Dienstag, 07.01.2014

Nach Kreuzbandriss gegen Tottenham

Podolski macht Walcott Mut

Der deutsche Nationalspieler Lukas Podolski vom FC Arsenal hat betroffen auf die schwere Verletzung seines Teamkollegen Theo Walcott reagiert.

Theo Walcott und Lukas Podolski werden für längere Zeit nicht mehr gemeinsam jubeln
© getty
Theo Walcott und Lukas Podolski werden für längere Zeit nicht mehr gemeinsam jubeln

"So ein Pech für Theo und das ganze Team", schrieb Podolski bei "Twitter" und postete ein Bild von sich und dem Angreifer: "Alles Gute, dass du schnell zurückkommst."

Wie am Montag bekannt wurde, hat Walcott beim Erfolg seines Klubs im London-Derby in der dritten Runde des FA Cups am Wochenende gegen Tottenham Hotspur (2:0) einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten. Der 24-Jährige fällt für den Rest der Saison aus und wird auch die Weltmeisterschaft in Brasilien verpassen.

Mit Münzen beworfen

Während Walcott auf einer Trage vom Spielfeld gebracht wurde, hielt er zwei Finger der rechten Hand in die Höhe, mit der linken Hand formte er eine Null in Richtung der Tottenham-Fans - den Spielstand zum Zeitpunkt der Auswechslung. Daraufhin wurden der Angreifer und die Sanitäter mit Münzen und anderen Gegenständen beworfen.

Der englische Fußball-Verband FA rügte Walcott für die Geste und erinnerte ihn an seine Vorbildfunktion, will aber kein Disziplinarverfahren einleiten. Die FA hat beide Klubs zu Stellungnahmen aufgefordert, sollten die Werfer identifiziert werden, drohen ihnen lebenslange Stadionverbote. Arsenal-Teammanager Arsène Wenger nahm Walcott in Schutz: "Ich glaube nicht, dass seine Geste beleidigend gemeint war."

Der FC Arsenal im Überblick


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