Rechtsstreit um Olympiastadion

Millionenangebot für Tottenham

SID
Mittwoch, 28.09.2011 | 18:16 Uhr
Londons Bürgermeister Boris Johnson sagte öffentlichen Gelder für die Infrastruktur zu
© Getty
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Londons Bürgermeister Boris Johnson hat dem englischen Fußball-Erstligisten Tottenham Hotspur ein Maßnahmenpaket in Höhe von umgerechnet rund 20 Millionen Euro angeboten.

Im Gegenzug sollen die Spurs im Rechtsstreit um das neue Olympiastadion ihre Klage gegen die Olympiapark-Gesellschaft OPLC zurückziehen.

Die OPLC hatte im Februar entschieden, dass Premier-League-Absteiger West Ham United nach den Sommerspielen 2012 in das 580 Millionen Euro teure Herzstück der Sommerspiele einziehen darf. Tottenham hatte sich ebenfalls um die Nutzung des Olympiastadions beworben.

Gleichzeitig hatten die Spurs, die traditionell an der White Hart Lane spielen, aber auch Pläne für eine neue 56.000 Zuschauer fassende Arena im Norden Londons vorgestellt. Die von Johnson zugesagten öffentlichen Gelder sollen in die Infrastruktur rund um das geplante Stadion fließen.

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