Montag, 10.10.2016

Vanderlei Luxemburgo schießt gegen Real Madrid und Pep Guardiola

Luxemburgo: "Pep mehr Marketing als Training"

Ein Jahr saß er auf der Bank von Real Madrid, derzeit ist er ohne Job. Vanderlei Luxemburgo holt zum Rundumschlag aus und giftet gegen Pep Guardiola wie Florentino Perez.

Von Dezember 2004 bis Dezember 2005 war Vanderlei Luxemburgo für Real Madrids erste Mannschaft zuständig, anschließend tourte er durch Brasilien, ehe er in China landete.

Seit Juni 2016 ist Luxemburgo wieder ohne Job. Bei FOX Sports holte er nun zum Rundumschlag gegen Kollegen und ehemalige Weggefährten aus. Real-Präsident Florentino Perez stand im Fokus der Kritik.

Nach Ronaldo-Auswechlsung vor Entlassung

"Ich habe gute Arbeit gemacht, wollte weitermachen, aber Florentino entließ mich nach einem 1:0-Sieg über Getafe", erzählte Luxemburgo und hatte die Erklärung des Präsidenten parat.

Er habe, nachdem David Beckham die Rote Karte sah, Ronaldo noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt. Zum Missfallen des Real-Präsidenten: "Das kannst du hier nicht tun. Wir müssen Spektakel bieten, die Fans wollen Spektakel."

Daraufhin habe Luxemburgo erklärt, so nicht arbeiten zu können. Eine Entscheidung, die er heute bereue, aber getroffen habe, als das "Adrealin hochkochte."

Kritik an Guardiola

Doch nicht nur Perez bekam sein Fett weg. Auch Pep Guardiola, derzeit Trainer bei Manchester City, gelangte ins Visier des Brasilianers.

"Er steht mehr für Marketing als für Training. Was sind seine Erfolge? Er hat Titel mit Barcelona gewonnen, die gewinnt Luis Enrique auch. Bei Bayern konnte er die Arbeit des Vorjahres nicht bestätigen."

Jupp Heynckes habe "mit 70 Jahren das Triple gewonnen." Nun wäre mit Carlo Ancelotti ein Trainer tätig, der "Champion mit Milan und Madrid war" und eine "andere Arbeit mache."

"Um zu zeigen, dass er besser ist, muss er mit Manchester City Titel holen", so die Theorie von Luxemburgo.

SPOX
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