Mittwoch, 20.04.2016

Absprachen bei Fernsehrechten

Millionen Strafe für Berlusconi-Firma

Die italienische Kartellbehörde hat gegen die Mailänder Fernsehgruppe Mediaset von Silvio Berlusconi eine Geldstrafe von 51,4 Millionen Euro wegen Absprachen bei Vergabe der TV-Übertragungsrechte der Serie A in den Jahren 2015 bis 2018 verhängt. Mediasets Konkurrent Sky Italia im Besitz des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch muss vier Millionen Euro Strafe zahlen.

Silvio Berlusconi ist Eigentümer des AC Milan
© getty
Silvio Berlusconi ist Eigentümer des AC Milan

Gegen die italienische Fußball-Liga und die Sportvermarktungsgesellschaft Infront Italia wurden Geldstrafe von 1,9 Millionen bzw. neun Millionen Euro verhängt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der im Juni 2014 abgeschlossene Verkauf der TV-Übertragungsrechte, für die Sky und Mediaset insgesamt 945 Millionen Euro ausgegeben hatten, durch Absprachen manipuliert worden sei. Europäische Wettbewerbsregeln seien verletzt worden.


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