Abgang vom FC Arsenal unwahrscheinlich

Walcott will "neuer Henry" werden

Von Marco Heibel
Dienstag, 25.09.2012 | 11:23 Uhr
Lebenslänglich bei den Gunners? Theo Walcott (l.) möchte bleiben
© Getty
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Das Wechseltheater um den englischen Nationalspieler Theo Walcott vom FC Arsenal geht in eine neue Runde. Nachdem sein Abschied zum Saisonende fast schon als beschlossene Sache galt, liebäugelt der 23-Jährige nun scheinbar doch mit einer Vertragsverlängerung. Dabei gehe es ihm in erster Linie nicht um Geld, sondern um eine neue Rolle im Team.

In der vergangenen Woche hatten englische Medien noch spekuliert, Theo Walcott würde den FC Arsenal mit dem Ende seines Vertrages zum Saisonende ablösefrei verlassen und sich für ein Wochensalär von knapp 100.000 Pfund dem FC Chelsea oder Manchester City anschließen.

Nun sorgt der Spieler selbst für neuen Gesprächsstoff: "Fragen Sie Arsene Wenger, warum ich meinen Vertrag noch nicht verlängert habe. Um Geld geht es jedenfalls nicht", sagte der 29-malige englische Nationalspieler gegenüber englischen Journalisten.

Bereits im vergangenen Sommer habe er Angebote gehabt, die er aus Liebe zum FC Arsenal ausgeschlagen habe. Vielmehr wolle Walcott, der bereits seit 2006 in London spielt und in der Vergangenheit vornehmlich als Rechtsaußen eingesetzt wurde, künftig im Sturmzentrum spielen und dort die Nachfolge der Klub-Legende Thierry Henry antreten.

Vergleich mit Henry

Walcott, dessen größte Stärke die Schnelligkeit ist und der sich bislang nicht eben als Torjäger einen Namen gemacht, hält diesen Vergleich keineswegs für zu hoch gegriffen: "Als Thierry hier her kam, war er 22 Jahre jung und ebenfalls noch kein echter Torjäger. Als er Arsenal verließ, war er eine Legende. Hoffentlich kann ich genauso zu einer Legende werden. Auf dem Flügel habe ich viel gelernt, jetzt möchte ich aber im Sturmzentrum spielen."

Zeitdruck bei der Vertragsverlängerung verspürt Theo Walcott im Übrigen nicht: "Es wird noch eine Weile dauern, auch bei meiner letzten Verlängerung haben wir ein halbes Jahr verhandelt."

Vielleicht kann Theo Walcott diese Zeit ja nutzen, um Teammanager Arsene Wenger von seinen Qualitäten als "neuer Henry" zu überzeugen.

Theo Walcott im Steckbrief

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