DFB-Präsident Grindel rät FIFA-Council

"Von Abberufungen absehen"

SID
Dienstag, 17.05.2016 | 16:35 Uhr
Reinhard Grindel trat die Nachfolge von Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident an
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Urawa -
Hiroshima
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad
Club Friendlies
Do02:00
Sydney -
Arsenal

DFB-Präsident Reinhard Grindel rät dem Council der FIFA, den kontroversen Beschluss bezüglich der Besetzung der teilweise unabhängigen FIFA-Kommissionen nicht in Gänze umzusetzen.

"Ich würde dem Council und Gianni Infantino sehr raten, trotz des verabschiedeten Artikels von Abberufungen abzusehen", sagte der Boss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

In einer kurzen und protestfreien Abstimmung hatten die FIFA-Verbände dem neuen Council beim Kongress in Mexiko-Stadt wieder die Macht gegeben, für ein Jahr selbst über die Mitglieder der teils komplett, teils zur Hälfte unabhängigen Kommissionen zu bestimmen - auch über die in der Ethik- sowie Audit- und Compliance-Kommission, die alle FIFA-Prozesse von außen kontrolliert.

Theoretisch kann der FIFA-Rat nun also seine Überwacher selbst bestimmen und unbequeme Ermittler absetzen. Aus Protest erklärte FIFA-Chefaufseher Domenico Scala (Schweiz) einen Tag nach dem Beschluss seinen Rücktritt.

"Ich habe den Vorstoß so verstanden, dass es nur darum geht, die betreffenden Organe mit integren Personen zu besetzen und sie schnell arbeitsfähig zu machen", äußerte Grindel: "Die Entlassung von Mitgliedern sollte dem Votum des Kongresses unterliegen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung