Rijkaard schließt Trainer-Comeback aus

SID
Frank Rijkaard war zuletzt in Asien als Trainer tätig
© getty

Der niederländische Ex-Europameister Frank Rijkaard will nicht mehr als Trainer in den Profi-Fußball zurückkehren. "Ich habe vor einigen Jahren aufgehört, als Trainer zu arbeiten, weil ich andere Prioritäten gesetzt habe. So erlebe ich jetzt täglich die Entwicklung meiner Kinder", sagte der frühere Bondscoach zur Zeitung De Telegraaf.

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Ein Comeback schließt der 54-Jährige allerdings generell nicht aus: "Vielleicht werde ich irgendwann wieder offen für eine Funktion im Fußball sein. Aber das wird nicht als Trainer sein."

Rijkaard, durch seine Spuck-Attacke bei der WM-Endrunde 1990 in Italien gegen den deutschen Stürmerstar Rudi Völler vielen Fans immer noch in Erinnerung, war 2013 auf seiner letzten Trainer-Station in Saudi-Arabien als Nationalcoach des Wüstenstaates entlassen worden. Zuvor hatte der ehemalige Weltstar gleich zu Beginn seiner Trainer-Laufbahn von 1998 bis 2000 als Bondscoach der niederländischen Nationalelf gearbeitet.

Seinen größten Erfolg als Trainer feierte Rijkaard 2006 beim FC Barcelona durch den Triumph in der Champions League. Im gleichen Jahr gewannen die Katalanen außerdem in Spanien zum zweiten Mal in Folge unter der Regie des einstigen Mittelfeldstars sowohl die Meisterschaft als auch den Supercup.

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