Premier League

Scolari beginnt Chelsea-Umbau: Geht Lampard?

SID
Dienstag, 01.07.2008 | 13:33 Uhr
lampard, frank, chelsea, london
© DPA
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

London - Bleibt er oder geht er? Nach dem Zehn-Millionen-Euro-Wechsel des Portugiesen Deco vom FC Barcelona zu Michael Ballacks FC Chelsea richten sich alle Augen auf Englands Mittelfeldstar Frank Lampard.

"Inter Mailand? Lasst uns abwarten. Meine Zukunft bei Chelsea? Ich weiß es noch nicht. Italien ist ein schönes Land, aber ich bin nicht hier, um irgendjemanden zu treffen", sagte Lampard dem "Daily Telegraph" an seinem Urlaubsort in Sizilien, nachdem die Ankunft von Deco den Konkurrenzkampf in Chelseas ohnehin schon Star-gespicktem Mittelfeld noch einmal verschärfte.

Neben Ballack rangeln bereits Könner wie Michael Essien, John Obi Mikel, Claude Makelele und Joe Cole um die Startplätze.

Mourinho dämpft die Erwartungen

Der Vertrag des 30 Jahre alten Lampard, der nach langen Anlaufschwierigkeiten mit dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zuletzt ein oft kongeniales Mittelfeldpaar bildete, läuft nächstes Jahr aus. Blätter wie die "Times" halten seinen baldigen Abgang zu Inter, wo sein früherer Förderer, Ex-Chelsea-Coach Jose Mourinho, seit ein paar Wochen das Sagen hat, nun so gut wie ausgemacht.

Mourinho dämpfte allerdings die Erwartungen. "Diese Saison wird es wohl nichts", sagte der Portugiese, der angeblich auch versucht, Chelseas Abwehrspezialisten Ricardo Carvalho nach Mailand zu locken, dem Boulevardblatt "Sun".

Scolari will attraktiven Angriffsfußball

Decos Wechsel, den Chelsea auf Geheiß seines neuen Trainers Luiz Felipe Scolari sogar einige Stunden vor dessen offizieller Amtsübernahme perfekt machte, war aber wohl nur der erste Schritt größerer Umbaumaßnahmen, die der brasilianische Fußballlehrer in der Blues-Elf vornehmen will.

"Big Phil", dessen Portugiesen im EM- Viertelfinale Deutschland 2:3 unterlagen, setzt offenbar vor allem auf Fußballkünstler aus Portugal, Brasilien und Afrika, um an der Stamford Bridge endlich den von Klub-Eigentümer Roman Abramowitsch geforderten, attraktiven Angriffsfußball zelebrieren zu können.

Die Champions League soll her

Für den russischen Oligarchen, der Chelsea vor genau fünf Jahren für 140 Millionen Pfund übernahm und seitdem bereits umgerechnet 760 Millionen Euro in den Londoner Nobelklub gesteckt hat, spielt Geld auch weiterhin keine Rolle, solange die Blues nach einem titellosen Jahr wieder Trophäen und vor allem den lange ersehnten Champions-League-Pokal gewinnen.

Scolari, der seine nicht bei der EM involvierten Spieler schon für nächste Woche zum Auftakttraining bestellte, hat mit Deco bereits seinen vertrauten Nationalmannschaft- "Leutnant" an die Themse geholt. Deco hat bereits zwei Mal die europäische Königsklasse gewonnen.

"Ich bin sicher, ich komme zu rechten Zeit, um mit Chelsea nicht nur Erster in der Premier League, sondern auch in der Champions League zu werden", sagte Deco nach Vertragsunterzeichnung.

Scolari träumt von Kaka und Robinho

Auf Scolaris Einkaufsliste stehen offenbar auch noch der brasilianische Mittelfeldmann Kaka vom AC Mailand und zwei weitere Barca-Spieler: der Brasilianer Ronaldinho, der zuletzt durch Formschwäche und Eskapaden auffiel, und der Kameruner Samuel Eto'o.

Schon vor Scolaris Berufung hatte Chelsea seine "Ibero-Connection" mit dem portugiesischen Verteidiger Jose Bosingwa vom FC Porto gestärkt, für den die Blues 20,3 Millionen Euro ausgaben.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung