Freitag, 22.02.2008

Gascoigne in psychiatrischer Behandlung

Randale im Hotel: Gascoigne rastet aus

München - Paul Gascoigne hat am frühen Mittwochmorgen in einem Hotel in Newcastle einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst und befindet sich seitdem in psychiatrischer Behandlung.

Paul Gascoigne, Hotel, Ausraster
© Getty

Wie die "Daily Mail" berichtet, löste der ehemalige englische Nationalspieler gegen drei Uhr morgens vorsätzlich den Feueralarm des noblen Malmaison Hotels aus und verängstigte anschließend die aufgeschreckten Gäste und das alarmierte Personal.

Als Gascoigne draufhin vom Nachtportier aus dem Hotel geschmissen werden sollte, flippte der 40-Jährige endgültig aus. "Gazza hat den Portier am Hals gepackt und fing an ihn zu würden", berichtet ein Augenzeuge. Alle Infos zu Paul Gascoigne.

Flucht ins Nobel-Hotel

Doch damit war die Nacht noch nicht vorbei. Denn nach einem kurzen Gespräch mit der Polizei beruhigte sich Gascoigne vorerst und ließ sich von seiner Schwester umgehend in ein weiteres Nobel-Hotel bringen.

Erst hier wurde er am folgenden Abend von der Polizei abgeholt. "Als die Polizei bei uns ankam, wurde er ganz friedlich abgeführt", sagte eine Hotel-Sprecherin. Mittlerweile wird Gascoigne medikamentös behandelt und ist ruhig gestellt.

Plastik-Papagei & rohe Leber

Dem letztlichen Ausraster war eine bizarre Geschichte vorausgegangen. Denn Gascoigne hatte sich nach einer Hüft-Operation bereits vor zwölf Tagen im Malmaison-Hotel einquartiert und war dort regelmäßig durch sein launisches Verhalten aufgefallen.

Dennoch war er laut Hotel-Sprecher Nigel Massey "ein perfekter Gast", der "von den Angestellten geliebt" wurde. Vermutlich auch wegen seiner unglaublichen Aktionen.

Gascoigne sei mit drei batteriebetriebenen Plastik-Papageien unterm Arm durch die Gänge spaziert, habe sich immer wieder rohe Leber aufs Zimmer schicken lassen (das sei gut für sein Blut) und dann bei der Lieferung nackt die Tür geöffnet.

Alles ausgelöst von einer gehörigen Portion Alkohol. "Er verliert seinen Kopf wenn er trinkt", sagte ein Hotel-Angestellter. "Es geht ihm offensichtlich nicht gut."

Grüße der Ex-Kollegen

Das wissen auch Gascoignes ehemalige Weggefährten. "Einer der talentiertesten Söhne der Fußball-Familie braucht im Moment dringend unsere Hilfe" sagte etwa Gary Mabbutt, der zusammen mit Gazza bei Tottenham spielte im Interview mit der  "BBC".

Auch Steve Bruce, der während seiner Zeit als Verteidiger bei Manchester United häufig gegen Gascoigne spielte, zeigte sich betroffen: "Ich bin schockiert und betrübt - so wie jeder andere auch." Und weiter:  "Wir alle hoffen, dass er in den besten Händen ist und diese große Sache gut übersteht. Bisher hat er es immer irgendwie geschafft." 

Zuletzt hatte Gascoigne im Mai 2007 für Schlagzeilen gesorgt, als er sich wegen eines perforierten Magengeschwürs einer Not-Operation unterziehen musste.

SPOX

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