Fussball

"Hätte auch zu Spurs gehen können"

Von Alexander Kobler
Louis van Gaal steht bei den Red Devils vor einer Herausforderung
© getty

Der niederländische Star-Trainer Louis van Gaal hat seine Entscheidung zu Manchester United zu wechseln verteidigt. Obwohl er anderswo einen leichteren Job hätte haben können, ist er froh, den Trainerposten bei den Red Devils übernommen zu haben.

"Ich hätte bei Tottenham das gleiche verdienen und es wesentlich leichter haben können, aber ich wollte die größte Herausforderung von allen Jobs im Fußball", sagte Van Gaal dem "Mirror". "Tottenham wäre eine deutlich geringerere Herausforderung gewesen."

Nach dem schlechten Saisonstart mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Premier-League Spielen und dem peinlichen Pokal-Aus gegen den Drittligisten Milton Keynes Dons ist sich der Ex-Trainer der Elftal der brenzligen Lage durchaus bewusst, verliert aber nicht die Geduld: "Die Situation ist nicht schlimmer als ich gedacht habe, ich wusste, was mich erwarten würde", so der 63-Jährige.

Transferoffensive im Sommer

Nach den vielen und teuren Sommer-Transfers muss der ehemalige Bayern-Coach jetzt Ergebnisse liefern. Den schnellen Übergang von der WM zu seinem neuen Amt in Manchester mit nur fünf Tagen Pause sieht er nicht als Problem an: "Ich kann damit umgehen und die Spieler und der Verein geben mir die nötige Energie", so van Gaal.

Sein Engagement in England sieht er zudem als letzte Trainerstation bei einem großen Verein an. Man brauche als Trainer auch immer etwas Glück. Bei Ajax Amsterdam etwa sei er nach einem halben Jahr bereits kurz vor der Entlassung gestanden, der Verein habe damals aber an ihn geglaubt, was sich im Endeffekt bezahlt gemacht habe.

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