Montag, 19.04.2010

Premier League - 35. Spieltag

Liverpool hofft auf die Europa League

Der FC Arsenal hat es am 35. Spieltag der Premier League verpasst, bis auf drei Punkte an Spitzenreiter FC Chelsea heranzurücken und muss die Meisterschaft abschreiben. Bei Wigan Athletic verspielten die Gunners eine 2:0-Führung und verloren am Ende mit 2:3. Bereits am Samstag war Manchester United im Stadt-Derby gegen Manchester City ein Last-Minute-Sieg gelungen, Chelsea verlor das Derby bei Tottenham Hotspur. Liverpool wahrte am Montag die Chancen auf einen internationalen Startplatz.

Yossi Benayoun brachte Liverpool auf die Siegerstraße, Steven Gerrard legte zwei Treffer auf
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Yossi Benayoun brachte Liverpool auf die Siegerstraße, Steven Gerrard legte zwei Treffer auf

FC Liverpool - West Ham United 3:0 (2:0)

Das Duell der Enttäuschten war für beide Teams die Chance, die Saison irgendwie doch noch zu retten. West Ham hätte sich aus dem Abstiegskampf verabschieden können, wirkte aber nicht für eine Minute wie eine Mannschaft, die ums Überleben kämpft.

An der Anfield Road ließen sich die Hammers wieder mal frühzeitig den Schneid abkaufen und sind nun - das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen - seit 47 Jahren nicht mehr mit einem Dreier aus Liverpool abgereist.

Premier League, 8. Spieltag

Obwohl die Reds auf Torjäger Fernando Torres verzichten mussten - der Spanier fällt nach einer Knieoperation für den Rest der Saison aus -, hatten sie überhaupt keine Mühe, West Hams Keeper Robert Green zu überwinden.

Schon in der 19. Minute gelang dies Yossi Benayoun per Bauchnabel, zehn Minuten später legte David N'Gog nach. Liverpool hatte weitere Großchancen, musste dann aber doch bis zur 59. Minute warten, bis der Ball erneut im Netz zappelte. Verteidiger Sotirios Kyrgiakos hatte den Ball Richtung Tor gebracht, der Treffer wurde letztlich aber Keeper Green als Eigentor gut geschrieben.

Die einzigen halbwegs ansehnlichen Möglichkeiten für die Gäste hatte Carlton Cole, aber vor große Probleme wurde Reds-Keeper Pepe Reina nie gestellt. Stattdessen war es eine dermaßen einseitige Partie, dass Rafa Benitez schon nach 73 Minuten seinen Kapitän Steven Gerrard vom Platz nehmen und für härtere Aufgaben schonen konnte. Mit zwei Assists hatte der Mittelfeldstar seine Arbeit ohnehin erfolgreich verrichtet.

Nach dem lockeren Sieg hat Liverpool (59 Punkte) nun noch drei Punkte Rückstand auf den Fünftplatzierten Manchester City (62). Wenn alles perfekt läuft, ist sogar noch mal ein Angriff auf Platz vier möglich. Doch sowohl Tottenham (64) als auch die Citizens haben noch ein Spiel weniger absolviert als Pool.

Wigan Athletic - FC Arsenal 3:2 (0:1)

Arsenal machte sich vor dem Spiel bestimmt noch Gedanken darüber, wie gut man dastehen würde, hätte man gegen Tottenham gewonnen. Nach diesem Spiel kann man sich zusätzlich noch fragen, wieso man in Wigan weitere drei Punkte achtlos liegen ließ.

Bis zur 80. Minute sah Arsenal bei den abstiegsbedrohten Latics nach Toren von Theo Walcott (41.) und Mikael Silvestre (48.) wie der sichere Sieger aus. Doch nach dem Anschlusstreffer von Ben Watson (80.) begann das große Nervenflattern bei den Gunners.

Die Londoner kamen plötzlich nicht mehr hinten raus, Wigan schlug jeden Ball lang nach vorne in den Strafraum. Es kam, wie es kommen musste: Nach einer Ecke griff Ersatzkeeper Lukasz Fabianski am Ball vorbei, Titus Bramble bugsierte ihn eher zufällig über die Linie (89.).

Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit zog Charles N'Zogbia von rechts an drei Arsenal-Verteidigern vorbei in die Mitte und schoss den Ball mit Hilfe des Innenpfostens zum Sieg für Wigan in die Maschen. Ergebnis: Die Meisterschaft ist für Arsenal nun endgültig passé.

"Man muss im Fußball immer 90 Minuten lang konzentriert sein, sonst riskiert man es, bestraft zu werden", sagte Arsene Wenger. "Das ist vor allem gegen Teams, die nichts zu verlieren haben, die gegen den Abstieg kämpfen, der Fall. Wir wussten, dass sie nicht aufgeben würden und wir wurden bestraft."

Er selbst habe auch nach dem 2:0 noch nicht an einen Gunners-Sieg geglaubt. "Ich habe gesehen, dass wir Probleme hatten, den Ball zu halten und uns weitere Chancen zu erspielen. Wenn du keine Chancen mehr kreierst, hast du ein Problem."

Manchester City - Manchester United 0:1 (0:0)

Lange sah es im Stadtderby nach einer Nullnummer aus, bis Paul Scholes die Red Devils doch noch zum Auswärtssieg köpfte. Der Oldie traf in der dritten Minute der Nachspielzeit nach einer Flanke von Patrice Evra unbedrängt aus elf Metern zum Sieg, ManCity hatte schlichtweg gepennt.

"Ohne dieses Tor wäre es sehr schwierig geworden, aber jetzt ist wieder alles möglich", sagte Teammanager Sir Alex Ferguson hinterher zufrieden.

Zuvor waren die Hausherren feldüberlegen und hatten auch mehr Ballbesitz (insgesamt 65 Prozent), ohne jedoch groß Druck auf ManUtds Abwehr auszuüben. Was aufs Tor kam, hielt United-Keeper Edwin van der Sar sicher.

United konnte mit seinem Torjäger Wayne Rooney antreten, dessen Einsatz wegen einer Sprunggelenk-Verletzung lange fraglich war. Doch der Nationalstürmer vermochte die stabile Abwehr des Lokalrivalen nicht zu knacken. Mit nunmehr 76 Punkten hielt ManUtd den Kampf um die Meisterschaft offen - Chelsea hat aber immer noch alle Trümpfe in der Hand.

Vor dem Stadtderby hatte die Polizei ihr Aufgebot erheblich verstärkt, während des Spiels gab es zwischen Stadtzentrum und Stadion ein Alkoholverbot. Im Ligapokal war es beim Duell zu Ausschreitungen gekommen, die Polizei konfiszierte Golfbälle und Dartpfeile am Stadioneingang. Diesmal blieb jedoch alles ruhig.

Der FC Chelsea - Porträt in Bildern
Von den Top Four der Premier League durften die Chelsea-Fans bislang am wenigsten über Titel jubeln. Die großen Erfolge setzten erst ab 2003 ein...
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Der Russe Roman Abramowitsch (M.) ist seit 2003 starker Mann beim FC Chelsea. Er erwarb den Verein für rund 210 Millionen Euro...
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... und pumpte in seinem ersten Jahr hunderte Millionen Euro in den Klub. So kam Adrian Mutu (l.) für knapp 30 Millionen Euro aus Parma...
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... sowie Hernan Crespo für 26 Millionen Euro von Inter Mailand. Es folgten unter anderem Makelele, Cole und Veron. Abramowitsch gab 2003 180 Millionen für Neuzugänge aus
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... sowie Hernan Crespo für 26 Millionen Euro von Inter Mailand. Es folgten unter anderem Makelele, Cole und Veron. Abramowitsch gab 2003 180 Millionen für Neuzugänge aus
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2004 übernahm "The Special One" Jose Mourinho das Traineramt bei den Blues. Er löste den bisherigen Coach Claudio Ranieri ab
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Auch 2004 machte Abramowitsch die Kasse auf: Für 37 Millionen Euro holte er Didier Drogba von Olympique Marseille...
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... sowie Petr Cech für 13 Millionen Euro von Stade Rennes. Außerdem kamen Ricardo Carvalho und Paolo Ferreira für 50 Millionen von Mourinhos Ex-Klub Porto
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Mehr als 380 Millionen Euro für neue Spieler machten sich dann auch bezahlt: 2005 holte Chelsea nach genau 50 Jahren wieder einmal die Meisterschaft
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2006 wiederholten die Blues das Meisterstück. In der Meisterschaft kassierte das Abwehr-Bollwerk nur 22 Gegentore und hatte am Ende acht Punkte Vorsprung auf ManUtd
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Großen Anteil an den Erfolgen hatten Chelsea-Urgestein John Terry (l.) und Frank Lampard. Der war 2001 für 13 Millionen Euro von West Ham United gekommen
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Großen Anteil an den Erfolgen hatten Chelsea-Urgestein John Terry (l.) und Frank Lampard. Der war 2001 für 13 Millionen Euro von West Ham United gekommen
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Um das Projekt Meister-Hattrick zu schaffen, verpflichtete man Andrej Schewtschenko (r.) für 47 Millionen Euro vom AC Milan. Bis dato Chelseas teuerster Transfer
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Außerdem kam Michael Ballack ablösefrei vom FC Bayern. Das Meister-Triple klappte allerdings nicht, stattdessen holte Manchester United den Titel dreimal in Folge
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Das Stadion der Blues: Die Stamford Bridge wurde bereits im Jahr 1877 eröffnet und zuletzt 1990 saniert. Heutzutage finden maximal 42.055 Menschen darin Platz
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Hier spielten im Laufe der Jahre haufenweise Superstars. Ein paar Beispiele aus der vergangenen Zeit...
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Dennis Wise (r.) stand zwischen 1990 bis 2001 332 Mal für die Blues auf dem Platz
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Ruud Gullit, mit vollständigem Namen Rudi Dil Gullit, war von 1995 bis 1998 bei Chelsea tätig - zuerst als Spieler und anschließend als Trainer
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Gullit holte 1995 Gianluca Vialli von Juventus Turin. Zwei Jahre später beendete der Stürmer seine Karriere bei den Blues
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Zwischen 1996 und 2003 erzielte Publikumsliebling Gianfranco Zola (2.v.l.) in der Premier League in 229 Spielen 59 Tore für Chelsea
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Zwischen 1996 und 2003 erzielte Publikumsliebling Gianfranco Zola (2.v.l.) in der Premier League in 229 Spielen 59 Tore für Chelsea
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George Weah, Weltfußballer des Jahres 1995, spielte nur ein Jahr lang an der Stamford Bridge. Im Jahr 2000 gewann er den FA-Cup
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George Weah, Weltfußballer des Jahres 1995, spielte nur ein Jahr lang an der Stamford Bridge. Im Jahr 2000 gewann er den FA-Cup
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Im selben Team stand zu dieser Zeit die französische Fußball-Legende Didier Deschamps (l.). Er verließ die Blues nach zwei Jahren in Richtung Valencia
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Die 1966er Mannschaft der Blues. Vorne rechts: Bobby Tambling, Chelseas Rekordtorjäger. In 302 Spielen traf er 164 Mal und gewann 1965 den League Cup
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Die 1966er Mannschaft der Blues. Vorne rechts: Bobby Tambling, Chelseas Rekordtorjäger. In 302 Spielen traf er 164 Mal und gewann 1965 den League Cup
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Das Chelsea der Zukunft soll Carlo Ancelotti prägen. Der Italiener kam 2009 und holte auf Anhieb Meisterschaft und FA-Cup
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Entscheidenden Anteil daran hatten Frank Lampard (22 Tore/17 Assists) und Didier Drogba (29/13)
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Doch in der Saison 2010/2011 läuft nichts zusammen. Dabei holte man im Winter Fernando Torres für knapp 60 Millionen Euro aus Liverpool
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Doch in der Saison 2010/2011 läuft nichts zusammen. Dabei holte man im Winter Fernando Torres für knapp 60 Millionen Euro aus Liverpool
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Tottenham Hotspur - FC Chelsea 2:1 (2:0)

Ganz bittere Pleite für die Blues im Stadtderby bei den Spurs. Chelsea kassierte die sechste Saisonniederlage und hat nun nur noch einen Punkt Vorsprung auf Manchester United. "White Hart Pain" titelte das Boulevard-Blatt "Sun" nach der schmerzvollen Pleite.

"Wir wissen jetzt, was wir in den letzten drei Spielen zu tun haben: Wir müssen alle Spiele gewinnen", sagte Chelseas Teammanager Carlo Ancelotti nach dem schwachen Auftritt, meinte aber auch: "Wir dürfen jetzt nicht in Panik verfallen."

Neben den drei Zählern verlor der Spitzenreiter auch noch seinen Kapitän John Terry. Der musste in der 67. Minute nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz und fehlt im nächsten Heimspiel gegen Stoke City.

An der White Harte Lane waren die Gastgeber das bessere Team und entschieden die Partie bereits in der ersten Halbzeit. Jermain Defoe erzielte in der 15. Minute per Elfmeter die Führung für die Spurs. Terry war der Ball vorher an Brust und Hand gesprungen - eine harte Entscheidung. Gareth Bale besorgte eine Minute vor dem Pausenpfiff mit einem Schuss ins kurze Eck die Vorentscheidung.

In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber dem dritten oder vierten Treffer lange Zeit noch näher als Chelsea einem Anschlusstor. Besonders den bärenstarken Bale und den Russen Roman Pavlyuchenko bekam Chelsea nie in den Griff. Erst in der 92. Minute erzielte Frank Lampard den ersten Treffer für die Gäste - zu spät, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen.

Michael Ballack saß zunächst erneut nur auf der Bank, wurde aber schon nach 31 Minuten für den verletzten Obi Mikel eingewechselt. Der Deutsche blieb bis auf die Vorarbeit zu Lampards Tor allerdings genauso blass wie der Rest seiner Mannschaft.

Die Spurs klettern durch den Sieg und die Niederlage von ManCity auf Rang vier, der zur Qualifikation zur Champions League berechtigt. Erst vor drei Tagen siegte Tottenham im anderen wichtigen Stadtderby gegen den FC Arsenal mit 2:1.

FC Liverpool steht zum Verkauf

SPOX

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