Amin Younes im Interview

"Heute kann ich Favre besser verstehen"

Samstag, 29.10.2016 | 17:50 Uhr
Amin Younes spielt derzeit bei Ajax Amsterdam
Advertisement
Bundesliga
FrJetzt
S04-M05: Jetzt die Highlights anschauen!
J1 League
Live
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe

Lange galt Amin Younes als eines der größten Talente aus dem Fohlenstall, allerdings konnte sich der 23-Jährige bei Borussia Mönchengladbach nicht dauerhaft durchsetzen. Nach einem Intermezzo beim 1. FC Kaiserslautern wechselte Younes zu Ajax Amsterdam. Ein Gespräch über die Gründe für den Wechsel in die Eredivisie, sein Verhältnis zu Lucien Favre und ehrenamtliches Engagement.

SPOX: Herr Younes, Sie waren 14 Jahre bei Gladbach und wurden im Fohlenstall ausgebildet. Was bedeutet Ihnen die Borussia?

Amin Younes: Gladbach nimmt einen großen Platz in meinem Herzen ein, weil mich der Verein sowohl spielerisch als auch menschlich geprägt hat. Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit dort und sehe es als Privileg, dass mich der Verein großgezogen hat. Umso glücklicher bin ich darüber, dass ich meine ersten Schritte in der Bundesliga im Fohlen-Trikot gemacht habe.

Erlebe die niederländische Eredivisie live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

SPOX: In Ihrer Zeit als Gladbach-Profi hieß Ihr Trainer immer Lucien Favre. Obwohl er früh von Ihnen schwärmte, konnten Sie sich nicht langfristig durchsetzen. Kamen die überschwänglichen Lobeshymnen zu früh?

Younes: In dieser Phase war es wichtig, dass mir jemand sagt, worin ich mich verbessern muss. Diesen Part hat bei mir auch Horst Hrubesch übernommen, weil er nicht nur gelobt, sondern auch draufgehauen hat. Das hat mir extrem geholfen. Auch Favre ist ein hervorragender Trainer und ich habe extrem viel von ihm gelernt.

SPOX: Favre wird nachgesagt, Spieler individuell weiter zu entwickeln. Wie haben Sie die Arbeit mit ihm erlebt?

Younes: Ich bin immer mit einem Lächeln ins Training gegangen, weil wir so gut wie alles mit dem Ball gemacht haben und immer Spaß hatten.

SPOX: Favre war nicht dafür bekannt, am laufenden Band junge Talente nach oben zu ziehen. Wie haben Sie als Top-Talent den Umgang mit ihm erlebt?

Younes: Das war teilweise schon schwierig, weil er immer gesagt hat: "Geduld, Geduld und deine Zeit kommt." Favre hatte eine gute Absicht, aber ich habe das als junger Spieler nicht wirklich verstanden, weil ich mich immer voll reingehängt und trotzdem kaum gespielt habe. Heute kann ich Favre besser verstehen. Er wollte die jungen Spieler auf den richtigen Moment vorbereiten.

SPOX: War das vielleicht sogar gewinnbringend, weil Sie nicht verheizt wurden oder empfanden Sie das als hinderlich?

Younes: Vielleicht sah es in diesem Moment schlecht aus, aber ich will immer das Positive aus jeder Erfahrung herausziehen. Es war eine tolle Zeit und ich mache weder Favre noch Max Eberl oder sonst wem einen Vorwurf. Am Ende bin ich dafür verantwortlich.

SPOX: In der Saison 2013/14 standen Sie kein einziges Mal in der Startelf. Wie bleibt man da als Spieler optimistisch?

Younes: Das war sehr belastend. Ich liebe Fußball, ich liebe es, darüber zu sprechen und ich liebe es zu spielen - für mich geht es rund um die Uhr um Fußball. Umso schwieriger ist es, wenn man nicht auf dem Platz steht. In dieser Zeit hat mir meine Familie und mein Glaube dabei geholfen, die Motivation hoch zu halten. Wenn ich damals nicht weitergearbeitet hätte, wäre ich heute nicht bei Ajax.

SPOX: Bevor Sie nach Amsterdam wechselten, spielten Sie auf Leihbasis beim 1. FC Kaiserslautern in der 2. Liga. Wie schwierig war die Umstellung?

Younes: In Lautern habe ich nicht nur wegen der härteren Gangart eine schwierige Zeit erlebt. Viele Spieler waren nur zur Leihe dort und wollten danach wieder zurück, es gab kein richtiges Teamgefüge. Aber durch dieses Jahr bin ich härter, selbstständiger und reifer geworden.

SPOX: Nach dem Ende der Leihe verließen Sie Gladbach endgültig. Wie schwer ist es Ihnen gefallen, Ihren Jugendverein zu verlassen?

Younes: Es war eine schwierige Entscheidung, aber letztlich fiel sie mir einfacher als erwartet und ich bin froh, dass alles reibungslos über die Bühne ging. Ajax hilft mir dabei, Gladbach nicht zu sehr zu vermissen.

SPOX: Warum fiel die Wahl auf Amsterdam?

Younes: Es gab Angebote aus Deutschland, sowohl aus der 1. als auch 2. Bundesliga. Aus dem Ausland gab es auch aus Portugal und Italien Angebote, aber als ich von Ajax gehört habe, bin ich aus den Latschen gekippt. Beim Training habe ich manchmal das Gefühl, dass ich Fußball neu lerne. Ich bin ein Instinkt-Fußballer und sowohl die Mentalität als auch die Spielweise hier sind wie eine Wohlfühloase. Ich bin Gott dankbar dafür, dass mich mein Weg hierhin geführt hat.

Seite 1: Younes über Gladbach, sein Verhältnis zu Favre und den Wechsel zu Ajax

Seite 2: Younes über seine Ernährungsumstellung, Hrubesch und ehrenamtliches Engagement

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung