Ox rettet Remis für Arsenal

Von Adrian Franke
Samstag, 27.09.2014 | 20:34 Uhr
Alex Oxlade-Chamberlain traf für die Gunners zum Ausgleich
© getty
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Am 6. Spieltag der Premier League kam der FC Arsenal nicht über ein 1:1-Remis gegen die Tottenham Hotspur hinaus. Die Tabellenspitze rückt damit etwas weiter außer Reichweit, zudem verschärften sich die Verletzungsprobleme bei den Gunners. Der FC Chelsea verteidigt souverän die Tabellenführung, Manchester City siegt trotz einem beeindruckenden Comeback von Hull City, auch der Stadtrivale Manchester United siegt, obwohl Wayne Rooney vorzeitig unter die Dusche muss.

FC Arsenal - Tottenham Hotspur 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Chadli (56.), 1:1 Oxlade-Chamberlain (74.)

Bei bester Derby-Atmosphäre im Emirates zeigten beide Seiten zum Auftakt ein engagiertes Spiel. Die Gunners waren das dominierende Team, die Spurs verlagerten sich aufs Kontern. Arsenal näherte sich schrittweise dem Tor der Gäste an, verlor nach einer knappen halben Stunde aber verletzungsbedingt Mikel Arteta, der von Mathieu Flamini ersetzt wurde. Auch Aaron Ramsey musste angeschlagen raus.

Weil klare Chancen hüben wie drüben eine Rarität blieben, ging es torlos in die Pause. Aus der kam Arsenal mit Schwung, drängte trotz der Ausfälle auf die Führung - doch auf der Gegenseite dann der Schock. Flamini vertändelte den Ball im Zentrum, über Christian Eriksen landete der Ball bei Nacer Chadli, der ins linke Eck einschob (56.).

Per Mertesacker hätte nur wenige Minuten später um ein Haar ausgleichen können, der Ex-Nationalspieler scheiterte aber an einer glänzenden Parade von Hugo Lloris, auch Calum Chambers blieb mit einer Direktabnahme zehn Minuten später erfolglos.

Die Mannschaft von Arsene Wenger aber steckte nicht auf und belohnte sich kurze Zeit später für ihr Engagement. Nach einer Unachtsamkeit in der Spurs-Abwehr war Alex Oxlade-Chamberlain zur Stelle und traf zum verdienten Ausgleich der gleichzeitig auch den Endstand bedeutete. Zwar blieben die Gunners auch in der Folge am Drücker, zum Sieg aber wollte es nicht reichen.

FC Liverpool - FC Everton 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Gerrard (65.), 1:1 Jagielka (90.+2)

Die Reds verpassen in letzter Sekunde den Befreiungsschlag und kassieren in der Nachspielzeit des Derbys gegen die Toffees den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich! Nach einem direkt verwandelten Freistoß nach 65 Minuten von Steven Gerrard sahen die starken Liverpooler wie der sichere Sieger aus - doch dann kam Phil Jagielka. Der Innenverteidiger drosch den Ball aus dem Rückraum fulminant in den Winkel und brachte die Anfield Road zum Schweigen.

Dabei hatten sich die Gastgeber zunächst deutlich verbessert gezeigt, gingen früh drauf und hatten Pech, nach acht Minuten nicht einen Strafstoß zugesprochen zu bekommen. Gareth Barry wehrte einen Sterling-Schuss mit der Hand ab - nach seiner frühen Gelben Karte hätte es der Platzverweis sein müssen. Everton konnte sich danach befreien, verlor nach einer halben Stunde aber den am Oberschenkel verletzten Kevin Mirallas.

Im zweiten Durchgang begegneten sich beide Seiten zunächst abwartender - nach wie vor mit leichten Vorteilen für Liverpool. Nach der Erlösung durch den Gerrard-Geniestreich aus 20 Metern drehten die Reds wieder auf und erhöhten beinahe. Mario Balotelli scheiterte per Direktabnahme an der Latte (67.). Roberto Martinez reagierte, wechselte offensiv und brachte Samuel Eto'o, doch es schien nicht zu reichen - bis Jagielka kam und das Spiel auf den Kopf stellte.

FC Chelsea - Aston Villa 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Oscar (7.), 2:0 Costa (59.), 3:0 Willian (79.)

Die Blues sind nach dem Remis gegen Meister Manchester City wieder zurück in der Siegerspur. Gegen die Gäste aus Birmingham ließ die Elf von Jose Mourinho erst gar keinen Zweifel aufkommen und stellte schon in der Frühphase des Spiels auf 1:0. Oscar verwertete einen Abpraller nach Schuss von Landsmann Willian zur Führung, die sich die Londoner mit einem druckvollen Auftritt verdienten.

Der Spitzenreiter wollte schon früh am Arbeitstag für klare Verhältnisse sorgen und spielte schwungvoll auf den zweiten Treffer, belagerte Villas Strafraum phasenweise, spielte seine zahlreichen Möglichkeiten aber nicht aus. Die Gäste sahen ihre Chance und investierten im zweiten Durchgang mehr.

Doch nach knapp einer Stunde stellten die Blues endgültig die Weichen. Diego Costa stieg bei einer Flanke von Cesar Azpilicueta am höchsten und köpfte zu seinem achten Saisontor ein (59.). Chelsea war nun auf der Siegerstraße und erhöhte noch einmal auf 3:0. Willian verwertete einen Abpraller nach feinem Costa-Solo zum Endstand (79.).

Hull City - Manchester City 2:4 (2:2)

Tore: 0:1 Agüero (7.), 0:2 Dzeko (11.), 1:2 Mangala (21., ET), 2:2 Hernandez (32.), 2:3 Dzeko (68.), 2:4 Lampard (87.)

Hull City ging zwar durchaus engagiert ins Spiel, Sergio Agüero nutzte jedoch die erste Chance der Partie zur 1:0-Führung für die Gäste (7.). Edin Dzeko erhöhte nur drei Minuten später auf 2:0, nachdem David Silva ihn am Sechzehner einsetzte und der Bosnier den Ball ins rechte obere Eck schlenzte.

Wer jetzt dachte, das Spiel sei entschieden, irrte jedoch. Die Gegenwehr der Tigers war dadurch nicht gebrochen. Trotz 70 Prozent Ballbesitz für die Citizens gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer: Ausgerechnet Eliaquim Mangala traf bei seinem zweiten Premier-League-Einsatz ins eigene Tor. Zuvor brachte Rosenior eine scharfe Flanke in die Mitte, die der Franzose mit dem Kopf im Kasten von City-Keeper Willy Caballero unterbrachte.

Seinen gebrauchten Tag krönte Mangala in der 32. Minute: Im eigenen Strafraum ging der Innenverteidiger mit zu hohem und gestreckten Fuß gegen Jelavic zu Werke. Die logische Folge: Elfmeter für Hull. Diese Chance ließ sich Abel Hernandez nicht nehmen und glich zum 2:2 aus.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel zunehmend ruppiger. Abgesehen von einem Toure-Pfostenschuss passierte trotz Citys Überlegenheit lange nichts. Erst in der 68. Minute brachte Dzeko die Sky Blues erneut in Führung. Wieder bereitete Silva mit einer schönen Einzelleistung den Treffer vor, Dzeko musste nur noch einschieben.

Kurz vor Schluss markierte auch Frank Lampard einen Treffer. Sein 4:2 war gleichbedeutend mit der Entscheidung. Auch Pablo Zabaleta verbuchte mit seiner Hereingabe in den Rücken der Hull-Abwehr seinen zweiten Assist. Lampard erzielte sein drittes Tor in den letzten drei Pflichtspielen für City.

Manchester United - West Ham United 2:1 (2:1)

Tore: 1:0 Rooney (5.), 2:0 van Persie (22.), 2:1 Sakho (37.)

Rote Karte: Rooney (59.)

United gelang ein Start nach Maß. Schon in der 5. Minute konnte Wayne Rooney seine Klasse mit einem sehenswerten Treffer unter Beweis stellen. Ähnlich ging es weiter. Manchester machte das Spiel und trat dominant auf. In der 22. Minute konnte Robin van Persie nach Vorarbeit von Falcao auf 2:0 erhöhen.

Weiterhin hatte United die Chancen - doch West Ham gelang der Anschlusstreffer durch Diafra Sakho. Es war zu diesem Zeitpunkt ein extrem schmeichelhaftes Ergebnis für die Gäste. Der Schock für den Favoriten kam in der 59. Minute. Rooney wollte einen Schnellangriff der Hammers unterbinden, trat dabei Stewart Downing aber brutal von hinten in die Beine. Glatt Rot für den Superstar.

Damit begann die Überlegenheit der Hausherren zu schwinden, sie ließen sich vermehrt in den eigenen Strafraum zurückdrängen. Schließlich konnte Manchester die knappe Führung über die Zeit retten. West Ham konnte seine Chancen nicht verwerten.

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