Mittwoch, 30.10.2013

Achtelfinale im Capital One Cup

City siegt nach Verlängerung

Manchester City siegt in Newcastle erst nach Verlängerung, Tottenham rettet sich nach Elfmeterschießen. Der FC Chelsea gewinnt trotz großer Rotation gegen den FC Arsenal. Manchester United gibt sich gegen Norwich City keine Blöße.

Erst nach Verlängerung siegte Manchester City in Newcastle
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Erst nach Verlängerung siegte Manchester City in Newcastle

Newcastle United - Manchester City 0:2 (0:0, 0:0)

Tore: 0:1 Negredo (99.), 0:2 Dzeko (105.)

An den Aufstellungen beider Teams konnte man den Stellenwert des Capital One Cups ablesen. Auf den Ersatzbänken nahmen klangvolle Namen wie Hatem Ben Arfa, Johan Cabaye (Newcastle), Samir Nasri, Joe Hart und David Silva (Manchester) Platz. Sergio Agüero stand nicht mal im Kader der Citizens, dafür durfte Edin Dzeko ran.

Im ersten Abschnitt entwickelte sich ein zähes Spiel. Während Newcastle hin und wieder ansehnliche Angriffe gelangen, waren bei City gar keine offensiven Bemühungen auszumachen. Mitte der ersten Hälfte hätten die Magpies in Führung gehen müssen, als Cisse, Ameobi und Anita drei Großchancen innerhalb von vier Minuten vergaben.

Auch in der zweiten Halbzeit war keiner Mannschaft der unbedingte Siegeswille anzusehen. Die Einwechslung von David Silva belebte Citys Angriff, ein Tor gelang in der regulären Spielzeit aber nicht. In der Verlängerung bewies Man City dann große Qualität: Sowohl dem 0:1 durch Negredo als auch dem vorentscheidenden 0:2 durch Dzeko gingen feine Spielzüge voraus. Newcastle United wartet damit seit 2005 auf einen Sieg gegen die Citizens.

Tottenham Hotspur - Hull City 10:9 n. E. (2:2, 1:0)

Tore: 1:0 Sigurdsson (16.), 1:1 Friedel (Eigentor, 53.), 1:2 Paul McShane (99.), 2:2 Harry Kane (108.)

Revanche nicht geglückt: Nach der 0:1-Niederlage konnte Hull City auch das zweite Spiel an der White Hart Lane binnen einer Woche nicht für sich entscheiden. Ohne Youngster Andros Townsend ließ Tottenham in der ersten Hälfte Ball und Gegner laufen, erspielte sich bei knapp 70% Ballbesitz aber kaum Torchancen. In einer Halbzeit ohne große Höhepunkte sorgte ein Sonntagsschuss von Gylfi Sigurdsson in der 16. Minute für das verdiente 1:0.

Kurz nach Wiederanpfiff fiel der kuriose Ausgleichstreffer: Curtis Davies grätschte den Ball aus kurzer Distanz am leeren Tor vorbei, schoss aber den am Boden liegenden Brad Friedel an, von dem der Ball ins Tor prallte. Fortan mischte Hull City munter mit, im Spiel nach vorn waren die qualitativen Mängel aber deutlich sichtbar. In der Nachspielzeit hatte Tottenhams Harry Kane den Siegtreffer auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten.

In der Verlängerung entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit deutlichen Vorteilen für die Hotspur. Dennoch gelang dem Außenseiter nach einer Ecke die Führung durch Paul McShane. Hull hätte nach einem Konter sogar das 3:1 erzielen können, fing sich aber stattdessen den Ausgleich. In der Folge drückte Tottenham, konnte den Viertelfinaleinzug aber erst nach dem Elfmeterschießen feiern: Hull Cities Ahmed Elmohamady scheiterte mit dem 18. Elfmeter an Brad Friedel.

FC Arsenal - FC Chelsea 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Azpilicueta (25.), 0:2 Mata (66.)

Sowohl Arsene Wenger als auch Jose Mourinho schonten einige Stammkräfte: Mesut Özil nahm auf der Bank Platz, Per Mertesacker und Andre Schürrle waren nicht einmal im Kader.

In einer weitgehend ereignislosen Anfangsphase fehlten beiden Teams die Mittel, um hochkarätige Torchancen herauszuspielen. Während die Gunners gefällige Kombinationen ohne Torgefahr zeigten, verlegten sich die Blues zunehmend auf Konter, durften sich beim Führungstreffer aber bei Jenkinson bedanken. Der köpfte eine Rückgabe auf Keeper Fabianski in den Lauf von Cesar Azipilicuata, der den Ball am Torwart vorbeispitzelte.

Das spielte Chelsea natürlich in die Karten. Arsenal griff energischer an, war aber vor dem Tor zu verspielt, die einzige Spitze Nicklas Bendtner versprühte darüber hinaus keinerlei Torgefahr. Nach 63 Minuten wurde Özil eingewechselt - und durfte sich das Traumtor von Juan Mata, der einen Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar ins rechte Eck drosch, aus der Nähe ansehen. Wenger wechselte dann auch noch Olivier Giroud ein, es blieb am Ende aber beim verdienten Sieg für ein cleveres Chelsea.

Manchester United - Norwich City 4:0 (2:0)

Tore: 1:0, 2:0 Hernandez (20./FE, 54.), 3:0 Jones (88.), 4:0 Da Silva (90.)

Die Top-Torjäger der Premier League 2013/14
Platz 1: Luis Suarez vom FC Liverpool (31 Tore)
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Platz 1: Luis Suarez vom FC Liverpool (31 Tore)
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Platz 2: Daniel Sturridge vom FC Liverpool (22 Tore)
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Platz 2: Daniel Sturridge vom FC Liverpool (22 Tore)
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Platz 3: Yaya Toure von Manchester City (20 Tore)
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Platz 3: Yaya Toure von Manchester City (20 Tore)
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Platz 4: Wayne Rooney von Manchester United (17 Tore)
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Platz 4: Wayne Rooney von Manchester United (17 Tore)
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Platz 4: Sergio Agüero von Manchester City (17 Tore)
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Platz 4: Sergio Agüero von Manchester City (17 Tore)
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Platz 4: Wilfried Bony von Swansea City (17 Tore)
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Platz 4: Wilfried Bony von Swansea City (17 Tore)
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Platz 7: Edin Dzeko von Manchester City (16 Tore)
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Platz 7: Edin Dzeko von Manchester City (16 Tore)
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Platz 7: Olivier Giroud vom FC Arsenal (16 Tore)
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Platz 7: Olivier Giroud vom FC Arsenal (16 Tore)
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Platz 9: Jay Rodriguez vom FC Southampton (15 Tore)
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Platz 9: Jay Rodriguez vom FC Southampton (15 Tore)
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Platz 9: Romelu Lukaku vom FC Everton (15 Tore)
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Platz 9: Romelu Lukaku vom FC Everton (15 Tore)
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Platz 11: Eden Hazard vom FC Chelsea (14 Tore)
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Platz 11: Eden Hazard vom FC Chelsea (14 Tore)
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Platz 11: Loic Remy von Newcastle United (14 Tore)
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Platz 11: Loic Remy von Newcastle United (14 Tore)
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Platz 13: Steven Gerrard vom FC Liverpool (13 Tore)
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Platz 13: Steven Gerrard vom FC Liverpool (13 Tore)
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Dienst nach Vorschrift für Manchester United. Ohne Wayne Rooney, Robin van Persie oder Shinji Kagawa in der Startelf dauerte es 20 Minuten, bis United nach einem zweifelhaften Foul an Januzaj im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen bekam. Chicharito verwandelte cool ins linke Eck, die City-Fans sangen "1:0 für den Referee".

In der ersten Halbzeit machten die Red Devils gerade so viel wie nötig, Hernandez machte nach einem von Keeper Mark Bunn parierten Kopfball im Nachfassen den Sack zu. Dramatisch wurde es nur noch einmal: Nach einem Zusammenstoß von Rafael und Robert Snodgrass musste letzterer minutenlang auf dem Platz behandelt und mit einer Trage abtransportiert werden.

Phil Jones und Fabio Da Silva in der Nachspielzeit sorgten per Doppelschlag für den etwas zu hoch ausgefallenen Endstand. Damit ist United weiter im Aufwärtstrend.


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