Dienstag, 09.09.2008

Schlaglichter international

Chelsea-Schock: Lange Pause für Essien

Der Chelsea-Mittelfeldspieler fällt monatelang aus. West Ham hofft auf Gianfranco Zola, Steven Gerrard fehlt bei ManUtd, Valencia zittert um David Silva und Real Madrid will das Double - um jeden Preis. Die Schlaglichter des internationalen Fußballs im Überblick.

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© Getty

David Silva drohen drei Monate Pause: Der linke Knöchel von David Silva (zum Steckbrief) versetzt derzeit ganz Valencia in Angst und Schrecken. Wie die spanische Sportzeitung "Marca" meldet, macht der Fuß von Silva weit mehr Probleme als zunächst angenommen.

Weil die Behandlung, der sich der Teamkollege von Timo Hildebrand seit 14 Tagen unterzieht, bisher kaum angeschlagen hat, muss der spanische Nationalstürmer jetzt vielleicht sogar operiert werden und könnte danach bis zu drei Monate ausfallen.

Bis zum Ende der Woche soll nach Angaben des Vereinsarztes Klarheit über das weitere Vorgehen herrschen. Silva, der seinen Vertrag bei Valencia erst Ende August um fünf Jahre verlängert hat, hatte sich die Verletzung im ersten Punktspiel seines Klubs gegen Real Mallorca zugezogen.

Zola kommt für Curbishley: Der  Nachfolger von Alan Curbishley bei West Ham United wird Gianfranco Zola (zum Steckbrief).

Gianfranco Zola: Nachfolger von Alan Curbishley bei den Hammers
Gianfranco Zola: Nachfolger von Alan Curbishley bei den Hammers
© Getty

Das meldet zumindest die englische Zeitung "The Sun". Danach soll Zola das Amt am Mittwoch oder Donnerstag offiziell übernehmen und könnte damit der erste ausländische Trainer sein, der jemals die Hammers trainierte.

"Wir hatten eine detaillierte und positive Diskussion und werden schon bald das Ergebnis verkünden", sagte ein West-Ham-Sprecher.

Auch ein Co-Trainer steht angeblich schon bereit: Zolas Landsmann und Ex-Mannschaftskamerad von Chelsea, Pierluigi Casiraghi, könnte dem Italiener assistieren.

Geht Poyet nach Newcastle? Unterdessen scheint auch Newcastle United einen Nachfolger für Kevin Keegan gefunden zu haben. Nach Angeben der "Sun" traf sich der Besitzer der Magpies, Mike Ashley, am Montag in London mit Gustavo Poyet.

Gustavo Poyet: Vom zweiten Mann hinter Juande Ramos zum neuen Chef-Trainer bei den Magpies?
Gustavo Poyet: Vom zweiten Mann hinter Juande Ramos zum neuen Chef-Trainer bei den Magpies?
© Getty

Poyet, der bisher als Co-Trainer von Juande Ramos bei den Tottenham Hotspurs gearbeitet hat, gilt als guter Freund von Magpies-Sportdirektor Dennis Wise.

Neben Poyet brachte sich zuletzt auch der brasilianische Ex-Nationalspieler Zico selbst ins Gespräch: "Der Job in Newcastle würde mich auf jeden Fall sehr interessieren."

"Es wäre mir eine große Ehre, Nachfolger von Kevin Keegan zu werden", sagte Zico, der unter anderem schon Fenerbahce Istanbul und die japanische Nationalmannschaft trainiert hat, der "Daily Mail".

Michael Essien fällt lange aus: Michael Ballacks FC-Chelsea-Teamkollege Michael Essien fällt für mehrere Monate aus. Der ghanaische Fußball-Nationalspieler hat sich beim WM-Qualifikationsspiel gegen Libyen in Tripolis einen Kreuzbandriss zugezogen.

Das teilte der FC Chelsea am Dienstag auf seiner Internetseite mit. Essien werde schnellstmöglich operiert, bis der 25 Jahre alte Mittelfeldmann wieder vollständig fit ist, kann es aber trotzdem "mehrere Monate" dauern.

Real greift tief in die Tasche: Wie die spanische Sportzeitschrift "Marca" meldet, zahlt Real Madrid jedem Spieler eine Prämie von einer Millionen Euro, wenn die Mannschaft in dieser Saison das Double aus Champions League und Meisterschaft holt.

Für Trainer Bernd Schuster könnte es im Erfolgsfall sogar das Doppelte geben. Das vereinbarte Klubchef Ramon Calderon mit dem Mannschaftsrat des spanischen Rekordmeisters.

Gewinnen die "Königlichen" die Champions League, erhalten die Spieler 530.000 Euro. Reicht es "nur" zur spanischen Meisterschaft, erhält jeder immerhin noch 350.000 Euro. Insgesamt würde Madrid damit etwa 27 Millionen Euro an Prämien ausschütten.

Gerrard fehlt gegen ManUtd: Der FC Liverpool muss auch am Samstag im Spiel gegen Manchester United weiter auf Steven Gerrard (zum Steckbrief) verzichten. Pool-Trainer Rafael Benitez hatte eigentlich fest mit der Rückkehr seines Kapitäns gerechnet.

Aber Gerrard sagte in einem Interview mit der "Liverpool Daily Post", dass er am Wochenende definitv noch nicht auflaufen wird.

"Das United-Spiel kommt zu früh für mich. Vielleicht klappt es bis zum Champions-League-Spiel in Marseille. Aber ich habe schon mit dem Trainer gesprochen und ihm gesagt, dass ich erst ein paar Mal trainieren will, bevor ich zurück komme."

Gerrard, der in den letzten Monaten häufig nur mit Schmerzmitteln spielen konnte, will sich das in dieser Saison unbedingt ersparen.

"Ich musste meine Schmerzmittel-Dosis für Training und Spiel erst verdoppeln und dann verdreifachen. Irgendwann erreichst du einen Punkt, an dem du das nicht mehr länger aushältst", so Gerrard weiter.

Neben Steven Gerrard fällt auch Fernando Torres (zum Steckbrief) für den Showdown gegen ManUtd aus, in dem Star-Einkauf Dimitar Berbatow sein Debüt für die Ferguson-Elf geben soll.

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