Mittwoch, 03.12.2014

Premier League, 14. Spieltag

Sanchez rettet Gunners

Der FC Arsenal triumphiert dank Alexis Sanchez gegen Southampton, während Chelsea im Londoner-Derby dominiert. City hat keine Probleme in Sunderland. United gewinnt gegen Stoke und kommt ins Rollen.

Alexis Sanchez konnte den gegnerischen Torwart überwinden
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Alexis Sanchez konnte den gegnerischen Torwart überwinden

FC Arsenal - FC Southampton 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Sanchez (89.)

Der FC Arsenal ist im Moment relativ minimalistisch unterwegs, feierte aber gegen Southampton den zweiten 1:0-Sieg in Folge. Dabei übernahmen die Gunners von Beginn an die Kontrolle über die Partie, wobei Danny Welbeck nach sieben Minuten die erste gute Chance auf dem Fuß hatte, allerdings nur das Außennetz traf.

Die Saints, die zuletzt mit 0:3 gegen Manchester City unter die Räder gekommen waren, fanden nur gemächlich in die Partie und konnten die Hausherren nicht entscheidend unter Druck setzen. Aber auch die Mannschaft von Arsene Wenger ließ die nötige Entschlossenheit in der Offensive vermissen, weswegen es nach einer durchschnittlichen erste Hälfte mit dem torlosen Remis in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Hausherren nun aber wacher zu sein und erhöhten die Schlagzahl, Southampton konnte sich kaum mehr befreien. Umso bitterer für die Mannschaft von Ronald Koemann war dabei der verletzungsbedingte Ausfall von Toby Alderweireld, wobei die Gäste nach bereits drei vollzogenen Wechseln die letzten fünf Minuten in Unterzahl auskommen mussten. Und diese wusste Arsenal zum eigenen Vorteil auszunutzen, als Alexis Sanchez eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit zum vielumjubelden Siegtreffer einschob.

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AFC Sunderland - Manchester City 1:4 (1:2)

Tore: 1:0 Wickham (19.), 1:1 Agüero (21.), 1:2 Jovetic (39.), 1:3 Zabaleta (55.), 1:4 Agüero (71.)

Nachdem die Hausherren im Stadium of Light überraschend in der 19. Minute durch einen Treffer von Connor Wickham nach einem Konter in Führung gegangen war, wachte City auf. Sergio Agüero drehte die Partie postwendend mit seinem 13. Saisontor nach Vorlage von Stevan Jovetic (21.).

Die Top-Torjäger der Premier League 2014/15
Rang 1: Sergio Agüero von Manchester City (26 Tore) ist Torschützenkönig!
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Rang 1: Sergio Agüero von Manchester City (26 Tore) ist Torschützenkönig!
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Platz 2: Harry Kane von Tottenham Hotspur (21 Tore)
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Platz 2: Harry Kane von Tottenham Hotspur (21 Tore)
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Platz 3: Diego Costa vom FC Chelsea (20 Tore)
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Platz 3: Diego Costa vom FC Chelsea (20 Tore)
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Platz 4: Charlie Austin von den Queens Park Rangers (18 Tore)
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Platz 4: Charlie Austin von den Queens Park Rangers (18 Tore)
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Platz 5: Alexis Sanchez von Arsenal (16 Tore)
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Platz 5: Alexis Sanchez von Arsenal (16 Tore)
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Platz 6: u.a. Olivier Giroud vom FC Arsenal (14 Tore)
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Platz 6: u.a. Olivier Giroud vom FC Arsenal (14 Tore)
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Platz 6: u.a. Eden Hazard vom FC Chelsea (14 Tore)
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Platz 6: u.a. Eden Hazard vom FC Chelsea (14 Tore)
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Platz 6: u.a. Saido Berahino von West Bromwich Albion (14 Tore)
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Platz 6: u.a. Saido Berahino von West Bromwich Albion (14 Tore)
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Platz 9: Christian Benteke von Aston Villa (13 Tore)
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Platz 9: Christian Benteke von Aston Villa (13 Tore)
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Platz 10: u.a. David Silva von Manchester City (12 Tore)
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Platz 10: u.a. David Silva von Manchester City (12 Tore)
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Platz 10: u.a. Wayne Rooney von Manchester United (12 Tore)
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Platz 10: u.a. Wayne Rooney von Manchester United (12 Tore)
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In der Folge rannte City weiter an und wurde schließlich in der 39. Minute belohnt. Dieses Mal legte Agüero für Jovetic auf, der den Ball durch die Beine von Keeper Costel Pantilimon in die Maschen zimmerte. Mit 2:1 für die Gäste ging es dann auch in die Pause.

Zum Start der zweiten Hälfte machte erneut der Meister das Spiel und kam immer wieder gefährlich nach vorn, wie etwa durch Antritte von Jesus Navas auf dem Flügel. Die Vorentscheidung fiel in der 55. Minute, als Samir Nasri den nach vorn geeilten Pablo Zabaleta im Strafraum bediente und der aus kurzer Distanz das Leder über den Keeper ins Tor lupfte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Agüero nach Flanke von Milner von der rechten Seite (71.)

Leicester - Liverpool 1:3 (1:1)

Tore: 1:0 Mignolet (22., ET), 1:1 Lallana (26.), 1:2 Gerrard (54.), 1:3 Henderson (83.)

Rote Karte: Morgan (63., Notbremse/Leicester)

Der Fußball schreibt immer wieder seine eigenen Geschichten. Am Ende hieß der Mann des Tages nach langer Zeit mal wieder Steven Gerrard. Warum? Weil der Reds-Kapitän bei allen drei Toren seine Füße im Spiel hatte und endlich wieder als Leader vorneweg ging. Der in den letzten Tagen wegen seiner verzögerten Vertragsverlängerung in der Kritik stehende Gerrard sorgte in der 54. Minute mit einem einem trockenen Abschluss aus zehn Metern für das 2:1 und die "Stevie G"-Gesänge der Gästefans.

Trotz fast 30 Minuten Überzahl musste Liverpool aber ordentlich zittern, ehe Jordan Henderson nach feiner Hackenvorarbeit von Raheem Sterling die Partie entschied. Leicester-Kapitän Wes Morgen hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, den der Jamaikaner damit krönte, dass er zunächst den Ball gegen Rickie Lambert vertändelte, um ihn anschließend als letzter Mann zu Boden zu reißen. Doch auch in Unterzahl versuchten die Foxes alles und wurden gegen eine wacklige Pool-Abwehr vor allem über die Flügel und aus der zweiten Reihe gefährlich.

Schon in den Anfangsminuten hatten die Reds neben ihres Angriffswirbels, den vor allem der starke Sterling prägte, auch Defensiv-Schwächen offenbart, die nach 22 Minuten direkt bestraft wurden. Gegen die verunsicherten Reds fand das Glück sogar zum seit acht Spielen torlosen Jose Ulloa zurück, der sich nach einem Pfostentreffer von Jamie Vardy an der Grundlinie die Kugel schnappte, zum Tor aufdrehte und bei seinem Schuss erneut das Gebälk zittern ließ, ehe die Kugel von Simon Mignolets Rücken ins Tor sprang.

Liverpools Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einer hohen Flanke klärte Morgan den Ball vor die Füße von Adam Lallana, der Kasper Schmeichel mit per Dropkick keine Chance ließ. Dass es mit einem Unentschieden in die Kabinen ging, war für Pool dennoch eher schmeichelhaft. Einzig die fehlende Konsquenz der Foxes in der Offensive verhinderte einen erneuten Rückstand des großen Favoriten im ersten Durchgang. Dass Pool dennoch die Kurve bekam, lag zu großen Teilen am Platzverweis und dem Mann mit der Nummer acht.

Manchester United - Stoke City 2:1 (1:1)

Tore: 1:0 Fellaini (21.), 1:1 N'Zonzi (39.), 2:1 Mata (59.)

Manchester United wollte mit einem Sieg gegen Stoke näher an Manchester City und Southampton rücken. Die Gastgeber taten sich allerdings schwer. In der ersten Viertelstunde sahen die Zuschauer im Old Trafford eine zerfahrene Partie, bis Manchester den Druck erhöhte. Mit der ersten dicken Chance ging die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal dann auch in Führung. Nach einer hervorragenden Flanke von Ander Herrera köpfte Marouane Fellaini den Ball ins Tor und ließ Stoke-Keeper Asmir Begovic keine Chance (21.).

Die Red Devils dominierten die Partie nach dem Führungstreffer, doch die Gäste erzielten einen zweifelhaften Ausgleichstreffer. Fellaini blieb nach einem harten Zweikampf auf dem Boden liegen, Bojan Krkic spielte trotzdem weiter und dribbelte nach vorne. Der Abwehrversuch von Chris Smalling landetete bei Steven N'Zonzi, der David de Gea aus 20 Meter überwinden konnte (39.).

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Stoke wurde im zweiten Durchgang wieder defensiver und verteidigte die Angriffe von United erst tief in der eigenen Hälfte. Die Gastgeber wurden dadurch noch mutiger, Erik Pieters verhinderte den Gegentreffer und verletzte sich bei der Rettungsaktion (54.).

Kurze Zeit später belohnte sich die Heimmannschaft: Pieters kehrte aufs Feld zurück und foulte Antonio Valencia. Von der rechten Seite flankte Juan Mata den Ball scharf in den Strafraum, Manchesters Stürmer segelten vorbei, doch der Ball landete im Tor (59.). Ashley Young und Co. drehten nach dem Führungstreffer weiterhin auf und drückten auf die vorzeitige Entscheidung. Diese blieb ihnen jedoch verwehrt. Dennoch sicherte sich Manchester den vierten Sieg in Folge, das gelang dem Team das letzte Mal im Dezember 2013.

FC Chelsea - Tottenham Hotspur 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Hazard (19.), 2:0 Drogba (22.), Remy (73.)

Chelsea ist im Moment das Maß aller Dinge und hatte auch im Londoner Derby gegen Tottenham keine allzu große Mühe. Dabei waren die Spurs in einer intensiven Anfangsphase zunächst die aktivere Mannschaft, wobei Harry Kane bereits nach acht Zeigerumdrehungen mit einem Lattenkopfball die beste Chance liegen ließ. Das Team von Jose Mourinho brauchte etwas, um in die Partie zu finden, doch dann ging alles ganz schnell.

Nach einem Doppelpass mit Didier Drogba war Eden Hazard in der 19. Minute plötzlich auf links durch und donnerte das Leder in die Maschen - Gästekeeper Hugo Lloris machte beim Schuss des Belgiers auf das kurze Eck keine allzu gute Figur. Und der unglückliche Auftritt des französischen Nationaltorwarts sollte nur drei Minuten später seinen Höhepunkt finden, als er mit einem Abschlag direkt auf Hazard den nächsten Gegentreffer einleitete - Drogba war letztendlich zur Stelle.

In der Folge rissen die Blues das Spiel mehr und mehr an sich, Tottenham musste sich erstmal schütteln und brachte bis zur Pause keinen Fuß mehr in das Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel agierte der noch ungeschlagene Tabellenführer mehr als souverän, wobei der eingewechselte Loic Remy in der 73. Minute den Schlusspunkt setzte.

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