Fussball

Robert Huth kritisiert neue Fußballergeneration: "Gangster-Bands"

Von SPOX
Robert Huth hält wenig von der neuen Generation im Fußball.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Robert Huth hat in einem Interview mit dem Münchner Merkur den Lebensstil der jungen Generation der Fußballprofis kritisiert.

"Ich habe Fußball gespielt, um besser zu werden. Meine Generation hat mehr ins Sportlerleben investiert", sagte Huth, der 2016 mit Leicester City den Premier-League-Titel holte. "Jetzt ist es umgedreht: Viele spielen Fußball, um berühmt zu werden. Heute denken die 16-, 17-Jährigen: Wie ist mein Profil? Wie werde ich angesehen von anderen?"

Besonders die öffentliche Darstellung in den sozialen Medien missfällt dem 34-Jährigen, der seine aktive Laufbahn inzwischen beendet hat. "Sie füllen Nischen aus, damit sie nebenbei noch Geld verdienen können, sie haben Werbeverträge, Schuhsponsoren, sie machen in der Kabine Fotos, als wären sie in Gangster-Bands", erklärt Huth. "Doch wirf die mal in Los Angeles raus – dann posen sie gleich nicht mehr so."

Huth absolvierte in seiner Karriere insgesamt 322 Premier-League-Spiele für den FC Chelsea, Middlesbrough, Stoke City und Leicester. Zusätzlich lief er 19-mal für die deutsche Nationalmannschaft auf.

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