Fussball

Cesar Luis Menotti macht Vorschlag: Beatles-Songs statt Nationalhymnen

Von SPOX
Cesar Luis Menotti führte Argentinien 1978 zum WM-Titel.
© getty

Argentiniens Trainerlegende Cesar Luis Menotti hat sich dafür ausgesprochen, bei Länderspielen auf die Nationalhymnen zu verzichten. Der 80-Jährige äußerte sich außerdem zu Donald Trump.

"Mitsingen mag ich gar nicht. Es geht nicht um die Fahne, nicht um das Land, es geht um das Spiel", sagte Menotti der Bild zur vor allem in Deutschland immer wieder geführten Diskussion, ob Nationalspieler die Hymne mitsingen sollten.

Der Mann aus Rosario, der Argentinien 1978 als Coach zum WM-Titel führte, hat einen anderen Vorschlag: "Ich fände es okay, wenn sie gemeinsam ein Lied singen würden, das vom Fußball handelt. Oder etwas von den Beatles. Ich habe auch schon gehört, dass das Singen der Hymne von Problemen im Alltag ablenkt. Wäre das der Fall, müssten wir in Argentinien den ganzen Tag singen."

Menotti: Trump? "Und hässlich ist er auch noch"

Ohnehin gibt es für Menotti viele wichtigere Themen als Nationalhymnen. Der frühere Coach des FC Barcelona und von Atletico Madrid macht sich beispielsweise über US-Präsident Donald Trump Gedanken.

"Als er gewählt wurde, dachten viele: 'Er ist ein Esel, aber vielleicht ist er ja zu etwas gut.' Dann kam die Frage: 'Er ist ein Esel, er ist dumm - was kommt als nächstes?' Und hässlich ist er auch noch. Er hat noch nicht einmal einen guten Anzug an. Und trotzdem sagen Menschen, dass er ein Playboy war. Pah! Kennedy, das war ein Playboy. Der sah richtig gut aus. Wenn Trump auch ein Playboy sein soll, dann habe ich das Vertrauen in das Konzept Playboy verloren!"

Trotz seines beachtlichen Alters ist Menotti, der als Entdecker von Diego Maradona gilt, immer noch im Fußball beschäftigt. Seit Februar ist er als Generaldirektor beim argentinischen Verband tätig.

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