Samstag, 04.10.2014

Nach Trainer-Diskussion in England

Mou: "Keinen Rassismus im Fußball"

Jose Mourinho glaubt nicht daran, dass ein latenter Rassismus in den englischen Klubs die Einstellung dunkelhäutiger Manager verhindern würde. Der Trainer des FC Chelsea glaubt an das Leistungsprinzip. Zuvor hatte der Vorsitzende der Spielervereinigung entsprechende Vorwürfe geäußert.

Jose Mourinho trifft mit Chelsea auf den FC Arsenal
© getty
Jose Mourinho trifft mit Chelsea auf den FC Arsenal
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"Es gibt keinen Rassismus im Fußball. Wenn du gut bist, bist du gut - und wer gut ist, bekommt den Job", so Mourinho auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem FC Arsenal über die Thematik, die zuvor von Gordon Taylor angestoßen worden war.

Der Vorsitzende der Profivereinigung PFA (Professional Footballers' Association) hatte der "BBC" gesagt, er vermute einen "verkappten Rassismus", der die Vereine der englischen Profiligen davon abhalte, dunkelhäutige Trainer zu beschäftigen.

Mourinho aber hält dieses Argument für nicht tragbar. "Der Fußball ist nicht so dumm, die Türen für Topleute zu verschließen", so der 51-Jährige. Bislang bilden Chris Powell (Huddersfield Town) und Keith Curle (Carlisle United) unter den 92 Managern die Ausnahme.

Jose Mourinho im Steckbrief

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Marco Nehmer
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