Kommission: Kein absichtliches antisemitisches Handeln

Begründung des Urteils im Fall Anelka

SID
Donnerstag, 06.03.2014 | 19:02 Uhr
Nicolas Anelka spielt seit 2013 für West Bromwich Albion
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Dem ehemaligen französischen Nationalspieler Nicolas Anelka kann offenbar kein absichtliches antisemitisches Handeln nachgewiesen werden. Dies teilte eine unabhängige Kommission am Donnerstag mit. Sie sei nicht davon überzeugt, dass Anelka "mit seinem 'Quenelle-Gruß' Antisemitismus ausdrücken oder befürworten wollte".

Anelka hatte am 28. Dezember im Premier-League-Spiel seines Klubs West Bromwich Albion bei West Ham United (3:3) ein Tor mit dem umstrittenen "Quenelle-Gruß" bejubelt und wollte so lediglich den französischen Komiker Dieudonne grüßen.

Dieudonne ist in Frankreich wegen antisemitischer Äußerungen bereits mehrfach zu Geldstrafen verurteilt worden. Der englische Verband FA verurteilte Anelka daraufhin zur Mindestsperre von fünf Spielen und einer Geldstrafe von 80.000 Pfund (rund 97.000 Euro).

Nicolas Anelka im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung