Premier League führt Schuldenbremse ein

SID
Donnerstag, 07.02.2013 | 20:51 Uhr
Auch wegen den Verbindlichkeiten Manchester Citys wird eine Schuldenbremse eingeführt
© Getty
Advertisement
Premier League
Arsenal -
West Ham
Premier League
Man City -
Swansea
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Newcastle
Premier League
Liverpool -
Stoke
Premier League
Huddersfield -
Everton
Premier League
Swansea -
Chelsea
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Premier League
West Ham -
Man City
Premier League
Man United -
Arsenal
Premier League
Tottenham -
Watford
Premier League
Brighton -
Man United
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)

Die Klubs der englischen Premier-League führen eine Schuldenbremse und Gehaltsobergrenzen ein, um künftig Auswüchse wie beim FC Chelsea oder Manchester City zu verhindern.

Bei einem Treffen in London einigten sich die 20 Klubs am Donnerstag grundsätzlich auf eine flexible Obergrenze der zuletzt ausgeuferten Profi-Einkommen. In den Jahren 2013 bis 2016 darf zudem ein Erstligist nicht mehr als insgesamt 105 Millionen Pfund (123 Millionen Euro) an Verbindlichkeiten vorweisen.

Bei Verstößen gegen die Vorgaben drohen Punktabzüge. In den betreffenden drei Jahren nimmt die Premier League, die reichste Fußball-Liga der Welt, allein an TV-Geldern umgerechnet etwa 5,86 Milliarden Euro ein.

Ein Eigentümer könne auch künftig "eine anständige Menge Geld anlegen, um den Verein zu verbessern", sagte Premier-League-Geschäftsführer Richard Scudamore: "Aber sie dürfen nicht mehr hunderte und aberhunderte Millionen in einem sehr kurzen Zeitraum hineinpumpen."

Chelsea und City als warnendes Beispiel

Beim Champions-League-Sieger FC Chelsea hatte dies in den vergangenen Jahren der russische Oligarch Roman Abramowitsch getan, bei Manchester City ein Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Entscheidung am Donnerstag fiel nicht einstimmig. Wieviel Gegenstimmen es gab, wurde zunächst nicht bekannt. Für derlei Änderungen müssen 14 von 20 Premier-League-Klubs zustimmen.

Die Premier League in der Übersicht

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung