Bin Ladens Familie schockt England

Von Kevin Bublitz
Montag, 07.07.2008 | 14:19 Uhr
Newcastle United, Osama Bin Laden, Saudi Binladen Group, Kumar Mangalam Birla, Magpies, Fußball, International, Premier League, Mike Ashley
© Getty
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München - Die englischen Fußballfans haben sich mittlerweile damit abgefunden - ihre Traditionsvereine werden von ausländischen Investoren in hochmoderne Klubs mit nie versiegender Geldquelle transformiert.

Doch die neuesten Entwicklungen in Newcastle sorgen nicht nur bei der Anhängerschaft der Magpies für Entrüstung, sondern in ganz England. Britische Medien berichten, dass die Saudi Binladen Group (SBG) an einer Übernahme des britischen Traditionsklubs Newcastle United interessiert ist.

Rund 377 Millionen Euro will sich die Investment-Gruppe den Kauf kosten lassen. Gefüht wird die Holding von Bakr bin Laden, dem Halbbruder des Terroristen Osama bin Laden.

Offizielles Dementi

Am Montag dementierte Newcastle-Manager Derek Llambias die Übernahme-Spekulationen. "Wer auch immer diese Geschichten in die Welt setzt, versucht unserem Verein zu schaden", so Llambias auf der offiziellen Website von Newcastle. "Ich bin mir sicher, dass unsere Fans diese Geschichten richtig interpretieren - als Blödsinn." Bei SBG rang sich niemand zu einer Aussage durch.

Dennoch hält sich das Gerücht hartnäckig, dass Newcaste-Besitzer Mike Ashley (Gründer und Vorsitzender von Sports Direct International plc), der den Verein erst vor einem Jahr erstanden hatte, endgültig die Lust an Newcastle verloren haben.

Die Pläne der SBG 

Vertreter der SBG sollen in den letzten Wochen bereits in Newcastle zu vorbereitenden Gesprächen gewesen sein, um der Vereinsführung ihre Zukunftsvisionen vorzulegen.

Man wolle aus dem Klub ein großes Freizeit- und Luxus-Unternehmen formen. Der altehrwürdige St. James Park würde durch einen neuen Fußballtempel am Stadtrand ersetzt werden.

Weiterer Interessent aus Indien

Neben dem Interesse von SBG soll auch der indische Öl-Multi-Milliardär Kumar Mangalam Birla (Vorsitzender der Aditya Birla Group) mit einem Kauf der Magpies liebäugeln.

Ashley würde im Falle des Verkaufs um die 37 Millionen Euro Gewinn machen. Die Magpies wären bereits der zehnte Premier-League-Klub, der in den Besitz eines ausländischen Investors wechselt.

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