Montag, 12.03.2012

Premier League - 28. Spieltag

Last-Second-Sieg der Gunners - United Erster

Arsenal feiert gegen Newcastle den fünften Ligasieg in Serie. City verliert bei Swansea, United gewinnt souverän sein Heimspiel und übernimmt damit die Tabellenführung. Chelsea-Trainer Di Matteo feiert gegen Stoke City durch das 100. Premier-League-Tor von Didier Drogba ein erfolgreiches Ligadebüt. Tottenham verliert erneut.

Robin van Persie (l.) stellte gegen Newcastle wieder einmal seinen Torriecher unter Beweis
© Getty
Robin van Persie (l.) stellte gegen Newcastle wieder einmal seinen Torriecher unter Beweis

FC Arsenal - Newcastle United 2:1 (1:1)

Tore: 0:1 Ben Arfa (14.), 1:1 van Persie (15.), 2:1 Vermaelen (90.+5)

Arsenals Aufwärtstrend hält an, gegen Newcastle gab es den fünften Premier-League-Sieg in Folge. Doch der entscheidende Treffer fiel erst in allerletzter Minute, nachdem die Gastgeber zahlreiche hundertprozentige Torchancen ausgelassen hatten.

Gegen Newcastle waren die Gunners vom Anpfiff weg dominant, alleine Theo Walcott beschäftigte die United-Abwehr in der Anfangsviertelstunde pausenlos. Gegenspieler Davide Santon hechelte meist nur hinterher, Innenverteidiger Fabricio Coloccini verlor zu Beginn nahezu jeden Zweikampf. Und so kam Robin van Persie nach nicht einmal drei Minuten zur ersten Chance, doch eine gefährliche Walcott-Flanke verpasste er knapp.

Die Magpies nahmen nur selten aktiv am Spiel teil und beschränkten sich auf Konter. Mit Erfolg, wie die 14. Minute bewies. Nach einem üblen Ballverlust vom Thomas Vermaelen ging alles ganz schnell, die Kugel landete bei Hatem Ben Arfa und der knallte die Pille aus 13 Metern ins linke untere Eck. Doch nur 54 Sekunden später fand Arsenal die perfekte Antwort, van Persie versenkte eine Walcott-Hereingabe aus elf Metern rechts unten.

Premier League, 8. Spieltag

Danach gönnten sich beide Teams eine Auszeit, das Tempo ließ nach, die Torszenen ebenfalls. Einzig kurz vor der Pause wurde es nochmal eng, als Walcott nach einer Ecke zum Abschluss kam, sein Flachschuss jedoch knapp vor der Linie geblockt wurde.

Nach Wiederanpfiff suchte Arsenal konsequenter den Weg Richtung Tor, ließ aber viele Chancen ungenutzt. Rosicky per Kopfball (49.), Chamberlain per Fernschuss (51.), van Persie per Volley aus kurzer Distanz (55.) - der Ball wollte einfach nicht rein.

Jener Rosicky, der mit wundervollen Pässen auf dem Platz herausstach, vergab schließlich auch noch die Gelegenheit schlechthin, als er aus zehn Metern freistehend vor dem Tor die Kugel ins Seitenaus (!) bugsierte (67.). Nochmal van Persie (79.) und der eingewechselte Gervinho (83.) bestätigten den Trend zur Fahrlässigkeit, in den Schlussminuten blieben weitere vielversprechende Gelegenheiten ungenutzt. Als alle mit einem Remis rechneten, traf Vermaelen doch noch auf Flanke von Walcott in der letzten Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Endstand.

Durch eine erbärmliche Chancenverwertung hätte sich Arsenal trotz großen Engagements und sehenswerter Spielzüge letztlich fast selbst um einen Dreier gebracht. Newcastle hingegen hätte aufgrund der enormen Passivität besonders in Durchgang zwei einen Punkt nicht verdient.

 

Swansea City - Manchester City 1:0

Tor: 1:0 Moore (83.)

Manchester City musste zum Favoritenschreck nach Wales. Swansea City ärgerte schon Arsenal, Tottenham und Chelsea. Und die Waliser zeigten gleich zu Beginn, warum sie so gefürchtet sind.

Mit aggressiven und kombinationssicheren Angriffen setzten die Schwäne den Spitzenreiter in der Anfangsphase unter Druck. City fand gar nicht statt. Und so war es Routledge, der im Strafraum von Hart von den Beinen geholt wurde - Elfmeter (6.). Aber Sinclair scheiterte nach schwachem Schuss am englischen Nationalkeeper.

Bis zur Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften dann. Manchester kämpfte sich besser in die Partie und hatte gegen Ende der ersten Hälfte ein paar Möglichkeiten nach Standard-Situationen. Dafür sorgte auch der frühe Wechsel von Agüero, der für Barry in die Partie kam (37.). Insgesamt war Swansea aber überlegen.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Spiel. Beide Teams zeigten eine konzentrierte Abwehrleistung und bissig geführte Zweikämpfe im Mittelfeld.

Doch dann der Paukenschlag: Routledge kann von rechts seelenruhig eine Flanke in die Mitte bringen und der eingewechselte Moore nickt am zweiten Pfosten ein (83.). Wenig später trifft Richards auf der Gegenseite, doch dem Treffer wird wegen Abseitsstellung des Rechtsverteidigers zurecht die Anerkennung verweigert.

City kassierte die vierte Niederlage der Saison und verliert die Tabellenführung an United. Ein Punkt trennt die beiden Stadtrivalen.

Die Top-Torjäger der Premier League 2011/2012
Rang 1: Robin van Persie (r.) vom FC Arsenal (30 Tore)
© Getty
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Rang 1: Robin van Persie (r.) vom FC Arsenal (30 Tore)
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Rang 2: Wayne Rooney von Manchester United (27 Tore)
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Rang 2: Wayne Rooney von Manchester United (27 Tore)
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Rang 3: Sergio Agüero von Manchester City (23 Tore)
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Rang 3: Sergio Agüero von Manchester City (23 Tore)
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Rang 4: Clint Dempsey (l.) vom FC Fulham (17 Tore)
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Rang 4: Clint Dempsey (l.) vom FC Fulham (17 Tore)
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Rang 4: Yakubu Ayegbeni von den Blackburn Rovers (17 Tore)
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Rang 4: Yakubu Ayegbeni von den Blackburn Rovers (17 Tore)
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Rang 4: Emmanuel Adebayor von den Tottenham Hotspur (17 Tore)
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Rang 4: Emmanuel Adebayor von den Tottenham Hotspur (17 Tore)
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Rang 7: Demba Ba von Newcastle United (16 Tore)
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Rang 7: Demba Ba von Newcastle United (16 Tore)
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Manchester United - West Bromwich 2:0

Tore: 1:0 Rooney (36.), 2:0 Rooney (71./Elfmeter)

Es war von Beginn an das erwartete Spiel. West Bromwich stellte sich hinten rein und wollte nur einen Punkt im Old Trafford ergattern. United biss sich die Zähne am tief stehenden Gegner aus. Dann schloss Rooney einen erfolgreichen Angriff der Gastgeber gekonnt ab und es stand 1:0 für den Favoriten.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Bild. United spielte, West Bromwich verteidigte. Jonas Olsson flog noch mit der Ampelkarte vom Platz und Rooney verwandelte einen Elfmeter in der 71. Minute zum vorentscheidenden 2:0.

 

Chelsea - Stoke City 1:0 (0:0)

Tor: Didier Drogba (68.)

Neu-Coach Roberto Di Matteo setzte bei seinem Ligadebüt gegen Stoke City auf geballte Erfahrung in der Startformation. Neben John Terry und Ashley Cole standen auch Frank Lampard und Didier Drogba zu Beginn auf dem Rasen. Vor allem Lampard und Drogba machten in den Anfangsminuten ordentlich Dampf.

Honigstein-Kolumne: Geheimtreffen in der Playboy Mansion

Drogba, der am Sonntag seinen 34. Geburtstag feiert, war es auch vorbehalten, mit seinem 100. Premier-League-Treffer den Sieg sicherzustellen. Als erster Afrikaner knackte der Ivorer diese Marke, profitierte dabei aber auch von der Unterzahl der Potters. Bereits in der 25. Minute schickte Schiedsrichter Andre Marriner Ricardo Fuller mit Rot vorzeitig in die Kabine.

Gegen 10 Mann mussten die Blues jedoch bis zur 68. Minute warten, ehe Drogba mit dem goldenen Tor die Fans an der Stamford Bridge erlöste.

Everton - Tottenham 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Jelavic (22.)

Tottenham geht die Luft aus. In Everton setzte es die dritte Pleite in Folge. Nikica Jelavic (22.) traf bereits früh im Spiel zur Führung - und letztlich das Tor des Tages.

Everton baute seien gute Serie aus: Die Toffees haben nunmehr seit sieben Spielen in Folge nicht mehr verloren und in dieser Phase Chelsea, City und nun auch die Spurs besiegt.

Sir Alex Ferguson im Steckbrief

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