Mittwoch, 26.03.2014

Premier League, Nachholspiele 28./29. Spieltag

Nächster Sieg für Liverpool

Die Reds bezwingen dank toller Tore von Gerrard und Sturridge Sunderland mit 2:1. City ist weiter die Nummer eins in Manchester. Im Old Trafford erteilten die Citizens United einen Lektion. Arsenal kassierte den Ausgleich in letzter Minute und ließ erneut Punkte liegen.

Steven Gerrard (2.v.l.) brachte Liverpool mit einem Freistoßtor in Führung
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Steven Gerrard (2.v.l.) brachte Liverpool mit einem Freistoßtor in Führung

FC Liverpool - FC Sunderland 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Gerrard (39.), 2:0 Sturridge (48.), 2:1 Ki (76.)

Fünfter Sieg in Folge für die Reds. Liverpool war in der ersten Halbzeit optisch klar überlegen, gab allerdings innerhalb des Strafraums keinen einzigen Torschuss ab. Sunderland verteidigte geschickt und zog fünf Spieler in die Abwehrkette.

So musste ein Freistoß von Gerrard für die Führung herhalten. Der Kapitän schlenzte den Ball mit Dampf und Effet über die Mauer ins Netz.

Nach der Pause schaltete Liverpool zwei Gänge hoch und kam entsprechend zu Torchancen. Eine nutzte Sturridge nach Pass von Henderson mit einem Drehschuss unters Dach.

Doch dann wechselte Sunderlands Trainer Poyet den Südkoreaner Ki ein und der brachte Liverpools Defensive im Alleingang zur Verzweiflung. Nach Kis Anschlusstreffer hatten die Gäste in der Schlussminute die Chance zum Ausgleich, doch dem einschussbereiten Altidore wurde der Ball von einem Mitspieler geklaut.

Liverpool hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer FC Chelsea.

Manchester United - Manchester City 0:3 (0:1)

Tore: 0:1, 0:2 Dzeko (1., 56.), 3:0 Toure (90.)

Für United war es ein Derby zum vergessen, denn City legte mit einfachsten Mitteln die spielerischen Schwächen der Hausherren offen. Manchester City zeigte sich wie schon in den letzten Wochen effektiv im Abschluss und solide im Spielaufbau. Gegen ein Manchester United in dieser Verfassung war auch keine Glanzleistung nötig um die drei Punkte mitzunehmen.

Die Citizens überraschten United mit der frühen Führung durch Dzeko eiskalt. Die guten Vorsätze der Hausherren waren schon nach 45 Sekunden über den Haufen geworfen. City übernahm in der Anfangsphase die Kontrolle über das Spiel und hätte durch Silva nach zehn Minuten nachlegen können.

Die Hausherren zeigten sich ideenlos und fielen vorwiegend durch ungenaues Passspiel auf. Dzeko hatte nach einem Ballverlust Uniteds und einem guten Zuspiel von Silva die Chance auf das 2:0, doch De Gea parierte glänzend. Durch Standards kam United immer wieder in Strafraumnähe, Joe Hart jedoch hatte seinen Strafraum im Griff und fing viele hohe Bälle ab. Lediglich Mata hatte fünf Minuten vor der Pause die Chance zum Ausgleich. Der Spanier zielte mit rechts einige Meter zu hoch.

Kurz nach der Pause das gleiche Bild wie zu Beginn der Partie. City setzte die Heimelf früh unter Druck und zwang United so zu Fehlern. Aus einer Ecke entstand folgerichtig der zweite Treffer (56.) für City. Dzeko versenkte eine Ecke von Navas volley und ließ De Gea keine Chance.

Auf eine Reaktion des Rekordmeisters musste man lange warten. Welbeck bekam in der 70. Minute den Ball von Rooney am Sechzehnereck serviert. Sein Flachschuss war jedoch kein Problem für Hart. Zwei Minuten später hatte Welbeck die beste Chance, nachdem er einen Rafael-Pass aus kurzer Distanz per Drehbewegung Richtung Kasten beförderte. Doch Hart parierte mit einem tollen Reflex. In der letzte Minute krönte Yaya Toure seine starke Leistung mit einem Flachschuss aus 14 Metern zum 3:0.

FC Arsenal - Swansea City 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 Bony (11.), 1:1 Podolski (73.), 2:1 Giroud (74.), 2:2 Flamini (90./ET)

Klare Vorzeichen im Emirates Stadium, wo der Vierte auf den 15. Traf. Eigentlich. Denn die deftige 0:6-Packung der Gunners gegen Chelsea zeigte anfangs Wirkung. Ohne Mesut Özil (verletzt) und Lukas Podolski (Bank) brachten die Gastgeber zu Beginn kaum brauchbare Offensivaktionen zustande. Und es kam noch schlimmer: Neil Taylor flankte völlig unbedrängt von der linken Seite und Wilfried Bony durfte ebenfalls völlig frei per Kopf zur frühen Führung einnicken.

Besser wurde es erst als Arsene Wenger nach der Pause Lukas Podolski in die Partie brachte. Der Nationalspieler traf kurze Zeit später zuerst mit einem akrobatischen Heber zum Ausgleich und leitete nur eine Minute später mit einer schönen Aktion auf der linken Seite den Führungstreffer durch Olivier Giroud ein.

In der Folge wollten die Hauptstädter das Ergebnis verwalten - ohne Erfolg. In der chaotischen Schlussphase klärte Per Mertesacker zunächst im eigenen Strafraum, sein Kepper Wojciech Szczesny traf allerdings mit seinem Befreiungsschlag Teamkollege Matthieu Flamini, der den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte. Der kuriose Ausgleich in letzter Minute kostet Arsenal womöglich zwei entscheidende Punkte im Kampf um die direkte Qualifikation zur Champions League.

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