Gespräche laufen

Lehmanns Abschied rückt näher

Von SPOX
Mittwoch, 26.12.2007 | 15:08 Uhr
lehmann
© Getty
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München - Ein Abschied von Jens Lehmann vom FC Arsenal im Januar wird immer wahrscheinlicher. "Es stimmt, dass ich mir einige Angebote angehört habe. Aber zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts konkretes sagen. Mein Berater hat auch schon Gespräche geführt, aber ich kann nicht sagen, um welchen Klub es sich handelt", sagte Deutschlands Nummer eins.

Neben dem VfL Wolfsburg äußerte zuletzt auch Borussia Dortmund Interesse an Lehmann. Aus der Premier League kommen der FC Fulham und Manchester City in Frage. Doch die Zeit drängt. "Um im Winter wechseln zu können, muss ich mich Anfang Januar entscheiden", so Lehmann.

Mit seiner Zeit bei Arsenal hat der 38-jährige Torhüter weitgehend abgeschlossen und legt sich weiter eifrig mit Journalisten an.

"Ich glaube, dass sich viele Journalisten die Hände reiben, wenn ich nicht spiele. Dann können sie mich nämlich verfluchen", sagte Lehmann, der den Karriereknick als Arsenals Bankdrücker aber gelassen nimmt: "Es ist alles nicht so tragisch. Ohne Tiefen würde es auch keine Höhen geben."

Lehmanns Sohn beschimpft

Ein Tief musste vor kurzem Lehmanns Familie durchmachen. 

"Mein Sohn wurde beim Rugbyspielen von der gegnerischen Mannschaft als'verdammter deutscher Nazi' beschimpft. Die Vorurteile in England gegenüber Deutschen haben nach wie vor Hochkonjunktur", sagte der besorgte Papa.

Während Lehmann seinen Wechsel im Winter forciert, denkt Arsenals Nummer eins, Manuel Almunia, an die englische Nationalmannschaft.

Der 30-jährige Almunia ist zwar Spanier, hat aber noch kein Spiel in Auswahlmannschaften der seleccion absolviert und muss laut FIFA-Bestimmungen nur zwei Jahre lang durchgängig in dem Land gelebt haben, für das er spielen will. 2008 ist es soweit.

Wenger fordert Almunia für England  

Almunia kann sich eine Einbürgerung gut vorstellen: "England war sehr gut zu mir. Ich muss nur noch ein weiteres Jahr hier gelebt haben, um mich dafür zu bewerben."

Arsenal-Coach Arsene Wenger machte den neuen englischen Nationaltrainer Fabio Capello auf Almunia aufmerksam. "Er kam ohne Reputation zu Arsenal. Er hat sich seinen guten Ruf allein durch die eigene Leistung erkämpft. Ich kann Capello nur raten, Almunia in die Nationalmannschaft zu berufen", sagte der Franzose.

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