Conte legt nach EM Amt nieder

SID
Dienstag, 15.03.2016 | 11:12 Uhr
Antonio Conte betreut Italien seit 2014
© getty
Advertisement
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

Italiens Nationaltrainer Antonio Conte wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und die Squadra Azzurra nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) verlassen. Der 46-Jährige wird wohl nach England wechseln.

Italiens Nationaltrainer Antonio Conte ist offenbar reif für die Insel. Sein Ziel dürfte der englische Meister FC Chelsea sein, wo er seit Längerem als Wunschkandidat gilt.

"Antonio Conte ist ein Mann der Tat. Ihm fehlt das tägliche Training, das ist für ihn das Wichtigste", sagte Verbands-Präsident Carlo Tavecchio am Dienstag, "wir werden alle Schritte im Interesse der Nationalmannschaft unternehmen." Ein Nachfolger steht aber noch nicht fest.

Als Favorit auf Contes Posten gilt der Trainer des FC Bologna, Roberto Donadoni, der bereits die Azzurri zwischen 2006 und 2008 gecoacht hatte. Als weitere Alternative gilt der ehemalige Teammanager der englischen Auswahl und einstige Coach der russischen Nationalmannschaft, Fabio Capello. Auch der erfolgreiche Leicester-Coach Cladio Ranieri wird als Anwärter auf den Nationaltrainerposten in Italien gehandelt.

Conte betreut den Vize-Europameister seit 2014. Auf dem Apennin wird damit gerechnet, dass Conte in den nächsten Tagen offiziell als Teammanager der Blues ab der neuen Saison vorgestellt wird. Der Champions-League-Sieger von 2012 wird seit der Entlassung von Jose Mourinho bis zum Saisonende vom Niederländer Guus Hiddink gecoacht.

"Spüre das Bedürfnis, wieder einen Klub zu coachen"

Conte selbst macht kein Geheimnis aus seiner Absicht, künftig wieder einen Verein zu trainieren. "Ich spüre das Bedürfnis, wieder einen Klub zu coachen, um die Möglichkeit zu haben, täglich eine Mannschaft zu trainieren", schrieb Conte bei Facebook. Bis zum Ende der EM-Endrunde in Frankreich werde er sich jedoch ganz auf seine Tätigkeit Arbeit beim viermaligen Weltmeister konzentrieren. "Ich alle Opfern bringen, um das Potenzial der Mannschaft zu wecken. Wer mich kennt, weiß, dass mein Engagement für die EM total sein wird", betonte Conte.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass gegen Conte im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Ziviljustiz aufgrund möglicher Manipulationen im italienischen Fußball ein Schnellverfahren zugelassen wurde. Bis zum 10. Mai soll ein Urteil gefällt werden.

Contes Rechtsanwälte hatten erklärt, der Coach habe ein Schnellverfahren beantragt, weil er noch vor Beginn der Europameisterschaft seine Unschuld beweisen und das Verfahren beenden wolle. Conte wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Trainer beim AC Siena von 2010 bis 2011 Manipulationen nicht gemeldet zu haben.

Der aus dem süditalienischen Apulien stammende Conte war Trainer von Rekordmeister Juventus Turin bevor er zum italienischen Nationalcoach aufstieg. Der Fußballlehrer war im Übrigen nicht immer zufrieden mit der Unterstützung vonseiten der Liga und häufiger frustriert auf Konfrontationskurs zu den Klubs auf dem Apennin gegangen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung