U17-WM: Favoritencheck

Im Fadenkreuz der Jäger

Von Robin Küffner
Donnerstag, 15.10.2015 | 11:57 Uhr
Wer krönt sich 2015 in Chile zum U17-Weltmeister?
© getty
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Am Samstag beginnt mit dem Spiel England gegen Guinea die U17-WM in Chile. Das DFB-Team steigt am Sonntag (21 Uhr) gegen Australien ein. Wer macht am Ende das Rennen? Unter den 24 Teilnehmern tun sich vor allem der Europameister und die Mexikaner hervor. Doch Südamerika ist in Lauerstellung. Auch der DFB und der Titelverteidiger machen sich Hoffnung. SPOX macht den Favoritencheck.

Nigeria

Die Schlüsselspieler: Kelechi Nwakali (Mittelfeld/Manchester City), Victor Osimhen (Sturm), Samuel Chukwueze (Mittelfeld)

Gruppe: Chile, Kroatien, USA

WM 2013: Weltmeister

Nigeria reist zum vierten Mal als Titelverteidiger zu einer U17-WM. So oft wie die Afrikaner hat noch keine andere Nation die Trophäe geholt. Nur Brasilien hat ebenso oft wie Nigeria das Halbfinale erreicht (7). Erst einmal, 2003, schieden die Golden Eaglets in der Gruppenphase aus - und das denkbar unglücklich: Punkt- und torgleich mit Costa Rica hatte man damals beim Losentscheid das Nachsehen.

Doch 2015 setzte es für die Nigerianer schon einen herben Rückschlag: Bei der Afrikameisterschaft gingen sie als Topfavorit an den Start, den Turniersieg fuhren sie aber nicht ein. Zwar ging es ohne Probleme ins Halbfinale, was zur Teilnahme an der WM berechtigt, dort war aber gegen überraschend defensivstarke Südafrikaner Endstation. Trainer Emmanuel Amuneke nahm das Aus auf die leichte Schulter. Schließlich habe man mit dem WM-Ticket das wichtigste Ziel erreicht.

Dort will Amenuke aber wieder angreifen: "Wenn wir Weltmeister werden wollen, müssen wir uns sehr gut vorbereiten. Wir versuchen, einige der Fehler abzustellen, die wir in Niger erkannt haben." Und das scheint die WM-Vorbereitung zu beweisen: Zum Abschluss des Trainingslagers in Buenos Aires schlugen die Golden Eaglets das argentinische Team überzeugend mit 3:1, Top-Stürmer Victor Osimhen netzte gleich doppelt. Auf ihm und vor allem Kelechi Nwakali von Manchester City ruhen die Hoffnungen.

Ein Problem hat sich für Amuneke aber schon aufgetan: "Es ist in Chile kälter als bei uns. Wir sind froh, dass wir in Argentinien trainieren konnten, um uns darauf vorzubereiten." Seine Einschätzung: "Alle 24 Mannschaften haben eine Chance auf den Titel, aber wir fahren natürlich hin, um ihn zu verteidigen."

Prognose: So ambitioniert die Nigerianer auch sind, so schwankend waren in diesem Jahr die Leistungen. Bei der großen Konkurrenz aus Europa und Südamerika sollte die Gruppenphase zwar machbar sein, das Halbfinale wäre allerdings schon eine große Überraschung.

Deutschland

Die Schlüsselspieler: Constantin Frommann (Torwart/SC Freiburg), Niklas Dorsch (Mittelfeld/FC Bayern), Felix Passlack (Mittelfeld/Borussia Dortmund), Johannes Eggestein (Sturm/Werder Bremen)

Gruppe: Argentinien, Australien, Mexiko

WM 2013: Nicht qualifiziert

Den ganz großen Erfolg verbuchte eine DFB-U17 bei einer Weltmeisterschaft noch nie, nicht einmal die Goldene Generation um Götze & Co. Ein zweiter Platz 1985, ansonsten ging es selten über das Achtelfinale hinaus. Immerhin: Die letzten WM-Teilnahmen waren besser, dreimal in Folge verlor man gegen den späteren Weltmeister, zweimal davon reichte es zum dritten Platz (2007, 2011).

In diesem Jahr soll die titellose Zeit der U17 beendet werden. Den Grundstein dafür legte das DFB-Team bei der Europameisterschaft Anfang des Jahres, als Christian Wücks Team ohne Gegentor bis ins Finale marschierte. Erst dort erwies sich die Equipe Tricolore zu stark, Frankreich gewann deutlich mit 4:1.

Verteidiger David Nesseler von Bayer Leverkusen hakte das Endspiel aber schnell ab: "Wir werden dieses Turnier in guter Erinnerung behalten. Es war nicht das bestmögliche Ende, trotzdem geht der Blick nach vorne. Wir haben hier viel gelernt, was uns in der Zukunft weiterbringen wird."

Auch wenn das DFB-Team nach der Pleite gegen Frankreich sicher nicht als Topfavorit ins Turnier geht, zeigt sich vor allem Kapitän Felix Passlack gegenüber SPOX zuversichtlich: "Wir wollen wieder das Bestmögliche erreichen. Jeder hat sich in den letzten Monaten weiterentwickelt. Viele haben auch in ihren Vereinen wichtige Erfahrungen gemacht und vielleicht schon mal mit den Profis trainiert. Ich sehe uns auf einem besseren Stand als bei der EM. Das Finale ist auch in Chile unser Ziel. Wenn es diesmal der Titel wird, umso schöner."

Prognose: Wück ist sich auch um die Erwartungen an eine deutsche Nachwuchsmannschaft bewusst: "Wir sind ziemlich gut besetzt. Es soll nach Möglichkeit bis ins Finale gehen." Eine ambitionierte Einschätzung, zumal in der Gruppenphase schon zwei hochkarätige Gegner warten. Kann man Argentinien und/oder Mexiko hinter sich lassen, ist aber alles drin.

Seite 1: Die Ambitionierten

Seite 2: Südamerika in Lauerstellung

Seite 3: Die Topfavoriten

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