Fussball

Stevens Comeback als Nationaltrainer?

SID
Huub Stevens kann sich einen Job als Nationaltrainer vorstellen

Ex-Bundesligatrainer Huub Stevens könnte sich ein Comeback auf der Bank vorstellen. Allerdings nur als Nationaltrainer. "Das würde mich reizen", sagte er dem kicker. Nach seinem gesundheitlich bedingten Rücktritt bei der TSG Hoffenheim äußerte sich der Niederländer nun auch zu seinen Ex-Vereinen.

Herzrhythmusprobleme zwangen Huub Stevens im Februar 2016 dazu, seinen Vertrag mit der TSG Hoffenheim aufzulösen. Einem Comeback auf dem Trainerstuhl erteilte Stevens nun eine deutliche Absage. Auch als Manager oder Sportdirektor sieht er sich nicht: "Da hat man noch mehr zu tun als ein Trainer", so Stevens.

Ganz hat der "Knurrer von Kerkrade" die Ambitionen im aktiven Fußballgeschäft jedoch scheinbar noch nicht aufgegeben. "Als Einziges wäre vielleicht eine Position als Nationaltrainer möglich. Das würde mich reizen", räumte er ein.

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Sein Heimatland zu trainieren, kommt für ihn jedoch nicht in Frage. "Nein, die Niederlande mache ich nicht", stellt er klar. "Aber ich habe ja auch ansonsten zu tun, bin immer noch Beirat auf Schalke mit Ebbe Sand und Mike Büskens. Das Amt soll nicht nur ein Alibi sein."

"Schalke hat die Macht der Fans"

Das aktuelle Geschehen der Bundesliga verfolgt er weiterhin. Auf die Frage, ob ihn der Erfolg seines Nachfolgers Julian Nagelsmann in Sinsheim überraschen würde, entgegnete er. "Nein. Julian kennt den Verein. Er kommt aus der Jugend. Und wir haben eine Basis geschaffen. Ich sage bewusst: wir. Auf dieser Basis ist Julian weitergegangen."

Dennoch sei eine gewisse Erfahrung in dieser Position unerlässlich: "Wichtig war, das hatte ich auch Herrn Hopp gesagt, dass Julian einen erfahrenen Mann an die Seite bekommt. Den hat er mit Alfred Schreuder."

Auch der Erfolg von RB Leipzig überrascht Stevens nicht. Die Diskussion um die wachsende Konkurrenz für Traditionsvereine wie seinen Ex-Klub Schalke 04 durch Retortenklubs sieht er jedoch weniger dramatisch. "Schalke hat die Macht der Fans. Das bleibt auch. Nur die Traditionsvereine müssen mit diesem neuen Konkurrenten rechnen. Aber die Tradition bleibt", sagte er dem kicker.

Huub Stevens im Steckbrief

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