Prognosen weiter schwierig

SID
Die FIFA hat ihren Sitz in Zürich
© getty

Prognosen über den Gewinner der FIFA-Präsidentschaftswahl gestalten sich weiterhin schwierig. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur AFP beantworteten zwar 161 der insgesamt 209 Fußball-Verbände (wahlberechtigt sind 207) eine entsprechende Frage - nur 100 davon gaben aber Auskunft darüber, wer ihre Stimme am Freitag bekommt.

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Demnach ist weiterhin nur klar, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (40/Schweiz) und Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (50/Bahrain) geben wird. Prinz Ali bin Al Hussein (40/Jordanien), Jérôme Champagne (57/Frankreich) und Tokyo Sexwale (62/Südafrika) erhalten voraussichtlich höchstens ein paar Stimmen.

Infantino bekam in der AFP-Umfrage die Unterstützung aus 68 Ländern, dem Scheich sagten 28 Nationen ihre Stimme zu. Allerdings waren die Verbände der UEFA, die Infantino ohnehin größtenteils offen unterstützen, deutlich auskunftsfreudiger als der afrikanischen Konföderation CAF oder des asiatischen Kontinentalverbandes AFC, von denen der Scheich viele Stimmen erwarten kann.

Nur vier Verbände sprachen sich für Prinz Ali aus - immerhin vier mehr als für Champagne und Sexwale. Der Gewinner braucht am Freitag in Zürich im ersten Wahlgang zwei Drittel der abgegebenen und gültigen Stimmen, gibt es dann keinen Sieger reicht im Anschluss die absolute Mehrheit (über 50 Prozent).

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