Kulturschock für Franzosen

"Hirnloser" englischer Fußball

Von Daniel Paczulla
Mittwoch, 05.12.2007 | 12:19 Uhr
Malouda, Chelsea
© Getty
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München - In England ticken die Uhren ein wenig anders als in Rest-Europa.

Man denke nur an den komischen Linksverkehr, den gewöhnungsbedürftigen Essgewohnheiten und der innigen "Liebe" zur ihrer Queen.

Das hat auch Florent Malouda ein knappes halbes Jahr nach seinem Wechsel von Olympique Lyon zum FC Chelsea festgestellt. Der 27-Jährige spricht bei "Sky Sports" von einem regelrechten Kulturschock in seiner neuen sportlichen Heimat.

"Es geht furchteinflößend zu"

"Während der Partie schalten alle Spieler ihr Hirn aus. Sie spielen so, als ob sie zum ersten Mal gegen den Ball treten", zeigt sich der Franzose überrascht und erschrocken über die englische Spielweise.

Doch nicht nur bei den Pflichtspielen gibt es richtig was auf die Socken, sondern schon beim Training. "Bei den Einheiten geht es richtig furchteinflößend zu", meint der 27-Jährige. Ein Seitenhieb Maloudas an die Trainer, da er wegen einer Knie-Verletzung seit einem Monat pausieren muss. 

Einmal in Fahrt holt Malouda direkt zum nächsten Schlag aus und kritisiert die Essgewohnheiten bei den Blues. "Du kannst essen, was du willst, und Cola trinken, so viel du willst, ohne dass einer vom Verein es kontrolliert", sagt der Flügelflitzer.

Frühere Wechsel hätte geschadet

Deswegen ist Malouda froh, erst im Sommer den Schritt auf die Insel gewagt zu haben. "Es war der richtige Zeitpunkt", betont er. Denn er glaubt nicht, dass er sich physisch so entwickelt hätte, wenn er früher zur Stamford Bridge gewechselt wäre.

Die "schlechten Angewohnheiten" auf der Insel will sich der französische Nationalspieler aber nicht zu Eigen machen: "Im Gegensatz zu meinen Mannschaftskollegen werde ich auch weiter auf meine Ernährung achten."

Das dürfte einem Südeuropäer nicht schwer fallen. Allein der Gedanke an ein englisches Frühstück lässt nicht gerade auf eine ausgewogene, leichte Ernährung eines Sportlers schließen.

Anstatt Müsli, Obst und Joguhrt gibt es Bacon, Bohnen in Tomatensauce, fettige Würstchen und 'Black Pudding', eine Art in Scheiben geschnittene und gebratene Blutwurst.

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