Misimovic nicht angetan von China

Von Ben Barthmann
Montag, 09.01.2017 | 11:30 Uhr
Zvjezdan Misimovic würde nicht nochmal nach China wechseln
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County

In China winkt derzeit das große Geld, immer mehr Stars entscheiden sich für einen Wechsel nach Asien. Zvjezdan Misimovic geht den entgegengesetzten Weg - er wollte nur noch weg.

2013 ging Zvjezdan Misimovic nach China. Nun löste er seinen Vertrag bei Peking Renhe auf und entschied sich mit 34 Jahren zum Karrierende. Warum, wollte die Sport Bild wissen: "Es reicht. Ich war die ganze Zeit von meiner Familie in München getrennt. Wir haben uns nur in den Ferien gesehen oder wenn ich mit der Nationalelf unterwegs war."

Demnach habe er in China zwar nette und freundliche Leute getroffen, habe sich aber nie an die kulturellen Unterschiede gewöhnt. Essen und manche Lebensart hätten dem Bosnier gar nicht zugesagt: "In den Kabinen hatte jeder Spieler einen eigenen Spucknapf - das Rotzen ist in China normal."

Insgesamt mangele es im Reich der Mitte auch an Professionalität. "Europäische Trainer versuchen immer wieder, Ernährungsberater einzustellen. Ohne Erfolg", berichtet Misimovic. Dabei sei man nicht wie erwartet als Ausländer der große Star im Team.

"In China läuft vieles anders"

"Im Gegenteil. In China läuft vieles anders", bemängelt Misimovic. Er habe sich im Flugzeug oft die Business Class selbst gebucht oder selbst tätig werden müssen: "Unsere Trainingstasche haben wir auch immer selbst packen müssen, da wir alle Klamotten im Hotelzimmer hatten."

Auch auf dem Platz missfiel Misimovic manches. "Ich kann mich auch noch gut an mein erstes Freundschaftsspiel bei Guizhou Renhe erinnern. Da kam ich gerade frisch an, sollte im Mittelfeld spielen, und neben mir stellte sich mein Trainer selbst auf. Er wollte halt auch ein bisschen kicken", berichtet er.

Das Niveau sei deutlich niedriger als in Europa, dafür die Ausgaben jedoch enorm. "Ja, die reichen Präsidenten der je 16 Erst- und Zweitligaklubs investieren viel, um Staatschef Xi Jinping zu gefallen", findet Misimovic. Die Präsidenten würden auch gerne vor dem Spiel in die Kabine kommen, um eine Ansprache zu halten.

Die großen Investitionen zahlen sich demnach kaum aus. "Bei Peking Renhe hatte wir zuletzt einen Schnitt von 4500 Zuschauern. Da wird man auf der Straße nicht erkannt."

Zvjezdan Misimovic im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung