Blitzlichter aus Europa

Warum muss ich Mr. Pink sein?

Von Oliver Birkner / Frank Oschwald
Montag, 07.03.2016 | 16:35 Uhr
Andrea Barzagli hat für Juventus Turin getroffen
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
Serie B
Empoli -
Bari
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Lettland -
Schweiz
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Paraguay -
Uruguay
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Während in Italien nach dem Inselderby der Serie B die Gehirne zu explodieren drohen, kommen die Spieler auf der Insel mit japanischen Traktoren zum Training. Außerdem hat Ex-Mallorca-Coach Caparros ganz besondere Methoden, um seinen Jungs die gewisse Standhaftigkeit und Härte mitzugeben.

Serie A

Von Oliver Birkner

Blinder des Spieltags: Nicht immer erschließt sich der minütliche Kommunikationsbedarf auf den Plattformen der sozialen Netzwerke. Doch manchmal muss der Ärger wohl hinaus in die Welt, bevor das Herz oder andere Organe zerbersten. Nach dem Inselderby der Serie B zwischen Trapani und Cagliari ging es hoch her. Die Sarden egalisierten in der Nachspielzeit zum 2:2, nachdem Trapani den Anschluss aus Abseitsposition kassiert hatte und ihnen zumindest ein Elfmeter verweigert worden war.

Referee Fabrizio Pasqua erhielt per Facebook warme Worte von einem der sizilianischen Profis: "Das war das zweite Mal, dass du uns verpfeifst, Pasqua. Hoffentlich platzt dir das Gehirn!" Coach Serse Cosmi ließ seiner Wut ebenfalls Luft: "Nun wird es schwer, meinen Jungs zu erklären, der Fußball sei sauber. Tabellenführer Crotone braucht sich keine Hoffnungen zu machen - mit solchen Pfeifenköpfen werden sie hinter Cagliari höchstens Zweiter."

Auch Juves Claudio Marchisio sorgte während des Pokalspiels bei Inter per Twitter für einen medialen Wirbelwind. "Gelb für Zaza. Der Reporter erzählt von einem Tritt. Da sitzt ein Blinder hinterm Mikro." Natürlich schrien die gesamte Rai und diverse Blindenverbände von Schande. Böser politisch regelwidriger Marchisio. Hätte er mal lieber visuell herausgefordert getippt, das passt bei der Rai schließlich immer.

Offensichtlich auch zu Marko Arnautovic, der mit drei Einsätzen maßgeblich an Inters Triplegewinn 2009/10 beteiligt war. Er kickt seit 2013 in der Premier League und verbreitete: "Stoke ist ein rasant wachsendes Team. Man kann die Mannschaft durchaus mit dem Triple-Inter vergleichen." Auf alle Fälle.

Mr. Pink des Spieltags: Da war das Gezwitscher am Sonntag erheiternder. "Mr. Pink hat wieder getroffen!" hieß es am frühen Abend und dabei handelte es sich nicht um Steve Buscemi. Der Autor war Juves Andrea Barzagli, allen noch aus Wolfsburger Tagen als unaufhaltsame Tormaschine in Erinnerung.

Der 34-Jährige traf auf Vorlage vom starken Mario Mandzukic zur Turiner Führung in Bergamo und notiert im Curriculum nun beeindruckende zwei Tore in 183 Juve-Einsätzen. Zuletzt hatte Barzagli vor 92 Partien im Mai 2012 genetzt - per Elfmeter ebenfalls im rosa Trikot gegen Bergamo.

"Es war an der Zeit. Ich wurde jeden Tag von Mitspielern und sogar den Ärzten verarscht, dass ich nie ein Tor mache", grinste Barzagli. Damit ist jetzt Schluss. Manuel Neuer sei vorgewarnt.

Und sonst?: Der Wilde Westen transferierte sich am Samstagabend nach Apulien. Das Team von Foggia kehrte im Bus von der 0:3-Schlappe im Drittliga-Derby bei Fidelis Andria zurück zum eigenen Stadion, wo neben den eigenen Autos rund 200 wütende Ultras warteten, die den Bus mit Schlagstöcken und Plastikstangen stürmten. Die Delinquenten bespuckten und bestahlen(!) die Spieler, und in der Folge kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Der Bus floh dem Szenario und beförderte die geschockte Mannschaft in ein knapp 150 Kilometer entferntes Hotel, das die Profis aus eigener Tasche zahlten. Foggia liegt übrigens drei Zähler hinter dem Tabellenführer und zwei Punkte vom Playoff-Platz entfernt.

Serie A: Explodierende Gehirne, Mr. Pink und Wilder Westen

Premier League: Sexperiment, japanische Traktoren und geile Zeit

Primera Division: Porno, Exkremente und königliche Meinungsfreiheit

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung