Oliver Bierhoff sieht Finanz-Exzesse als Gefahr für den Fußball

SID
Dienstag, 20.03.2018 | 09:17 Uhr
Oliver Bierhoff sieht Finanz-Exzesse als Gefahr für den Fußball.
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Oliver Bierhoff sieht in der zunehmenden Explosion der Gehälter und Ablösesummen eine Gefahr für den Fußball. "Wir alle müssen aufpassen, nicht das Gefühl für die Summen zu verlieren, aber auch für die Emotionen der Fans. Die Gefahr besteht - und erst recht dann, wenn das Produkt, also die Leistung auf dem Platz, den Gagen nicht mehr zu entsprechen scheint", sagte der Nationalmannschaftsmanager dem Handelsblatt.

Bierhoff mahnte daher an, es müsse "wieder mehr um den Sport gehen, nicht nur um Transfers, Ablösesummen und Jahresgehälter."

Vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen von Per Mertesacker forderte Bierhoff zudem mehr Offenheit und Empathie im Fußball. Der Fall habe ihn "angesichts der Heftigkeit seiner Schilderung doch ein wenig überrascht", sagte Bierhoff. Mertesacker hatte im Nachrichtenmagazin Der Spiegel geschildert, wie der Profi-Sport ihn psychisch wie physisch fast zerstört habe.

Für Bierhoff gilt es daher, "noch stärker dem Individuum zuzuhören und Hilfestellungen anzubieten. Es ist ein sehr komplexes Feld, in dem sicherlich auch die medial aufgebaute Erwartungshaltung nicht zu vernachlässigen ist: Hochjubeln und Runterschreiben können binnen weniger Tage stattfinden."

Ob der Fall Mertesacker etwas ändern werde, sei "schwer zu sagen. Man wird wieder eine Zeit lang genauer hinschauen. Das war ja auch nach dem Selbstmord von Robert Enke im Jahr 2009 so, der mich persönlich sehr traf. Die Nachhaltigkeit herzustellen, ist ein wichtiges Thema, da sind wir alle gefragt. Es geht um junge Menschen, da sind keine Roboter am Werk. Das dürfen wir nie vergessen."

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