Fussball

Copa America: Messi erhält Antwort von Schiedsrichter nach Vorwürfen der Korruption

Von SPOX
Lionel Messi ist im Spiel um Platz 3 bei der Copa vom Platz geflogen.

Lionel Messi hat auf seine Vorwürfe der Korruption gegenüber der CONMEBOL eine Antwort von Schiedsrichter Roddy Zambrano erhalten. Er hatte die umstrittene Partie im Halbfinale der Copa America zwischen Brasilien und Argentinien geleitet.

"Wenn er sich dem Spiel zuwendet, habe ich kein Problem mit ihm. Die Wahrheit ist, dass mich seine Aussagen sehr überrascht haben, aber jeder hat seine eigene Meinung", sagte Zambrano bei Super K-800.

Der Ecuadorianer sprach dort auch über die beiden umstrittenen Szenen, für die Argentinien einen Elfmeter reklamierte, allerdings nicht bekam. Messi klagte an, dass der Videoschiedsrichter nicht hinzugezogen wurde.

Nach Messi-Beschwerde: Schiedsrichter gibt Fehler zu

"Otamendi flog da voll rein, es war kein Ellbogenstoß. Der Videoassistent hat die Szene angesehen und mir gesagt, dass es eine 50/50-Situation ist. Deshalb habe ich sie nicht angesehen, sie haben nicht an einen Elfmeter gedacht", ordnete Zambrano die erste Szene ein.

Im Nachhinein musste er allerdings zugeben: "In der Aufarbeitung am Montag sagte ich ihnen, dass sie mich hätten hinausrufen sollen." Brasiliens Arthur hatte Otamendi beim Einlaufen in den Strafraum mit der linken Körperseite gestellt und ihn dabei mit der Schulter durchaus kräftig getroffen.

In der zweiten Szene wurde Sergio Agüero von Dani Alves vermeintlich gefoult, nach dem anschließenden Konter traf Brasilien. "Das ist praktisch ein Foul am Verteidiger. Warum beachtet niemand die Kamera von der Gegenseite?", wehrte sich Zambrano.

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