Alex Ferguson wettert gegen Agüero

"Ausländer haben sich schlechten Ruf erarbeitet"

SID
Dienstag, 02.10.2012 | 13:19 Uhr
Der "Sir" findet klare Worte für Agüeros Klagen
© Getty
Advertisement
Premier League
West Ham -
Brighton
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Everton -
Arsenal
Premier League
Tottenham -
Liverpool
Premier League
Man United -
Tottenham
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Southampton
Premier League
Leicester -
Everton
Premier League
Burnley -
Newcastle

Im Mutterland des Fußballs ist "Diving", also das Schinden von Elfmetern, seit jeher eine Unsitte. Weil in der laufenden Premier-League-Saison allerdings viele Elfmeterpfiffe fälschlicherweise ausgeblieben sind, wittern Manchester Uniteds Coach Sir Alex Ferguson und Manchester Citys Spieler Sergio Agüero eine Verschwörung - allerdings haben sie unterschiedlichen Ansichten, wer der Schuldige ist.

Das Spiel des englischen Meisters Manchester City beim FC Fulham am vergangenen Samstag, das die "Citizens" mit 2:1 gewannen, bot einigen Gesprächsstoff. Vor allem Citys argentinischer Angreifer Sergio "Kun" Agüero echauffierte sich nach der Partie darüber, dass seinen Mitspielern und Landsleuten Carlos Tevez und Pablo Zabaleta zwei klare Elfmeter verweigert wurden.

Der Argentinier hatte gegenüber dem "Guardian" auch gleich eine Erklärung parat: "Es gibt so etwas wie ein Privileg: Überall auf der Welt werden einheimische Spieler von den Schiedsrichtern bevorzugt und ausländische Spieler benachteiligt. Dabei ist es der Job der Schiedsrichter zu erkennen, wer täuschen will und wer nicht - unabhängig von der Herkunft."

Angesprochen auf den Fakt, dass in der laufenden Saison lediglich drei von 17 Strafstößen englischen Spielern zugesprochen werden, verweist Agüero darauf, dass in den meisten Premier-League-Teams ausländische Offensivspieler unter Vertrag stehen.

Ferguson: Schlechter Ruf der ausländischen Spieler ist eigene Schuld

Nur wenige Stunden nach dem knappen Sieg von Manchester City musste Lokalrivale Manchester United bei den Tottenham Hotspurs ran - und verlor auch aufgrund eines verweigerten Elfmeters für den Portugiesen Nani mit 2:3.

Uniteds Trainerlegende Sir Alex Ferguson zeigte sich nach dem Spiel wenig erbaut über den verweigerten Elfmeter, doch gegenüber dem "Guardian" nannte er auch den Grund, warum Kritik an dieser Stelle unangebracht sei: "Ihren schlechten Ruf bei den Schiedsrichtern, gerade in Elfmetersituationen, haben sich die ausländischen Spieler durch Schwalben, Theatralik und Reklamieren lange erarbeitet."

Auf seinen eigenen Spieler, den Portugiesen Nani und seine Foulsituation im Duell mit Tottenhams Jan Vertonghen angesprochen, sagt Ferguson: "Nani ist ein fairer Spieler, und es war wohl auch ein klarer Elfmeter. Aber vielleicht hat er den Elfmeter zu theatralisch eingefordert."

Alex Ferguson im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung