"Ronaldo ist nicht der Beste der Welt"

SID
Dienstag, 11.08.2009 | 12:19 Uhr
Rafael Benitez ist seit 2004 Trainer des FC Liverpool, stand zuvor beim FC Valencia unter Vertrag
© Getty
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Rafael Benitez, Erfolgstrainer des FC Liverpool, bezeichnet Cristiano Ronaldo nicht als den besten Fußballer der Welt, sondern stellt ihn in eine Reihe mit Kaka, Lionel Messi und Wayne Rooney - auch Steven Gerrard und Fernando Torres werden geadelt.

Cristiano Ronaldo wurde 2008 nach zwei ganz starken Saisons mit Manchester United von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gekührt.

Liverpool-Manager Rafael Benitez ordnet Ronaldo aber etwas anders ein: "Er ist ein großer Spieler, doch ich würde nicht behaupten, dass er der Beste der Welt ist", sagte der Spanier gegenüber "AS".

Einige Spieler auf Augenhöhe

Seiner Meinung nach sind Reals Kaka, Barcelonas Lionel Messi und auch Wayne Rooney von Manchester United auf einer Stufe mit dem Portugiesen.

Außerdem befinden sich auch in seinem eigenen Team große Stars. "Ich glaube, dass wir zwei Spieler haben, die ebenfalls zu den besten der Welt gezählt werden dürfen: Gerrard und Torres," sagte Benitez. Bezüglich des Duos ist der Spanier vom besonderen Potenzial im Zusammenspiel überzeugt.

"Ich erinnere mich an die Mannschaft in der Toshack, Keegan, Daglish und Rush spielten, und an das Team um Barnes und Beardsley, das den letzten Meistertitel für Liverpool gewann. Auch Gerrard und Torres können diesen Status erreichen," sagte Benitez.

Neuzugang Aquilani verletzt

Eine außergewöhnliche Lobhudelei von Benitez, der sonst das Team immer über alles stellt. "Die Stärke unseres Spiels wird immer aus der Mannschaft kommen. Doch ist ebenfalls wahr, dass manchmal Einzelakteure Spiele entscheiden - und die wichtigen Spiele werden von den großen Fußballern entscheiden", merkt der Spanier an.

Nach dem Abgang von Mittelfeldstratege Xabi Alonso haben die Reds Alberto Aquilani als Ersatz verpflichtet. Der fällt jedoch verletzungsbedingt einen Monat aus.

Benitez lässt sich deswegen nicht aus der Ruhe bringen, sieht genug Alternativen im Mittelfeld: "Ich denke, dass wir mit Javier Mascherano, Lucas, Steven Gerrard und Damien Plessis genug Tiefe im Kader haben."

Steckbrief: Rafael Benitez

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