Streit mit den Klubs? Für Southgate "Unsinn"

SID
Gareth Southgate dementiert Streit mit Klubs
© getty

Gareth Southgate hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach seine zahlreichen Ausfälle um Topstürmer Harry Kane ihre Vereine gegenüber der englischen Nationalmannschaft bevorzugten.

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"Ich habe das auch gehört, Klub gegen Nationalmannschaft - das ist Unsinn", sagte Southgate vor dem Länderspielklassiker am Freitag (21 Uhr im LIVETICKER) gegen Deutschland in Wembley: "Sie sind verletzt, deshalb spielen sie nicht."

Neben Kane fehlen Southgate in London mit Dele Alli, Fabian Delph, Jordan Henderson, Raheem Sterling und Harry Winks fünf weitere Spieler aus seinem ursprünglichen 25er-Kader wegen Verletzungen.

Zudem ist der Einsatz von Gary Cahill fraglich, der am Donnerstag nicht trainierte. "Gut, dass sie nur gegen Deutschland und Brasilien spielen", schrieb die BBC auf ihrer Internetseite mit Sarkasmus.

Ungewollte Debütanten?

"Ich bin wirklich glücklich mit dem Kader, den ich zur Verfügung habe", sagte Southgate (47), er könne nun mit Spielern arbeiten, "die ich sonst nicht dabei gehabt hätte". Der frühere Nationalspieler hat Debütant Jack Cork vom FC Burnley sowie Michael Keane (FC Everton) und Jake Livermore (West Bromwich Albion) nachnominiert. Laut Skysports wird Ruben Loftus-Cheek von Crystal Palace in der Startelf stehen und sein erstes Länderspiel absolvieren.

"Wir mussten unsere Pläne über den Haufen werfen", sagte Southgate, aber "wenn wir in diesen Spielen nichts ausprobieren, wann dann?"

Sein Kollege Joachim Löw sei mit einer sehr jungen Mannschaft zum Confed Cup gefahren, "ich fand das brillant. Sie sind mutig genug, Entscheidungen zu treffen." Überhaupt brächten ihm und seiner Mannschaft Tests wie gegen die DFB-Elf oder am Dienstag gegen Brasilien "mehr als jedes Qualifikationsspiel".

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