Blitzlichter: Lasst den, ihr Kacknasen!

Von Oliver Birkner / Frank Oschwald / Dominik Stenzel
Manche sagen, Marc-Andre ter Stegen habe das 2:4 verschuldet. Eine gewagte These
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Primera Division

von Frank Oschwald

Pass des Spieltags: Ach kommt, liebe Spanier! Jetzt macht der Marc-Andre einmal einen klitschkokleinen Fehler und schon wird er fußballerisch in eine Schublade mit Jose Manuel Pinto gestopft. Was war da auf der iberischen Halbinsel nicht alles zu lesen? Die Marca titelte beispielsweise: "Ter Stegen denkt, er wäre Garrincha. Aber er ist es nicht." Natürlich, auch wir könnten nach dem ulkigen Ball noch weiter auf den Keeper eindreschen. War ja letztlich auch mega-witzig, wie er dem heranstürmenden Pablo Hernandez die Pille an die Omme prügelte. Aber wir drehen den Spieß einmal um, nehmen den armen Kerl in unsere Obhut und heben in besten Kindergarten-Manier in Richtung der spanischen Medien mahnend den Zeigefinger: "Lasst den, ihr Kacknasen!" Mein Gott, sein Pass vor dem 0:1 war jetzt nicht ganz so geil, okay. Auch das 2:4 geht zu einem nicht geringen Prozentsatz auf sein Konto. Meinetwegen. Letztlich döste aber doch immer die komplette Hintermannschaft so vor sich hin. Auch Barca-Coach Luis Enrique schützte den Keeper etwas martialisch. Zwar sagte er, dass der vierte Treffer "uns umgebracht" hat. Dennoch werde man ter Stegen "jetzt nicht töten". Das ist natürlich eine sehr noble Geste.

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Sause des Spieltags: Viele Verschwörungstheoretiker sind sich eigentlich so gut wie einig: Jose Mourinho ist der Teufel persönlich. Er geht über Leichen, legt sich mit seinem Umfeld an und meckert ständig gegen alles und jeden ... er muss ein pechschwarzes Herz haben, das aus den lodernden Flammen emporstieg. Doch viele übersehen dabei eigentlich die netten und emphatischen Seiten des Onkels von nebenan. Denn Josi kann in schwierigen Zeiten aus seiner kalten Schulter auch mal einen Nährboden der Nächstenliebe machen. Erst unter der Woche tauchte eine solche Anekdote während seiner Real-Zeit auf. Sein Spieler Michael Essien lud 2012 die komplette königliche Truppe zu einer fetten Geburtstagssause ein. Obwohl auf der Einladung explizit stand, dass außer "guter Laune" nichts mitzubringen sei und alle vor Einbruch der Dunkelheit "nach Hause gebracht" werden, hielt sich der Andrang stark in Grenzen. Lediglich zwei Realesen (Modric und Carvalho) kreuzten bei der Fete auf. Der kleine Michael war anschließend offenbar todtraurig. Wer denkt, Mou würde das parallel am Arsch vorbeigehen, liegt natürlich komplett falsch. Vielmehr öffnete Onkel Jose seine wärmenden Arme und tröstete ihn. Den Erzählungen nach redete er minutenlang auf Essien ein und erklärte ihm, dass das überhaupt nichts Persönliches gewesen sei. Es heiße nicht, dass seine Kollegen ihn nicht mögen, sie hatten einfach etwas Besseres zu tun. Etwas Besseres als Freisaufen? Da fällt uns auch vieles ein. Wir schreiben es hier auf: .

Algo mas? Eine rauschende Party mit einer sehr beschränkten Anzahl an Partizipierenden hatte auch Ex-LaLiga-Kicker Giovani dos Santos. Wie zahlreiche Medien berichten, wabert ein Sexvideo des mexikanischen Wirbelwindes durch das Internet. Ein anonymer User versucht den Stürmer mit diesem zu erpressen und droht, das Video an den Höchstbietenden zu verchecken. Investigativ wie wir nun mal sind, haben wir einen Praktikanten auf die Suche nach dem schönen Filmchen gemacht. Der konnte das Tape mit dem Gehalt von zwei Leberkässemmeln und einem Snickers zwar nicht kaufen, fand jedoch den entscheidenden weiblichen Part heraus. Eiza Gonzalez oder Ex-Freundin Belinda soll die schnellste Maus von Mexiko beglückt haben. Als brutalen Service stellen wir euch hier direkt mal einen Link zu Google Bilder zur Verfügung. Gern geschehen.