Freitag, 29.02.2008

Nach dem Brutalo-Foul

Taylor zu Besuch bei Eduardo

München - Nach seinem erschreckenden Foul an Eduardo, bei dem sich der Arsenal-Stürmer das Bein brach, äußert sich Birmingham-Abwehrrecke Martin Taylor erstmals.

Fußball, International, England, Eduardo, Arsenal,
© Getty

"Die Verletzung war schrecklich. Aber wenn er wieder fit ist werden die Leute sehen können, dass solche Unfälle im Fußball passieren und man sich davon wieder erholen kann", so der 28-Jährige.

Dennoch wird Eduardo den Kroaten bei der EM auf jeden Fall fehlen.

Taylor sah sich in der Woche nach seinem Foul Anfeindungen und sogar Morddrohungen in England sowie Kroatien gegenüber.

Trotz Sprachbarriere verstanden

"Ich besuchte ihn nach dem Spiel, aber da musste er sich leider noch von der Operation erholen. Das erste, was ich am Sonntag tat, war wieder ins Krankenhaus zu fahren und es war wirklich sehr nett von ihm, dass ich ihn sehen durfte", so Taylor, der sich Sorgen gemacht hat, wie Eduardo auf seinen Besuch reagieren würde.

Taylor weiter: "Ich dachte, dass er mich vielleicht nicht sehen will, was ich aufgrund der Verletzung auch mehr als verstanden hätte. Trotz der Sprachbarriere sagte ich ihm, dass ich ihm absolut nichts Böses wollte und hoffe, dass er schnell wieder gesund wird."

Doch Eduardo war von dem Besuch angetan. "Er hat es angenommen und genickt. Ich war einfach froh, dass wir miteinander reden konnten. Seither habe ich in den Zeitungen gelesen, dass er sich freuen würde, wenn ich ihn noch mal besuchen würde. Das würde ich gerne tun."

SPOX

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