Die verrücktesten Keeper aller Zeiten

 
Keeper sind der Legende nach Einzelgänger - und vielleicht gibt es genau deshalb so viele verrückte Vertreter dieser Zunft. Eine Auswahl, von Oliver Kahn bis Rene Higuita.
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Keeper sind der Legende nach Einzelgänger - und vielleicht gibt es genau deshalb so viele verrückte Vertreter dieser Zunft. Eine Auswahl, von Oliver Kahn bis Rene Higuita.
Oliver Kahn: Mit dem FC Bayern holte er die CL und mehrere Meistertitel. Einen seiner denkwürdigsten Auftritte hatte er 1999: Bei einem Spiel in Dortmund knabberte er zunächst an Heiko Herrlich und flog dann in Kung-Fu-Manier auf Stephane Chapuisat zu.
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Oliver Kahn: Mit dem FC Bayern holte er die CL und mehrere Meistertitel. Einen seiner denkwürdigsten Auftritte hatte er 1999: Bei einem Spiel in Dortmund knabberte er zunächst an Heiko Herrlich und flog dann in Kung-Fu-Manier auf Stephane Chapuisat zu.
Jens Lehmann: Kahns Rivale im DFB-Team sorgte auch für die eine oder andere Kuriosität. Mal klaute er einem Fan die Brille, mal ließ er sich als Stuttgart-Spieler per Helikopter zum Training fliegen.
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Jens Lehmann: Kahns Rivale im DFB-Team sorgte auch für die eine oder andere Kuriosität. Mal klaute er einem Fan die Brille, mal ließ er sich als Stuttgart-Spieler per Helikopter zum Training fliegen.
Sepp Maier: Der langjährige Bayern-Keeper (1962 bis 1979) war bekannt dafür, für alle Späße zu haben zu sein. Am berühmtesten ist wohl seine Entenjagd bei einem Spiel gegen Bochum 1976.
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Sepp Maier: Der langjährige Bayern-Keeper (1962 bis 1979) war bekannt dafür, für alle Späße zu haben zu sein. Am berühmtesten ist wohl seine Entenjagd bei einem Spiel gegen Bochum 1976.
Lutz Pfannenstiel (l.): Geboren im bayerischen Zwiesel, zuhause in der Welt. Pfannenstiel war weltweit der erste Spieler, der in jedem der sechs Kontinentalverbände für einen professionellen Fußballklub spielte. 2009 beendete er seine Karriere in Namibia.
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Lutz Pfannenstiel (l.): Geboren im bayerischen Zwiesel, zuhause in der Welt. Pfannenstiel war weltweit der erste Spieler, der in jedem der sechs Kontinentalverbände für einen professionellen Fußballklub spielte. 2009 beendete er seine Karriere in Namibia.
Tomislav Piplica: Von 1998 bis 2009 hütet der Bosnier das Tor von Energie Cottbus. Nationale Aufmerksamkeit bekam er 2002 für sein legendäres Eigentor gegen Gladbach. Eine Bogenlampe von Marcel Witeczek landete auf seinem Kopf - und von dort im Tor.
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Tomislav Piplica: Von 1998 bis 2009 hütet der Bosnier das Tor von Energie Cottbus. Nationale Aufmerksamkeit bekam er 2002 für sein legendäres Eigentor gegen Gladbach. Eine Bogenlampe von Marcel Witeczek landete auf seinem Kopf - und von dort im Tor.
Gabor Kiraly: Der Ungar avancierte in Deutschland zum Trendsetter unter den Keepern - im Tor von Hertha BSC und 1860 München machte er die Jogginghose als Spielkleidung salonfähig.
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Gabor Kiraly: Der Ungar avancierte in Deutschland zum Trendsetter unter den Keepern - im Tor von Hertha BSC und 1860 München machte er die Jogginghose als Spielkleidung salonfähig.
Petar Radenkovic: Als Keeper von 1860 München war der Jugoslawe bekannt für seine waghalsigen Ausflüge aus dem Strafraum. Abseits des Platzes machte er sich einen Namen als Sänger - seine bekannteste Platte: "Bin i Radi, bin i König!"
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Petar Radenkovic: Als Keeper von 1860 München war der Jugoslawe bekannt für seine waghalsigen Ausflüge aus dem Strafraum. Abseits des Platzes machte er sich einen Namen als Sänger - seine bekannteste Platte: "Bin i Radi, bin i König!"
Harald "Toni" Schumacher: 1982 räumte er im WM-Halbfinale gegen Frankreich Patrick Battiston um, drei Jahre später flog er aus dem DFB-Team und seinem Klub 1. FC Köln - wegen der Veröffentlichung seines skandalträchtigen Buches Anpfiff.
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Harald "Toni" Schumacher: 1982 räumte er im WM-Halbfinale gegen Frankreich Patrick Battiston um, drei Jahre später flog er aus dem DFB-Team und seinem Klub 1. FC Köln - wegen der Veröffentlichung seines skandalträchtigen Buches Anpfiff.
Bert Trautmann: Als Kriesgefangener landete der Bremer während dem 2. Weltkrieg in England - dann startete er seine Fußballkarriere. Bei Manchester City wurde er zur Legende, als er sein Team beim FA-Cup-Finale 1956 mit einem Genickbruch zum Sieg führte.
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Bert Trautmann: Als Kriesgefangener landete der Bremer während dem 2. Weltkrieg in England - dann startete er seine Fußballkarriere. Bei Manchester City wurde er zur Legende, als er sein Team beim FA-Cup-Finale 1956 mit einem Genickbruch zum Sieg führte.
Tim Wiese: Schon während seiner aktiven Karriere zeigte sich Wiese ab und an rüde, etwa als er 2008 im Trikot von Werder Bremen Ivica Olic in Kung-Fu-Manier ansprang. Nach dem Karriereende bestätigte sich die Tendenz: Wiese wurde Wrestler.
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Tim Wiese: Schon während seiner aktiven Karriere zeigte sich Wiese ab und an rüde, etwa als er 2008 im Trikot von Werder Bremen Ivica Olic in Kung-Fu-Manier ansprang. Nach dem Karriereende bestätigte sich die Tendenz: Wiese wurde Wrestler.
Bruce Grobelaar: Als Teenager musste er Ende der 70er Jahre im Unabhängigkeitskrieg seines Heimatlandes Simbabwe kämpfen und Menschen töten. Dann landete der talentierte Keeper mit 22 beim FC Liverpool und gewann innerhalb von 14 Jahren 13 Titel.
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Bruce Grobelaar: Als Teenager musste er Ende der 70er Jahre im Unabhängigkeitskrieg seines Heimatlandes Simbabwe kämpfen und Menschen töten. Dann landete der talentierte Keeper mit 22 beim FC Liverpool und gewann innerhalb von 14 Jahren 13 Titel.
Rene Higuita: Der kolumbianische Paradiesvogel trug verrückte Frisuren, wurde des Kokain-Konsums überführt, spielte in mehreren TV-Realityshows mit, parierte Schüsse per Skorpion-Kick - und galt lange als torgfährlichster Keeper der Welt.
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Rene Higuita: Der kolumbianische Paradiesvogel trug verrückte Frisuren, wurde des Kokain-Konsums überführt, spielte in mehreren TV-Realityshows mit, parierte Schüsse per Skorpion-Kick - und galt lange als torgfährlichster Keeper der Welt.
Jose Luis Chilavert: Übertroffen wurde Higuita als Torschütze vom Paraguayer Chilavert. Im Laufe seiner Karriere (1982 bis 2005) erzielte er über 60 Treffer für seine Klubs und die Nationalmannschaft - vornehmlich durch Elfmeter und Freistöße.
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Jose Luis Chilavert: Übertroffen wurde Higuita als Torschütze vom Paraguayer Chilavert. Im Laufe seiner Karriere (1982 bis 2005) erzielte er über 60 Treffer für seine Klubs und die Nationalmannschaft - vornehmlich durch Elfmeter und Freistöße.
Fabien Barthez: Frankreich brachte es Glück, wenn Laurent Blanc vor Spielen Barthez' Glatze küsste - so gewannen die beiden mit Frankreich die Heim-WM 1998. Abseits des Platzes galt er als Clown. Zwischenzeitlich wurde er wegen Haschisch-Konsums gesperrt.
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Fabien Barthez: Frankreich brachte es Glück, wenn Laurent Blanc vor Spielen Barthez' Glatze küsste - so gewannen die beiden mit Frankreich die Heim-WM 1998. Abseits des Platzes galt er als Clown. Zwischenzeitlich wurde er wegen Haschisch-Konsums gesperrt.
Jorge Campos: Einer der bekanntesten mexikanischen Fußballer der 90er Jahre - und zwar, weil er nicht nur als Keeper auflief, sondern gelegentlich auch als Stürmer. Zweiteres passte auch besser zu seiner Körpergröße von nur knapp 1,68 Meter.
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Jorge Campos: Einer der bekanntesten mexikanischen Fußballer der 90er Jahre - und zwar, weil er nicht nur als Keeper auflief, sondern gelegentlich auch als Stürmer. Zweiteres passte auch besser zu seiner Körpergröße von nur knapp 1,68 Meter.
Rüstü Recber: Auch der langjährige türkische Nationalkeeper zählt zum Klub der Kung-Fu-Treter. 2003 räumte er bei einem Länderspiel gegen England Kieron Dyer um.
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Rüstü Recber: Auch der langjährige türkische Nationalkeeper zählt zum Klub der Kung-Fu-Treter. 2003 räumte er bei einem Länderspiel gegen England Kieron Dyer um.
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