"Van Gaal schlechter als Moyes"

SID
Montag, 22.09.2014 | 13:33 Uhr
Ryan Giggs (l.) und Louis van Gaal (r.) wirken derzeit ratlos
© getty
Advertisement
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Premier League
Man City -
Tottenham
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Man United
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Premier League
Everton -
Swansea
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Premier League
Everton -
Chelsea
Premier League
Man City -
Bournemouth
Premier League
Burnley -
Tottenham
Premier League
Leicester -
Man United
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)

Auch unter Louis van Gaal kommt Manchester United nicht in Tritt. Selbst eine Zwei-Tore-Führung gegen einen Aufsteiger reichte dem englischen Rekordmeister nicht.

Louis van Gaal konnte sich die Rekord-Schmach einfach nicht mehr anschauen. Das Gesicht tief in der linken Hand vergraben, saß der niederländische Teammanager von Manchester United auf der Bank, neben ihm starrte Vereins-Ikone Ryan Giggs entgeistert ins Leere.

Erstmals in 853 Premier-League-Spielen verlor der englische Fußball-Rekordmeister nach einer Zwei-Tore-Führung: 3:5 nach 3:1 - bei Aufsteiger Leicester City. Das hatte selbst der so häufig verspottete Van-Gaal-Vorgänger David Moyes nicht geschafft.

Die vernichtenden Schlagzeilen der britischen Presse ließen dann auch nicht lange auf sich warten. "157 Millionen Pfund ausgegeben - und van Gaal ist schlechter als Moyes", titelte die Boulevard-Zeitung "The Sun", die ihre Aussage gleich noch mit einer weiteren Statistik belegte: Zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison hatte der Klub unter Moyes zwei Punkte mehr auf dem Konto.


"United ist Lichtjahre entfernt"

"Es braucht kein taktisches Genie, um Radamel Falcao und Angel Di Maria zu verpflichten. Jeder United-Fan hätte das gekonnt. Aber die Defensive zu reparieren, ist eine andere Sache", schrieb die Tageszeitung "Daily Mail": "United ist Lichtjahre entfernt, von wo es sein sollte. Sie haben sich selbst ein großes Problem eingehandelt, keinen starken Innenverteidiger zu verpflichten."

Der ansonsten so selbstbewusste Niederländer zeigte sich nach der Niederlage dann auch schon erstmals ein bisschen ratlos. "Wenn man 3:1 führt und zum zweiten Mal mit zwei Toren Vorsprung führt, erwartet man so etwas nicht", sagte der 63-Jährige, der eigentlich den wankenden Riesen wieder auf Kurs bringen sollte.Bisher ist jedoch von seiner Handschrift trotz der knapp 200 Millionen Euro Investitionen nichts zu sehen.

Die angesprochenen Probleme in der Abwehr wollte van Gaal allerdings nicht alleine für das Desaster verantwortlich machen. "Man kann nicht sagen, dass die Verteidigung schwach war", betonte er: "Wir haben nicht als Team gespielt in der zweiten Halbzeit." Das machte der Niederländer dann auch seinen Spielern in der Kabine deutlich.

Nach englischen Medienberichten gab es nach der Niederlage das volle "hairdryer treatment", wohl am besten mit einer gehörigen "Kopfwäsche" übersetzt.

Lampard trifft gegen Chelsea

Deutlich nüchterner kommentierte Chelsea-Teammanager José Mourinho den Auftritt seines ehemaligen Schützlings Frank Lampard im Spitzenspiel gegen Manchester City. Der langjährige Chelsea-Spieler hatte beim 1:1 das Ausgleichstor für die Citizens geschossen.

"Frank Lampard ist ein City-Spieler. Ich glaube nicht an die Geschichten über Leidenschaft und Herz, aber vielleicht bin ich zu pragmatisch", sagte der portugiesische Star-Coach der Londoner: "Als er entschieden hat, zu einem direkten Mitkonkurrenten Chelseas zu gehen, war die Liebesgeschichte vorbei. Er hat seinen Job als Profi gemacht."

Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung traf der 36 Jahre alte Mittelfeldspieler zum 1:1-Endstand und glich damit den Treffer des deutschen Weltmeisters André Schürrle aus. Es war nach vier Siegen in den ersten vier Spielen die ersten Punktverluste für Spitzenreiter Chelsea.

Alle Infos zu Manchester United

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung