Klopp nimmt Arbeit auf

"Wie ein Kind am ersten Schultag"

SID
Montag, 12.10.2015 | 16:45 Uhr
Jürgen Klopp hat seine Arbeit bei den Reds aufgenommen
© getty
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Der Hoffnungsträger ist endlich am Werk: Mit einem rund 75-minütigen Geheimtraining hat Jürgen Klopp am Montag seine Arbeit als neuer Coach des FC Liverpool aufgenommen. Fünf Tage vor dem Auswärtsspiel bei Tottenham Hotspur erschien Klopp wie ein "Kind an seinem ersten Schultag" überpünktlich auf dem Gelände in Melwood, wo er unter Ausschluss der Öffentlichkeit nur ein Rumpfteam begrüßen konnte.

Klopp fuhr bereits drei Stunden vor Trainingsbeginn mit seinem roten Dienstwagen auf dem Gelände vor, mit Kapuzenpulli und einem Rucksack um die Schultern schritt er ins Klubgebäude.

"Ein wenig sieht er wie ein Kind an seinem ersten Schultag aus. Was er wohl zu Essen dabei hat? Käsebrote? Ohne Kruste? In Dreiecke geschnitten?", schrieb die Tageszeitung Liverpool Echo, die in ihrer Online-Ausgabe live aus Melwood berichtete.

"Ich bin total demütig, dass ich hier überhaupt die Chance erhalte. Das ist ja fast schon ein bisschen skurril: es gab in Deutschland unfassbar gute und erfolgreiche Trainer, und trotzdem war noch keiner hier", hatte Klopp bereits vor dem ersten Training der Bild gesagt und zudem angekündigt, bei seinem alten Verein Borussia Dortmund keine Spieler abwerben zu wollen.

"Fußball mit Wiedererkennungswert"

Klopp begrüßte am Montag unter anderem Daniel Sturridge, Lucas Leiva, Alberto Moreno und Kolo Toure. Der Großteil der Mannschaft kehrt allerdings erst im Lauf der Woche von Länderspielreisen nach England zurück.

Am Samstag hatte der 48-Jährige bereits die U18 des FC Liverpool im Heimspiel gegen Stoke City beobachtet.

Ob Klopp im Winter neue Spieler nach Liverpool holt und wie viel Geld er dafür zur Verfügung hat, ist noch offen. "Wir haben jetzt gerade mal Oktober, und ich weiß noch nicht einmal, wie viele Spiele es noch bis zum Winter sind. Aber es sind einige, und dementsprechend werden wir jetzt erst mal auf unsere eigenen Leute schauen", sagte er.

Auch eine Zielsetzung soll es laut Klopp nicht geben, es gehe einfach darum, "Fußball mit Wiedererkennungswert zu spielen".

"Über solche Dinge nicht nachgedacht"

Dass er sich auf seiner Vorstellungs-Pressekonferenz als "The Normal One" im Gegensatz zu "The Special One", José Mourinho (FC Chelsea), bezeichnet hat, war nicht geplant: "Nein, über solche Dinge habe ich nicht nachgedacht. Ich wurde dazu befragt, und dann bin ich da reingerutscht."

Manchmal sei es besser, "wenn man den Mund halten würde - aber das ist bei einer Pressekonferenz relativ schwierig".

Er habe sich keine Gedanken darüber gemacht, "was das für Wellen schlägt". Der ehemalige Liverpool-Verteidiger John Arne Riise erklärte am Montag, er habe bei der Pressekonferenz eine "Gänsehaut" bekommen.

Ein Lob hatte Klopp derweil für seinen Nachfolger beim BVB, Thomas Tuchel, parat. "Tuchel macht einen Riesen-Job, und ich bin wirklich angetan von der Art und Weise wie man spielt", betonte der gebürtige Stuttgarter. Er wisse, dass die Verantwortlichen bei der Borussia "mit dem Start sehr zufrieden sind", so Klopp.

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