Böses Blut nach dem Wechsel von Manchester zu Fulham

Dimitar Berbatov attackiert Alex Ferguson

Von Martin Grabmann
Dienstag, 04.09.2012 | 13:22 Uhr
Dimitar Berbatov wurde bei Manchester United in der letzten Saison kaum berücksichtigt
© Getty
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Drei Tage nach seinem Abgang von Manchester United holt Dimitar Berbatov zu einem letzten Schlag gegen Sir Alex Ferguson aus. Das Verhältnis der Beiden ist zerrüttet.

"Ich habe mich bei vielen Leuten bei United verabschiedet, die es verdient haben. Nicht bei allen, denn ich habe nicht alle gesehen. Aber mit Ferguson habe ich nicht gesprochen", sagte Berbatov der "Sun" nach seinem Wechsel zum FC Fulham.

Ferguson hatte Berbatov vor dem Champions League Finale 2011 aus der Aufstellung geworfen und danach nicht mehr berücksichtigt, obwohl der Stürmer Torschützenkönig der Premier League geworden war.

Statt ihm zu sagen, dass er keine Zukunft bei Manchester United hat, forderte Sir Alex seinen Stürmer damals auf beim Klub zu bleiben und um seinen Platz zu kämpfen, was der Bulgare nun kritisiert.

Nie wirkliche Chance bekommen

Berbatov ist der Meinung, nie eine wirkliche Chance bekommen zu haben, seinen Stammplatz zurückzuerobern: "Er hat mir gesagt, er ändert die Art wie die Mannschaft spielt und ich bin dafür nicht mehr zu gebrauchen."

In mindestens zehn Treffen mit dem Trainer bekam der ehemalige Spieler der Tottenham Hotspur demnach nie eine klare Antwort, warum er im Champions-League-Finale nicht eingesetzt wurde.

"Ich musste bleiben und um einen Platz kämpfen. Aber ich habe zehn oder zwölf Spiele gemacht. Ich hatte gehofft, dass er seinen Fehler einsehen würde mich aus dem Champions-League-Finale zu streichen", erklärte Berbatov seine Gedanken in den letzten 18 Monaten.

Wohlfühlfaktor Fulham

Nun spielt der 31-Jährige beim FC Fulham und ist froh über diese Entwicklung: "Fulham mag ein kleiner Klub sein, aber für mich ist es wichtig zu spielen und mich gut zu fühlen."

Ob er nach Ablauf seines Zweijahresvertrags weiterspielen wird, will Berbatov noch nicht entscheiden: "Ich weiß nicht, wie lange ich noch spielen werde. Ich bin nicht Ryan Giggs."

Dimitar Berbatov im Steckbrief

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