Fussball

Türkei: Messi und Co. nicht in Gefahr

Von SPOX
Samuel Eto'o und Lionel Messi gingen für den FC Barcelona gemeinsam auf Torejagd
© getty

Nach den Ereignissen in der Türkei am späten Freitagabend mit fast 200 Toten steht Europa unter Schock. Das für Samstag geplante Benefizspiel von Samuel Eto'o, an dem zahlreiche Stars wie Lionel Messi teilnehmen wollten, wurde wegen Sicherheitsbedenken abgesagt.

Am Freitag hatten Teile des türkischen Militärs versucht, gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan zu putschen und sogar erklärt, die Kontrolle übernommen zu haben. Später meldete die Regierung, der Putsch sei beendet und tausende Militär-Vertreter festgenommen worden. Wie Regierungsvertreter am Samstag vermeldeten, kamen fast 200 Menschen zu Tode. Tausende wurden verletzt, viele davon schwer.

An Fußball ist nicht zu denken. Ein geplantes Benefizspiel anlässlich des zehnten Geburtstags der Antalya Arena unter der Schirmherrschaft des kamerunischen Superstars Samuel Eto'o wurde am Samstag abgesagt. Die Einnahmen des Spiels wären Kindern in Afrika zugute gekommen.

"Aus Sicherheitsgründen wurde das Spiel der Eto'o-Stiftung abgesagt und wird zu einem noch nicht terminierten späteren Zeitpunkt stattfinden", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme vonseiten der Veranstalter. Eto'o hatte mit einer Weltelf gegen eine Türkei-Auswahl antreten wollen. Stars wie Andres Iniesta, Lionel Messi, Neymar, Eden Hazard oder Pierre-Emerick Aubameyang hatten sich angekündigt und auch Erdogan selbst hatte dem Spiel beiwohnen wollen.

Die Akteure befanden sich zum Zeitpunkt des Gewaltausbruchs mehrheitlich noch nicht auf türkischem Boden. So waren Messi und Iniesta in Spanien, wie der FC Barcelona twitterte. Die ehemaligen Spieler Eric Abidal, Carles Puyol und Deco sowie der aktuelle Blaugrana-Akteur Arda Turan befänden sich zwar in der Türkei, seien aber weit weg von "gefährlichen Bereichen".

Lionel Messi im Steckbrief

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