Dienstag, 01.10.2013

FA verzichtet auf Videobeweis beim Chelsea-Stürmer

Torres' Kratzattacke bleibt unbestraft

Fernando Torres entgeht einer härteren Bestrafung durch das Disziplinargericht der FA, nachdem der spanische Stürmer des FC Chelsea im Derby gegen Tottenham Hotspur (1:1) seinem Gegenspieler Jan Vertonghen durchs Gesicht gekratzt hatte. Der englische Fußballverband will auf den Videobeweis verzichten.

Fernando Torres muss nach seiner Kratz-Attacke wohl keine ernsteren Konsequenzen fürchten
© getty
Fernando Torres muss nach seiner Kratz-Attacke wohl keine ernsteren Konsequenzen fürchten

"Unter diesen besonderen Umständen, im Einklang mit den Richtlinien der FA, werden keine nachträglichen Maßnahmen ergriffen", teilte die FA am Dienstag mit: "Einer der Schiedsrichter sah den Zweikampf der beiden Spieler, wenn auch nicht in seiner Gesamtheit."

Torres foulte in der 51. Minute Vertonghen und attackierte den Belgier im anschließenden Gerangel mit den Fingernägeln im Gesicht. Referee Mike Dean bestrafte die Tätlichkeit nicht, sondern lediglich das Foulspiel und verwarnte den Spanier mit der Gelben Karte.

Für ein weiteres Vergehen gegen Vertonghen sah der 29-Jährige in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte. Torres wird somit nur ein Spiel pausieren müssen - am 7. Spieltag der Premier League gegen Norwich City.

Fernando Torres im Steckbrief


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