Manipulationsverdacht bei PSG gegen Roter Stern: Die größten Skandale der Geschichte

 
Die L'Equipe berichtet, dass das CL-Spiel zwischen PSG und Roter Stern unter Manipulationsverdacht steht. Demnach habe ein Vertreter des serbischen Klubs 5 Mio. Euro darauf gewettet, dass PSG die Partie mit 5 Toren Vorsprung gewinnt. Ergebnis: 6:1.
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Die L'Equipe berichtet, dass das CL-Spiel zwischen PSG und Roter Stern unter Manipulationsverdacht steht. Demnach habe ein Vertreter des serbischen Klubs 5 Mio. Euro darauf gewettet, dass PSG die Partie mit 5 Toren Vorsprung gewinnt. Ergebnis: 6:1.
Wettskandale und Profi-Fußball teilen leider eine unschöne Vergangenheit. Immer wieder kommen Manipulationen ans Licht. SPOX zeigt die zehn krassesten Skandale der Fußball-Geschichte.
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Wettskandale und Profi-Fußball teilen leider eine unschöne Vergangenheit. Immer wieder kommen Manipulationen ans Licht. SPOX zeigt die zehn krassesten Skandale der Fußball-Geschichte.
Die Wasserflaschen (2010): Marco Paolini, Keeper des italienischen Drittligisten Cremonese, hatte die Trinkflaschen seines Teams im Spiel gegen Paganese mit Beruhigungsmitteln angereichert, um seine Spielschulden zu begleichen. Er wurde 5 Jahre gesperrt.
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Die Wasserflaschen (2010): Marco Paolini, Keeper des italienischen Drittligisten Cremonese, hatte die Trinkflaschen seines Teams im Spiel gegen Paganese mit Beruhigungsmitteln angereichert, um seine Spielschulden zu begleichen. Er wurde 5 Jahre gesperrt.
Die Südostasienspiele (2015): Der singapurische Spieler Rajendran Kurusamny wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er insgesamt acht Zahlungen an malaysische Spieler tätigte, um deren Spiele zu beeinflussen.
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Die Südostasienspiele (2015): Der singapurische Spieler Rajendran Kurusamny wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er insgesamt acht Zahlungen an malaysische Spieler tätigte, um deren Spiele zu beeinflussen.
Der Fall Robert Hoyzer (2005): Der ehemalige Schiedsrichter wurde zu zwei Jahren und fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Er hat von ihm geleitete Spiele beeinflusst, um dem kroatischen Haupttäter Ante Sapina Gewinne mit Sportwetten zu ermöglichen.
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Der Fall Robert Hoyzer (2005): Der ehemalige Schiedsrichter wurde zu zwei Jahren und fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Er hat von ihm geleitete Spiele beeinflusst, um dem kroatischen Haupttäter Ante Sapina Gewinne mit Sportwetten zu ermöglichen.
79 zu 0 (2013): In Nigeria kämpften Plateau United und Police Machine um den Aufstieg in die Profiliga. Die Devise im Fernduell: Das Team, das höher gewinnt, steigt auf. Plateau gewann 79:0, Machine 67:0. Die vier Teams wurden für zehn Jahre gesperrt.
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79 zu 0 (2013): In Nigeria kämpften Plateau United und Police Machine um den Aufstieg in die Profiliga. Die Devise im Fernduell: Das Team, das höher gewinnt, steigt auf. Plateau gewann 79:0, Machine 67:0. Die vier Teams wurden für zehn Jahre gesperrt.
Das Geisterspiel (2015): Wieso Spieler bezahlen, um eine Partie zu manipulieren? Viel einfacher, wenn man ein Spiel einfach vorgaukelt! Das taten Slutsk und Soligorsk (Weißrussland). Die Partie fand nie statt. Auf das 2:1-Ergebnis wurde dennoch gewettet.
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Das Geisterspiel (2015): Wieso Spieler bezahlen, um eine Partie zu manipulieren? Viel einfacher, wenn man ein Spiel einfach vorgaukelt! Das taten Slutsk und Soligorsk (Weißrussland). Die Partie fand nie statt. Auf das 2:1-Ergebnis wurde dennoch gewettet.
Der Totonero-Skandal (1980): Ein riesiger Wettskandal! 20 Spieler und zwei Klubpräsidenten wurden für bis zu sechs Jahre gesperrt. Die Spieler hatten Partien der Serie A und B verkauft. Milan und Lazio mussten in die zweite Liga.
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Der Totonero-Skandal (1980): Ein riesiger Wettskandal! 20 Spieler und zwei Klubpräsidenten wurden für bis zu sechs Jahre gesperrt. Die Spieler hatten Partien der Serie A und B verkauft. Milan und Lazio mussten in die zweite Liga.
Die falsche Elf (2010): Bahrain gewann in einem Testspiel 3:0 gegen Togo. Direkt im Anschluss kamen Zweifel auf, ob das die "echte" Nationalmannschaft der Gäste war. Es stellte sich heraus: Togos Verband hatte nie eine Einladung zu diesem Spiel erhalten.
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Die falsche Elf (2010): Bahrain gewann in einem Testspiel 3:0 gegen Togo. Direkt im Anschluss kamen Zweifel auf, ob das die "echte" Nationalmannschaft der Gäste war. Es stellte sich heraus: Togos Verband hatte nie eine Einladung zu diesem Spiel erhalten.
Der ehemalige Nationaltrainer Bana hatte die falsche Nationalelf zusammengetrommelt und sie als A-Elf verkauft. Er war ein Jahr zuvor entlassen worden, weil er bei einem Turnier in Kairo Spieler seines eigenen Ausbildungszentrums für Togo einsetzte.
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Der ehemalige Nationaltrainer Bana hatte die falsche Nationalelf zusammengetrommelt und sie als A-Elf verkauft. Er war ein Jahr zuvor entlassen worden, weil er bei einem Turnier in Kairo Spieler seines eigenen Ausbildungszentrums für Togo einsetzte.
Der Ding-Fall (2013): Der Nachtclub-Besitzer Eric Ding (M.) bot dem libanesischen Schiri Ali Sabbagh den Dienst von Prosituierten, sollte er das AFC-Cup-Spiel zwischen Tampines und East Bengal 2012 beeinflussen. Die Folge: lebenslange Sperre für Sabbagh.
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Der Ding-Fall (2013): Der Nachtclub-Besitzer Eric Ding (M.) bot dem libanesischen Schiri Ali Sabbagh den Dienst von Prosituierten, sollte er das AFC-Cup-Spiel zwischen Tampines und East Bengal 2012 beeinflussen. Die Folge: lebenslange Sperre für Sabbagh.
Calciopoli (2006): Wieder Italien. Der größte Wettskandal der Geschichte. Juve wurde in die Zweitklassigkeit verwiesen (im Bild: Klub-Boss Moggi), Milan startete mit minus 30 Punkten in die nächste Saison. Auch Florenz und Reggina waren involviert.
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Calciopoli (2006): Wieder Italien. Der größte Wettskandal der Geschichte. Juve wurde in die Zweitklassigkeit verwiesen (im Bild: Klub-Boss Moggi), Milan startete mit minus 30 Punkten in die nächste Saison. Auch Florenz und Reggina waren involviert.
Die Affäre OM-VA (1993): Marseille stand kurz vor dem Gewinn der Königsklasse und der Ligue 1. 6 Tage vor dem CL-Finale gegen Milan stand ein Ligaspiel gegen Valenciennes an. Mittelfelspieler Eydelie wurde beauftragt, 3 Spieler des Gegners zu bestechen.
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Die Affäre OM-VA (1993): Marseille stand kurz vor dem Gewinn der Königsklasse und der Ligue 1. 6 Tage vor dem CL-Finale gegen Milan stand ein Ligaspiel gegen Valenciennes an. Mittelfelspieler Eydelie wurde beauftragt, 3 Spieler des Gegners zu bestechen.
OM wurde der spätere Meistertitel aberkannt. Klub-Präsident Bernard Tapie (im Bild) wurde im Zuge des Verfahrens zu zwei Jahren Haft verurteilt. Am bittersten traf Marseille sicherlich der Zwangsabstieg in Liga zwei 1994.
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OM wurde der spätere Meistertitel aberkannt. Klub-Präsident Bernard Tapie (im Bild) wurde im Zuge des Verfahrens zu zwei Jahren Haft verurteilt. Am bittersten traf Marseille sicherlich der Zwangsabstieg in Liga zwei 1994.
Die drei Spieler sollten dafür sorgen, dass Valenciennes nicht gewinnt. Sie erhielten dafür rund 40.000 Euro. Einer der Profis, Glassmann, hatte ein schlechtes Gewissen und deckte den Skandal noch vor dem Spiel auf. Im Bild: Robert (er nahm das Geld).
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Die drei Spieler sollten dafür sorgen, dass Valenciennes nicht gewinnt. Sie erhielten dafür rund 40.000 Euro. Einer der Profis, Glassmann, hatte ein schlechtes Gewissen und deckte den Skandal noch vor dem Spiel auf. Im Bild: Robert (er nahm das Geld).
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