Vargas & Sanchez knocken Panama aus

Von SPOX
Sieggaranten unter sich: Vargas und Sanchez schnürten jeweils einen Dppelpack
© getty

Titelverteidiger Chile hat sich im direkten Duell gegen Panama für die K.o.-Phase der Copa America Centenario qualifiziert. Vor allem ein Hoffenheimer half La Roja, zwei Patzer ihres Keepers auszubügeln. Das bereits vor dem Spieltag qualifizierte Argentinien schoss mit einer B-Elf den Gruppenletzten aus Bolivien ab und sicherte Platz eins.

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Gruppe D

Chile - Panama 4:2 (2:1)

Tore: 0:1 Camarga (5.), 1:1 Vargas (15.), 2:1 Vargas (43.), 3:1 Sanchez (50.), 3:2 Arroyo (75.), 4:2 Sanchez (89.)

Panama benötigte im entscheidenen Spiel um Platz zwei in Gruppe D unbedingt einen Sieg. Dementsprechend energisch traten die Mittelamerikaner auf - und hatten zu ihrer Freude einen zwölften Mann zur Hilfe auf den Platz: Chile-Keeper Claudio Bravo! Der ließ schon nach fünf Minuten einen überambitionierten Schuss von Miguel Camargo aus dem rechten Halbfeld durchrutschen und bescherte Panama einen Traumstart.

Für den Favoriten aus Chile aber kein Wirkungstreffer. Arturo Vidal und seine Mannen blieben ruhig, drückten schnell aufs Tempo und drehten die Partie noch vor der Halbzeit. Hoffenheims Eduardo Vargas erledigte das mit einem Abstauber (15.) und einem Kopfball (43.) im Alleingang, ehe er mithalf, die Ambitionen Panamas kurz nach Wiederanpfiff endgültig zu zerstören. Seinen gefühlvollen Chip nach einem Konter drosch Alexis Sanchez volley sensationell in die Maschen (50.).

Zwar keimte eine Viertelstunde vor noch einmal kurz Hoffnung auf, als abermals Bravo einen Kopfball von Abdiel Arroyo tollpatschig ins eigene Tor boxte, doch ließ der Titelverteidiger nichts mehr anbrennen und setzte durch Sanchez' zweiten Streich den Schlusspunkt (89.). Im Viertelfinale geht's für La Roja jetzt gegen Mexiko.

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Argentinien - Bolivien 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Lamela (13.), 2:0 Lavezzi (15.), 3:0 Cuesta (32.)

Die Albiceleste war bereits vor dem abschließenden Spiel gegen Bolivien quasi als Gruppensieger qualifiziert. Lediglich ein bolivianischer Sieg mit fünf Toren Unterschied aufwärts hätte Argentinien nach Chiles Sieg vom frühen Abend noch Platz eins gekostet. Doch - Überraschung - das gelang dem Underdog nicht.

Vielmehr zeigten die Blauweißen, die ohne Lionel Messi und Angel Di Maria starteten, durch einen abgefälschten Freistoß von Erik Lamela (13.) und einen Abstauber von Ezequiel Lavezzi (15.) den Bolivianern früh, wie der Hase läuft. Mit Victor Cuestas Treffer zum 3:0 traf Argentinien zum elften Mal in der Gruppe und stellte den bisherige Rekord ein. Im zweiten Abschnitt fiel trotz der Einwechslung von La Pulga und einer beinahe lächerlichen Überlegenheit der Argentinier kein Tor mehr.

Im Viertelfinale treffen Messi & Co. auf Venezuela.

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