Mittwoch, 09.10.2013

Der FC Everton nach David Moyes

Der blaue Teil wird spanisch

David Moyes ist beim FC Everton Geschichte, Roberto Martinez leitet nun die Geschicke der Toffees. Mit Erfolg, der Verein aus Liverpool hat als letztes Team der Premier League die erste Niederlage kassiert. Die Hispanisierung ist in vollem Gange.

Roberto Martinez ist der neue Mann an der Seitenlinie des FC Everton
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Roberto Martinez ist der neue Mann an der Seitenlinie des FC Everton

Der vergangene Mai hielt für den FC Everton eine Nachricht bereit, die man im blauen Teil Liverpools jahrelang nicht für realistisch hielt. Doch nach elf Jahren an der Seitenlinie im Goodison Park nahm Trainer David Moyes das prestigeträchtige Angebot von Manchester United an. In den Jahren zuvor transformierte Moyes den "Peoples Club" von einem Abstiegskandidaten in einen permanenten Europacup-Anwärter. Einzig zu einem Titel sollte es nie reichen.

Der Verein wirkte nach Moyes' Verkündung aber nicht geschockt, sondern präsentierte nur ein paar Wochen später Roberto Martinez als Nachfolger.

Der Spanier hatte sich den letzten sechs Jahren bei Swansea City und zuletzt Wigan Athletic einen hervorragenden Ruf auf der Insel erarbeitet. Wigan verließ er trotz des Abstiegs aus der Premier League mit einem Sahnehäubchen: Dem Gewinn des FA Cups, dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der Latics.

Gewinner des Deadline Day

Bei Everton beweist Martinez auf Anhieb ein gutes Händchen: Die Toffees waren das letzte Team in der 1. Liga, das eine Niederlage einstecken musste. Dieser zwischenzeitliche Erfolg wird von einer Mannschaft getragen, die im Vergleich zum Vorjahr ein neues Gesicht erhielt. Das prägnante von Marouane Fellaini ist Geschichte, der Belgier gesellte sich zu Moyes' Red Devils - für über 30 Millionen Euro Ablöse.

Überhaupt war Everton so etwas wie der heimliche Gewinner des "Transfer Deadline Day". Neben Fellainis Verkauf krallte sich der Klub auf den letzten Drücker Sturmhoffnung Romelu Lukaku (vom FC Chelsea ausgeliehen), den erfahrenen Gareth Barry (von ManCity) und James McCarthy von Martinez' Ex-Klub Wigan.

Bereits zuvor brachte der neue Coach von den Latics Arouna Kone (Sturm), Antolin Alcaraz (Abwehr) und Keeper Joel Robles mit. Hinzu kommt der aus Barcelona ausgeliehene Gerard Deulofeu, der unter seinem Landsmann behutsam an die Härte der Premier League herangeführt werden soll.

Flexibler ohne Fellaini

Aufgrund dieses Kommen und Gehens haben sich die Hierarchien innerhalb der Truppe etwas verändert. Die Lücke des unangefochtene Leader Fellaini, dessen Verlust personell von McCarthy und Barry aufgefangen werden soll, werden der neue Kapitän Phil Jagielka und Leighton Baines schließen müssen.

FC Everton: Ein Porträt in Bildern
Die Everton-Legende schlechthin! Dixie Dean (l.) erzielte zwischen 1925-1938 383 Treffer in 433 Partien für die Toffees
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Die Everton-Legende schlechthin! Dixie Dean (l.) erzielte zwischen 1925-1938 383 Treffer in 433 Partien für die Toffees
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Einer der Besten Englands im Duell gegen die Liverpooler Blues: Manchster Uniteds George Best (r.) im Jahr 1968
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Einer der Besten Englands im Duell gegen die Liverpooler Blues: Manchster Uniteds George Best (r.) im Jahr 1968
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Howard Kendall, in den 60ern als Spieler aktiv, feierte als Trainer mit den Toffees unter anderem zwei englische Meisterschaften und den Europapokal der Pokalsieger
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Howard Kendall, in den 60ern als Spieler aktiv, feierte als Trainer mit den Toffees unter anderem zwei englische Meisterschaften und den Europapokal der Pokalsieger
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Das Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton war auch schon in den 70ern ein hitziges Duell
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Das Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton war auch schon in den 70ern ein hitziges Duell
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Liverpools David Fairclough wird im Derby weggegräscht
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Peter Reid war einer der besten Evertonians in den glorreichen 80er Jahren
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Der erste von acht Titeln Ende der 80er: Die Toffees beim FA-Cup-Erfolg 1984
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Der erste von acht Titeln Ende der 80er: Die Toffees beim FA-Cup-Erfolg 1984
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Gute Laune auf dem Platz nach dem Final-Erfolg gegen den FC Watford
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John Bailey feiert den Titelgewinn auf seine eigene schräge Art und Weise
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John Bailey feiert den Titelgewinn auf seine eigene schräge Art und Weise
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Ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte: Das Finale im Pokal der Pokalsieger 1985 gegen Rapid Wien. Kevin Ratcliffe (r.) und Hannes Krankl beim Wimpelaustausch
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Ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte: Das Finale im Pokal der Pokalsieger 1985 gegen Rapid Wien. Kevin Ratcliffe (r.) und Hannes Krankl beim Wimpelaustausch
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Andy Gray beim Torjubel: Everton gewinnt gegen die Österreicher am Ende mit 3:1
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Die Kicker lassen sich nach dem Sieg gegen Rapid von den Fotografen ablichten
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1989 zogen die Toffees in einem legendären Match gegen im FA-Cup-Finale gegen den FC Liverpool im Wembley-Stadion mit 2:3 den Kürzeren
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1989 zogen die Toffees in einem legendären Match gegen im FA-Cup-Finale gegen den FC Liverpool im Wembley-Stadion mit 2:3 den Kürzeren
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In den 90ern waren solche Bilder seltener zu bestaunen: Exzessiver Jubel bei den Toffees nach einem Treffer gegen Wimbledon
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In den 90ern waren solche Bilder seltener zu bestaunen: Exzessiver Jubel bei den Toffees nach einem Treffer gegen Wimbledon
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Szene aus dem FA-Cup-Sieg 1995 gegen Manchester United: Die Toffees schlagen die Red Devils mit 1:0
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Szene aus dem FA-Cup-Sieg 1995 gegen Manchester United: Die Toffees schlagen die Red Devils mit 1:0
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Es war der letzte große Erfolg bis dato: Paul Rideout stemmt die FA-Cup-Trophäe in die Höhe
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Es war der letzte große Erfolg bis dato: Paul Rideout stemmt die FA-Cup-Trophäe in die Höhe
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Großer Jubel bei den Akteuren nach dem Triumph gegen die Red Devils
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Großer Jubel bei den Akteuren nach dem Triumph gegen die Red Devils
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Großer Name ohne die großen Erfolge: Walter Smith coachte die Liverpooler zwischen 1998 und 2002 - und blieb ohne Titel
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Ein weitere bekannter Name, dieses Mal im Trikot des FC Everton: Olivier Dacourt (r.)
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Ein weitere bekannter Name, dieses Mal im Trikot des FC Everton: Olivier Dacourt (r.)
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Eine der Kultkicker der Toffees: Thomas Gravesen. Der Däne war unter anderem auch für den Hamburger SV und Real Madrid aktiv
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Eine der Kultkicker der Toffees: Thomas Gravesen. Der Däne war unter anderem auch für den Hamburger SV und Real Madrid aktiv
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In Liverpool nahm eine große Karriere seinen Anfang: Wayne Rooney kam aus der Jugend des FC Everton und wechselte 2004 zu ManUnited. Links ein Foto von Legende Dixie Dean
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In Liverpool nahm eine große Karriere seinen Anfang: Wayne Rooney kam aus der Jugend des FC Everton und wechselte 2004 zu ManUnited. Links ein Foto von Legende Dixie Dean
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Der torgefährliche Australier Tim Cahill (l.) spielte von 2004 bis 2012 bei den Toffees
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Der torgefährliche Australier Tim Cahill (l.) spielte von 2004 bis 2012 bei den Toffees
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Der Ex-Dortmunder Steven Pienaar kehrte im Februar 2012 nach einer Leihe an Tottenham wieder zu Everton zurück
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Der Ex-Dortmunder Steven Pienaar kehrte im Februar 2012 nach einer Leihe an Tottenham wieder zu Everton zurück
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Tony Hibbert verbrachte bisher seine gesamte Karriere beim FC Everton, ein Tor ist ihm aber bislang in über 300 Pflichtspielen verwehrt geblieben
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Tony Hibbert verbrachte bisher seine gesamte Karriere beim FC Everton, ein Tor ist ihm aber bislang in über 300 Pflichtspielen verwehrt geblieben
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Mikel Arteta absolvierte zwischen 2005 bis 2011 insgesamt 174 Premier-League-Spiele für die Toffees, bevor er zum FC Arsenal wechselte
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Mikel Arteta absolvierte zwischen 2005 bis 2011 insgesamt 174 Premier-League-Spiele für die Toffees, bevor er zum FC Arsenal wechselte
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Außenverteidger Leighton Baines (r.) begeistert die Everton-Fans seit 2007 und hat sich zu einem ihrer wertvollsten Spieler entwickelt
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Publikumsliebling Marouane Fellaini kam 2008 aus Lüttich zu Everton und verließ die Toffees im Sommer 2013 für 32,4 Mio. Euro Richtung Manchester United
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Publikumsliebling Marouane Fellaini kam 2008 aus Lüttich zu Everton und verließ die Toffees im Sommer 2013 für 32,4 Mio. Euro Richtung Manchester United
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David Moyes stand über eine Dekade an der Seitenlinie im Goodison Park, im Sommer 2013 trat er die Nachfolge von Sir Alex Ferguson als ManUnited-Trainer an
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David Moyes stand über eine Dekade an der Seitenlinie im Goodison Park, im Sommer 2013 trat er die Nachfolge von Sir Alex Ferguson als ManUnited-Trainer an
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Der ehemalige Wigan-Coach Roberto Martinez soll die erfolgreiche Arbeit von Vorgänger Moyes beim "Peoples Club" fortsetzen
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Der ehemalige Wigan-Coach Roberto Martinez soll die erfolgreiche Arbeit von Vorgänger Moyes beim "Peoples Club" fortsetzen
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Der Goodison Park in Liverpool: Von den Fans geliebt, doch finanziell eine Bürde. Ein Stadionum- oder neubau ist seit längerem in Planung
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"Natürlich kann man Felli nicht eins zu eins ersetzen. Aber wir sind taktisch nun flexibler", meinte Martinez. Das liegt auch am 19-jährigen Ross Barkley. Der englische Rohdiamant ist das größte Talent im Kader und durfte bisher in allen Liga-Spielen von Beginn an mitwirken.

Der spanische Einfluss der Trainerbank ist im Goodison Park bereits jetzt sichtbar. Martinez legt traditionell viel Wert auf Ballbesitz und schnelles Umschaltspiel. Der lange Hafer, den man unter Moyes doch immer wieder auspackte, gehört der Vergangenheit an. Auch die Defensive funktioniert schon ordentlich, die Viererkette machte bislang einen soliden Eindruck.

"Einflüsse von Martinez sind sofort sichtbar"

"Wenn du gute Resultate einfahren willst, musst du große Veränderungen vornehmen", sagt Martinez. "Es wird Zeit und auch ein bisschen Verständnis brauchen, aber was wir in den letzten Wochen bisher geleistet haben, ist unglaublich. Ich glaube nicht, dass so etwas mit einem anderen Team in dieser kurzen Zeitspanne möglich gewesen wäre."

Die Arbeit des Coachs kommt auch bei den Spielern gut an. Verteidiger Johnny Heitinga lobte auf seine alten Tage: "Während des Trainings machen wir nahezu alles mit dem Ball. Die spanischen Einflüsse von Martinez sind sofort sichtbar. Er ist ein Anhänger des Barca-Stils und der niederländischen Fußball-Schule. Er versucht beides zu vereinen. Der Kombinations-Fußball, den wir derzeit spielen, ist eine angenehme Abwechslung."

Doch nicht nur beim kickenden Personal, auch eine Etage weiter oben harmoniert Martinez mit seinen Vorgesetzen. Bereits in Wigan pflegte er ein relativ freundschaftliches Verhältnis zu Klub-Eigentümer Dave Whelan.

Finanzielle Situation nicht rosig

Das gelingt ihm derzeit auch in Liverpool, der mit einer Schottin verheiratete Spanier und Everton-Eigentümer Bill Kenwright verstehen sich bereits ausgezeichnet. "Es ist wichtig, einen verständnisvollen Besitzer zu haben. Bill ist ein Evertonian und wenn es mal ein größeres Problem gibt, antwortet er nicht mit Geld oder kurzfristigen Belohnungen, sondern immer im Sinne des Klubs", so Martinez.

Eine innige Freundschaft zwischen Trainer und Eigentümer verbessert die finanzielle Situation aber nicht. Martinez muss wie bei Everton üblich mit einer nicht prall gefüllten Kriegskasse auskommen.

Alle Versuche von Theater- und Filmproduzent Kenwright, den Verein zu verkaufen, scheiterten bislang. Der Goodison Park gehört zwar zu den schönsten Stadien Englands, ist aber mittlerweile doch auch in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig.

Spielraum dank Fellaini-Millionen

Die Fellaini-Millionen haben dem Klub daher richtig gut getan. Everton hat noch einigermaßen Geld in der Hinterhand, um im Januar noch einmal gezielt in sein Team zu investieren. Das stellte Martinez nach dem Aus im Capital One Cup gegen Fulham, der bislang einzigen schlechten Nachricht, bereits in Aussicht.

Zusammen mit dem sportlichen Aufschwung sind die Perspektiven unter Martinez in kürzester Zeit damit durchaus aussichtsreich geworden. Dennoch befindet sich das Team weiterhin in der Findungsphase, Rückschläge kommen garantiert.

Die Hispanisierung des blauen Teils der Beatles-Stadt ist aber in vollem Gange. Dass es so kommen wird, damit hätten am Tage des Moyes-Wechsels wohl die wenigsten gerechnet.

Der Everton Football Club in der Übersicht

Thomas Gewald

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