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222 Millionen Euro! Der Transfer von Neymar setzt am Fußball-Transfermarkt neue Maßstäbe. Die Reaktionen darauf schwanken "zwischen Faszination und Abscheu", wie die NZZ schreibt. SPOX hat die wichtigsten Reaktionen gesammelt
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Neue Zürcher Zeitung: "Das Publikum schwankt zwischen Faszination und Abscheu, aber es ist eine heuchlerische Empörung, die meisten schauen weiter gebannt zu, wenn Profifußball gespielt wird."
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Liberation: "In wenigen Monaten wird Neymar im Schlamm in Angers spielen, mit einem schlechten Schiedsrichter, einem aggressiven Verteidiger und leichtem Nieselregen. Das wird uns gut tun."
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Bob Hughes: "Neymar ist so vertrauenswürdig wie eine Klapperschlange"
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Fernando Orsi: "Beyonce ist eine Sängerin und verdient viel mehr aufgrund ihrer weltweiten Berühmtheit. Warum sollte dann ein Spieler wie Neymar weniger verdienen als sie? Für mich ist der Brasilianer die größere Persönlichkeit."
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Uli Hoeneß (Präsident Bayern): "Ich frage mich, ob das auf Dauer den Zuschauern und den Fans noch zu vermitteln ist." Und: "Ich möchte keinen Spieler für 150 oder 200 Millionen kaufen, diesen Wahnsinn möchte ich nicht mitmachen."
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Rot-Weiß Oberhausen (Regionalliga): "Nach reiflicher Beratung hat der Verein entschieden, auch in Zukunft auf Transfers in dreistelliger Millionenhöhe zu verzichten."
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Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): "Offensichtlich ist Financial Fairplay mehr so ein Vorschlag, als eine wirkliche Regel."
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Gary Lineker: "Oh, Neymar. Es gibt nur eine Richtung, wenn du den FC Barcelona verlässt, und das ist rückwärts."
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Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): "Das ist noch nicht zu Ende. Pogba lag schon bei über 100 Millionen. Wenn neue Ronaldos kommen, wird es weiter gehen."
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Patrick Owomoyela (Moderator): "Der eigentliche Wahnsinn ist doch, dass für mich damals keiner 222 Mio. zahlen wollte."
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Sheffield FC in einem offenen Brief: "Wir haben endgültig die Linie zwischen sozialen Werten und kommerziellem Irrsinn überschritten."
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Jose Mourinho, Trainer Manchester United: "Ich denke nicht, dass Neymar mit 222 Millionen Euro teuer ist."
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Christian Streich, Trainer SC Freiburg: "Der Gott des Geldes wird immer größer und irgendwann verschlingt er alles."
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AS: "Bon voyage! Zahle die 222 Millionen und hau ab."
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El Pais (span. Zeitung): "Er geht so, wie er gekommen ist - in totaler Verwirrung und mit vollen Taschen"
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The Telegraph: "Die Summe ist nicht nur vertretbar, sie ist sogar ein gutes Geschäft für PSG."
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Corriere della Sera: "Der Jahrhundert-Transfer Neymars wird für immer den Weltmarkt des Fußballs erschüttern. Ein Geldstrom ohne Gleichen wird das Gleichgewicht auf dem Transfermarkt kippen. Die Preise werden noch mehr steigen."
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La Repubblica: "Der Emir aus Katar hat beschlossen, alle Regeln zu sprengen. Mit seinem Geld kann er vieles tun, wahrscheinlich alles."
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Gazzetta dello Sport: "Dieser Transfer ist eine Ohrfeige für Ethik und alle Regeln und ist vielleicht der Todesstoß für die Fairplay-Gesetze, die FIFA und UEFA zum Schutz des Fußballs aufgebaut hatten, der immer mehr zu einer Freizeit-Industrie wird."