United vs. Arsenal: The same old story

Von SPOX
Dienstag, 14.12.2010 | 12:42 Uhr
Manchesters Wayne Rooney hat Arsenals Laurent Koscielny fachgerecht im Schwitzkasten
© Getty
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Am Ende war alles so, wie das Klischee es will. Der FC Arsenal verliert gegen Manchester United, Trainer Arsene Wenger beschwert sich über die äußeren Umstände, und Sir Alex Ferguson macht alles richtig. Nur seine Spieler hatten offenbar fast das Bedürfnis, sich für den eigenen Pragmatismus zu entschuldigen.

Reaktionen:

Sir Alex Ferguson (Trainer Manchester United): "In diesen großen Spielen musst du einfach deine Leistung bringen. Und ich finde, das haben wir getan. Vor allem in der ersten Hälfte haben wir sehr, sehr gut gespielt. Besonders unsere Viererkette war fantastisch, absolut großartig."

Rio Ferdinand (Manchester United): "Drei Punkte sind drei Punkte. Ich solchen Partien spielst du manchmal nicht gut. Aber du musst raus und so gut spielen wie eben möglich. Wir haben drei Punkte und das ist die Hauptsache. Arsenal fordert dich auf vielen Ebenen, sie haben einfach eine talentierte Mannschaft. Aber ich finde, wir hatten sie gut im Griff, deshalb haben wir die Punkte auch verdient."

Arsene Wenger (Trainer FC Arsenal): "Ich denke, wir hätten mehr mitnehmen können, wir haben alles gegeben. Unsere Leistung hat gestimmt, aber der Platz war so schlecht, dass das Spiel sehr darunter gelitten hat. Wir haben uns zu wenige Chancen erspielt. Unser Passspiel war nicht schnell und präzise genug, um Manchester aus der Ordnung zu bringen. Sie haben sich voll darauf konzentriert, in der Abwehr keine Fehler zu machen."

Nachbetrachtung:

Am Ende war alles irgendwie wie immer. Der FC Arsenal hatte mal wieder verloren, als es wirklich darauf ankam. Mal wieder gegen Manchester United. Und um die Sache rund zu machen, hatte mal wieder hatte Ji-Sung Park (41.) vor 75.227 Zuschauern im Old Trafford gegen die Gunners getroffen.

Keines der letzten sechs Duelle gegen den großen Rivalen konnte Arsenal gewinnen. Ein Unentschieden und fünf Niederlagen stehen zu Buche, darunter die zwei im Champions-League-Halbfinale 2009. Gegen den zweiten Dauerrivalen, den FC Chelsea, sieht die Bilanz nicht besser aus.

Und so gehört es in England mittlerweile fast zum guten Ton, den Gunners zwar großzügig ein außerordentliches Talent und den attraktivsten Fußball auf der Insel zu attestieren - aber eben keine reellen Chancen auf den Titel. Vor allem zuhause schießen die Londoner in schöner Regelmäßigkeit den Rest der Liga kurz und klein, im entscheidenden Moment fehlt aber offenbar die Wettkampfhärte.

Wenger: "Spiel litt unter dem schlechten Platz"

"Ich bin nur hier, um ein Spiel zu analysieren. Es bringt nichts, große Schlüsse zu ziehen", weigerte sich Trainer Arsene Wenger nach der Niederlage am Montag dagegen, einen größeren Zusammenhang herzustellen.

Und in diesem einen Spiel sah er eine "gute Leistung" seiner Mannschaft: "Wir hätten mehr mitnehmen können, denn wir haben alles gegeben. Aber der Platz war so schlecht, dass das Spiel sehr darunter gelitten hat. Beide Teams waren sehr gut organisiert und das Spiel war sehr intensiv. Insgesamt aber litt das technische Niveau unter dem schlechten Boden."

Wengers Suche nach Ausreden ist inzwischen fast genauso zum Klischee geworden, wie die Niederlagen gegen die Top-Zwei der Liga. Doch auch Spieler und Trainer von Manchester United schienen fast das Bedürfnis zu haben, sich zu entschuldigen.

"Wir spielen eben einfach unseren Fußball", zuckte Abwehrspieler Patrice Evra etwa mit den Schultern, "und wir haben unsere Durchschlagskraft heute wieder gezeigt - insofern haben wir verdient gewonnen."

United: Rational, organisiert, erfolgreich

Der 1:0-Sieg war sicher keine Gala. Es war derselbe rationale, gut organisierte, zweikampfstarke und defensiv schier unüberwindbare Fußball, mit dem die Mannschaft von Sir Alex Ferguson schon die ganze Saison über auftritt. Und das sehr erfolgreich: United ist noch immer ungeschlagen, führt mit zwei Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger die Tabelle vor dem FC Arsenal an.

Aus den letzten sieben Spielen holte der Rekordmeister 17 Punkte und machte damit neun Zähler auf Arsenal und sogar 15 Punkte auf Chelsea gut. Einzig Manchester City kann mit dem derzeitigen Tempo noch halbwegs Schritt halten.

Gegen Arsenal kehrte Pragmatiker Ferguson wieder zum 4-2-3-1 zurück, um den Gunners im Mittelfeld den Zahn zu ziehen. Ohne mit der Wimper zu zucken, ließ er dafür den formstarken Dimitar Berbatow auf der Bank - mit elf Treffern im Augenblick Toptorjäger in England.

"Wir haben heute gut verteidigt, unsere Viererkette war fantastisch", sagte der Sir später trocken. Immerhin hatte er einmal mehr gegen seinen Erzrivalen Wenger Recht behalten.

Manchester United - FC Arsenal: Spielfilm, Star des Spiels und Analyse

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