Kommission: Kein absichtliches antisemitisches Handeln

Begründung des Urteils im Fall Anelka

SID
Donnerstag, 06.03.2014 | 19:02 Uhr
Nicolas Anelka spielt seit 2013 für West Bromwich Albion
© getty
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Dem ehemaligen französischen Nationalspieler Nicolas Anelka kann offenbar kein absichtliches antisemitisches Handeln nachgewiesen werden. Dies teilte eine unabhängige Kommission am Donnerstag mit. Sie sei nicht davon überzeugt, dass Anelka "mit seinem 'Quenelle-Gruß' Antisemitismus ausdrücken oder befürworten wollte".

Anelka hatte am 28. Dezember im Premier-League-Spiel seines Klubs West Bromwich Albion bei West Ham United (3:3) ein Tor mit dem umstrittenen "Quenelle-Gruß" bejubelt und wollte so lediglich den französischen Komiker Dieudonne grüßen.

Dieudonne ist in Frankreich wegen antisemitischer Äußerungen bereits mehrfach zu Geldstrafen verurteilt worden. Der englische Verband FA verurteilte Anelka daraufhin zur Mindestsperre von fünf Spielen und einer Geldstrafe von 80.000 Pfund (rund 97.000 Euro).

Nicolas Anelka im Steckbrief

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